MOSFET Mainboard

#3149824
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Hallo,

ich habe hier ein defektes Motherboard von Giga GA-945GZM-S2. Um genauer 
zu sein es hat kein Bild.

Ich bin blutiger Anfaenger und das Board dient zu praxis zwecken die ich 
mir unbedingt aneignen will.

Habe viele MOSFET getestet und mir ist aufgefallen das bei vielen 
ueberhaupt nichts zu messen ist bei eigeschaltenen Mainboard.

Digitaler Multimeter auf 20 Volt gestellt bei manchen MOSFETS am 
prozessor konnte ich am Drain 12 V messen, bei vielen eben nichts.

Nun ich wollte jedes MOSFET richtig messen und bin dabei auf diesen 
Thread gestossen: Beitrag "Wie N-Channel MOSFET testen?"

Mein MOSFET heisst K3918 KS69 wie aus dem Bild zu erkennen ist (es ist 
doch ein N channel Mosfet oder?).
quote:
2) rot an SOURCE, schwarz an DRAIN
 => DMM muss ca 600 (mV) anzeigen (Flußspannung der Bodydiode).

muss mein DMM auch 600 mV anzeigen oder nach was richte ich mich?

Leider habe ich mein MOSFET nicht in alldatasheet finden koennen, also 
K3918 ja aber nicht in Verbindung zu KS69 sondern nur als K3918 
2SK3918-ZK.
http://www.alldatasheet.net/datasheet-pdf/pdf/113053/NEC/2SK3918-ZK.html

Ist die Teilnummer egal? kann ich diesen datasheet verwenden? Gibt es 
equivalente MOSFETS wenn ich KS69 nicht finde wenn ich diese austauschen 
will?

Viel text, wer sich die muehe macht es zu lesen, schon vielen Dank im 
voraus.

Gruss Hendrik
Angehängte Dateien:
#3150123
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Reinhard Kern schrieb:
> Ja, aber nur, wenn du das Teil vorher ausgebaut hast.

...und das Ausbauen ist bei einem PC-Mainboard gar nicht so einfach. Man 
braucht ein wenig Erfahrung und ein paar Hilfsmittel damit die Teile das 
überleben.

Hintergrund ist daß so ein PC-Mainboard aus typischerweise 6 Lagen 
aufgebaut ist und einige davon für Masse und Versorgungsspannungen fast 
vollständig Kupfer sind. Die ziehen die Wärme von der Lötstelle 
gnadenlos weg.

Du kannst also nicht einfach nur mit dem normalen Lötkolben drauf und 
hoffen die Teile runterzubekommen.

Man sollte von unten mit einem Preheater das Board großflächig auf etwas 
über 100°C erwärmen und dann von oben mit Heißluft das Teil entlöten. 
Aber auch dann muss man noch ganz schön kräftig bruzzeln bevor da was 
abgeht.

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