Hilfe! (antikes) analoges Multimeter vom Schwiegervater angefackelt!

Gast #3153073
Lesenswert?

Howdy Forumers,

Ich hab gerade ein wahres Meisterwerk vollbracht in der Disziplin: "Sorg 
dafür, dass dich dein Schwiegervater dich auf ewig hassen wird."

Ich hab hier ein BBC Goerz Metrawatt  MA 2H Multimeter, dass meiner 
Recherche nach etwa Baujahr 1985 sein dürfte.

Nachdem ich Idiot vorhin die Stromaufnahme eines Lüfters gemessen habe, 
wollt ich noch die Spannung einer Autobatterie messen. Die Messleitung 
oben habe ich umgesteckt, in der Hektik aber vergessen, von 15A auf 15V 
umzustellen. Nach dem anschließen hats dann geraucht und ordentlich 
gestunken und jetzt sitz ich hier, hab das Teil aufgemacht und ne total 
verbrannte Spule vorgefunden ( siehe Anhang )

Kann man die Spule aus geeignetem Spulendraht nachbauen oder gibts da zu 
viel was man falsch machen könnte?

Ich brauch wirklich Hilfe. Ihr Vater killt mich, wenn ich ihm das 
beichten muss.
Angehängte Dateien:
Gast #3153112
Lesenswert?

Da hast du den Shunt für den (15-) Ampere-Bereich gekillt. Die Meßgeräte 
gibt es immer wieder mal günstig bei eBay. Wenn es schnell gehen soll, 
dann frag mal, wie Walter schon erwähnt hat, bei Gossen-Metrawatt nach 
(Telefonnummer für Ersatzteilbestellung auf folgender Seite):

http://www.gossenmetrawatt.com/deutsch/seiten/service-centerkontakt.htm
#3153138
Lesenswert?

Ahoi Sascha,

wenn machbar, würde ich das AMM an Metrawatt zur Rep. senden und gleich 
eine Kalibrierung durchführen lassen. Das Dingens kann man dann techn. 
wieder als Neu betrachten.

Hast eventuell eine Haftpflichtversicherung, die den Schaden übernimmt?

GW

PS: Falls der Schwiwegervater nachfrägt, wo sein Meßgerät ist, kann man 
immer noch sagen, daß dieses zu Metrawatt zwecks Kalibrierung gesendet 
worden ist - als kleines Dankeschön.
Gast #3153156
Lesenswert?

Walter R. schrieb:
> Ahoi Sascha,
>
> wenn machbar, würde ich das AMM an Metrawatt zur Rep. senden und gleich
> eine Kalibrierung durchführen lassen. Das Dingens kann man dann techn.
> wieder als Neu betrachten.

Interessanter Vorschlag. Für den Preis bekommst Du sicherlich ein 
nagelneues MetraHit x-tra - Dein Schwiegerpapa würde sich sicherlich 
über ein solches freuen ;-)

BTW: Was sagt Deine Freundin/Frau dazu? :-)
Gast #3153166
Lesenswert?

Schlechte Nachrichten für Dich.
Der Widerstand besteht aus Manganin Draht (Isabellenhütte) und hat einen 
sehr niedrigen Temperaturkoeffizienten.
Was bei Dir gekokelt hat ist im Schaltbild R2a+R2b mit zusammen 784,4 
mOhm !, hat eine Genauigkeit von 1%. Der Teil R2a ist auf Deinem Foto 
nicht zu sehen. Reparabel ist das schon (wenn nicht noch mehr gelitten 
hat), vorausgesetzt man hat solchen Draht und ein genaues Milliohmmeter.
Der Tip von Walter ist gut, die Leute sind kompetent und äußerst 
hilfsbereit.
Das Vorhandene ist eingestellt (4 rote Pfeile), auch wenn das erste Bild 
nicht viel hilft. Die Unterlagen sind in schlechtem Zustand, habe 
versucht einen Kompromiss zwischen Dateigröße und Lesbarkeit zu finden.
Ach ja, das Teil ist nicht antik, nur alt.
Angehängte Dateien:
Gast #3153196
Lesenswert?

Also...
Gleich- und Wechselspannungen scheint es noch genau zu messen. 
Allerdings hab ich grad einige Widerstände gemessen und dabei kam 
ziemlicher Blödsinn raus. Keine AHnung was ich jetzt machen soll. Selbst 
nen Shunt zu basteln kommt mir etwas gewagt vor. Immerhin gehts hier um 
ein Messgerät und da will man keine Ungenauigkeiten haben.

btw: Neues Messgerät/Frau kommt nicht in Frage ^^ Ihr Vater hängt an 
solchen Sachen (Messgerät).
Persönliche Seite #3153203
Lesenswert?

Naja ruf halt an und frage was die Reparatur kosten würde, falls 
unwirtschaftlich sei ein Mann und sprich mit dem Schwiegervater, als 
Erinnerung taugt es ja auch in teildefektem Zustand... und auch der 
Schwiegervater wird schon das ein oder andere versemmelt haben.

Für die Zukunft: Kauf dir fürs grobe ein günstiges DMM ...
Gast #3153210
Lesenswert?

Läubi .. schrieb:
> Für die Zukunft: Kauf dir fürs grobe ein günstiges DMM ...

Ein denkbar schlechter Vorschlag! Dann gilt nämlich:

Läubi .. schrieb:
> ...mit Glück hat er dann zwei defekte Geräte

Ein besseres Multimeter (z.B. Fluke 179/Metrahit X-tra) hätte diese Art 
von Fehlbedienung unbeschadet überstanden. Lediglich eine neue Sicherung 
wäre fällig geworden.
Gast #3153211
Lesenswert?

So schlimm sieht der Shunt doch noch gar nicht aus. Den könnte man 
vermultich sogar noch wieder in Form bringen. Die Genauigkeit könnte 
etwas gelitten haben, aber das könnte man relativ einfach kontrollieren 
und ggf. auch hinkriegen. Eine hohe Genauigkeit ist aber ohnehin nicht 
das Wichtigste an so eine Gerät.

Es sind aber vermutlich noch andere Widerstände betroffen, die man dann 
eher ersetzen müsste. Dann funktioniert auch die Widerstandsmessung 
wieder.
Gast #3153236
Lesenswert?

A. K. schrieb:

> Ich hatte so eine Aktion mal mit italienischer Wertarbeit gemacht, da
> war ein recht ähnlich aussehender Shunt drin.

Bestimmt ein ICE 680R aus den frühen 1970-ern, das hatte ich auch mal. 
Der Shunt für 10A war ein einfacher Kupferdraht, wie abisolierter 1,5 
Quadrat, nicht Konstantan. Verheizt habe ich aber einen exotischen 
Metallfilmwiderstand mit 5,76 Ohm in einem kleineren Strommeßbereich, wo 
nicht der dicke Shunt geschaltet ist, und ein paar OA95 
Germanium-Spitzendioden. Gute Wertarbeit war das Gerät auf jeden Fall, 
1% Toleranz waren für ein Analoggerät auch gut. Ich bekam das Gerät mit 
meinen damaligen geringen 1970-er-Jahre-Kenntnissen dann nicht mehr hin, 
und irgend jemand entsorgte es mal. Ich würde es auch heute wieder 
kaufen, Zeigerinstrumente sind nicht immer verkehrt.

Na ja, ich würde einfach versuchen, das Instrument mit irgend einem 
passenden Elektro-Starrdraht zu reparieren. Anhand der Schaltung könnte 
man den ungefähren Wert heraus bekommen, und dann vielleicht am Ende die 
Sache mit einem guten anderen Multimeter vergleichen.

Konstantandraht zu nehmen, erscheint auf den ersten Augenblick logisch. 
Die anderen Widerstände der Schaltung sind aber eben wahrscheinlich 
nicht aus Konstantan, müssen sich mit der Temperatur alle proportional 
verhalten, so daß man damit evtl. mehr verschlimmbessern würde, als gut 
machen.
Gast #3153238
Lesenswert?

b35 schrieb:
> Schlechte Nachrichten für Dich.
> Der Widerstand besteht aus Manganin Draht (Isabellenhütte) und hat einen
> sehr niedrigen Temperaturkoeffizienten.
> Was bei Dir gekokelt hat ist im Schaltbild R2a+R2b mit zusammen 784,4
> mOhm !, hat eine Genauigkeit von 1%. Der Teil R2a ist auf Deinem Foto
> nicht zu sehen. Reparabel ist das schon (wenn nicht noch mehr gelitten
> hat), vorausgesetzt man hat solchen Draht und ein genaues Milliohmmeter.
> Der Tip von Walter ist gut, die Leute sind kompetent und äußerst
> hilfsbereit.
> Das Vorhandene ist eingestellt (4 rote Pfeile), auch wenn das erste Bild
> nicht viel hilft. Die Unterlagen sind in schlechtem Zustand, habe
> versucht einen Kompromiss zwischen Dateigröße und Lesbarkeit zu finden.
> Ach ja, das Teil ist nicht antik, nur alt.

R2a sieht unbeschadet aus. R2b ist ja auch nicht ganz durch. die letzten 
5 Windungen von R2b stehen noch. Wo steht, dass die zusammen 784,4 mOhm 
haben? kann man auch rausfinden, welchen Widerstand R2b allein hat?
#3153257
Lesenswert?

Leute das ist doch nicht so schwer das Teil zu reparieren.
Da loetet man fuer die Widerstand einen Draht ein dessen Widerstand 
etwas groesser ist als erforderlich. Dann mit dem Messgeraert ein 
funktionierendes in Reihe schalten und den Widerstand kuerzen bis es 
past. Das Teil ist doch kein Multimeter mit 6 1/2 Stellen. Der ganze 
Widerstand hat doch gerade 1% Genauigkeit. Also die Groessenordnung von 
Feld, Wald und Wiesenwiderstaaende.

Oder du nimmst einen Handelsueblichen 0.82 Ohm Widerstand und schaltest 
dem kleine Widerstaende parallel bist es passt.
Gast #3153286
Lesenswert?

Helmut Lenzen schrieb:
> Leute das ist doch nicht so schwer das Teil zu reparieren.
> Da loetet man fuer die Widerstand einen Draht ein dessen Widerstand
> etwas groesser ist als erforderlich. Dann mit dem Messgeraert ein
> funktionierendes in Reihe schalten und den Widerstand kuerzen bis es
> past. Das Teil ist doch kein Multimeter mit 6 1/2 Stellen. Der ganze
> Widerstand hat doch gerade 1% Genauigkeit. Also die Groessenordnung von
> Feld, Wald und Wiesenwiderstaaende.
>
> Oder du nimmst einen Handelsueblichen 0.82 Ohm Widerstand und schaltest
> dem kleine Widerstaende parallel bist es passt.

Da müssen aber nachher 15A drüber gehen.
Gast #3153300
Lesenswert?

Meine Güte, sag dem ollen Schwiegervater doch einfach dass du es 
geschrottet hast und das du es versuchst zu reparieren. Dann kauf dir 
ein besseres DMM, baust dir aus z.B. einem Bleistift/Widerstandsdraht 
und der besagten Autobatterie eine Konstantstromquelle und wickelst aus 
Widerstandsdraht einen neuen Widerstand. Mit der Konstantstromquelle und 
deinem besseren DMM kalibrierst du die alte Gurke dann.
Gast #3153309
Lesenswert?

Wilhelm Ferkes schrieb:
> BeBeCe schrieb:
>
>> Die beiden
>> Draht-Meßwiderstände (0,064 und 0,567 Ohm) sind aber nicht aus simplen
>> Kupferdraht.
>
> Uuuups, der Draht sah farblich original wie Kupfer 1,5-er Draht
> abisoliert aus. Was gibt es denn da, was so aus sieht? Konstantan nicht.

Der draht von dem abgebrannten shunt hier sieht auch aus wie kupfer.

Hab jetzt bei ebay nen manganin flachdraht gefunden. Der hätte mit 1x0, 
5 mm sogar nen etwas größeren Querschnitt als der originale 0,7mm 
runddraht. Also ist es machbar, daraus nen passenden shunt zu wickeln? 
Dann würd ich mich da dran machen.
Gast #3153325
Lesenswert?

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Uuuups, der Draht sah farblich original wie Kupfer 1,5-er Draht
> abisoliert aus. Was gibt es denn da, was so aus sieht? Konstantan nicht.

Manganindraht:

http://www.google.de/search?q=manganindraht&bav=on.2,or.r_qf.&bvm=bv.45960087,d.Yms&biw=1672&bih=1053&um=1&ie=UTF-8&hl=de&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&ei=unaGUfCpFs6EtQarx4DYBw
Gast #3153337
Lesenswert?

Sascha Tomato schrieb:
> Hab jetzt bei ebay nen manganin flachdraht gefunden. Der hätte mit 1x0,
> 5 mm sogar nen etwas größeren Querschnitt als der originale 0,7mm
> runddraht. Also ist es machbar, daraus nen passenden shunt zu wickeln?
> Dann würd ich mich da dran machen.

Wenn der Draht ungefähr die richtigen Werte hat, ja. Ich würde trotzdem 
mal bei Gossen-Metrawatt fragen. Vielleicht ist ein Ersatz überraschend 
günstig!?
Gast #3153344
Lesenswert?

BeBeCe schrieb:

> Manganindraht:

Also muß er nun Manganindraht oder das Original-Ersatzteil besorgen?



Sascha Tomato schrieb:

> Hab jetzt bei ebay nen manganin flachdraht gefunden. Der hätte mit 1x0,
> 5 mm sogar nen etwas größeren Querschnitt als der originale 0,7mm
> runddraht. Also ist es machbar, daraus nen passenden shunt zu wickeln?
> Dann würd ich mich da dran machen.

Das klingt doch gut.

Wenn ich hier zu Hause zu Experimentierzwecken irgend einen Widerstand 
im Milliohm- oder unteren Ohm-Bereich brauche, wickele ich mir sowas 
immer aus Draht selbst. Ich tue einen Teufel, da was extra zu bestellen. 
Es sei denn, für eine ausgesprochene Präzisionsanwendung.
Gast #3153351
Lesenswert?

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Wenn ich hier zu Hause zu Experimentierzwecken irgend einen Widerstand
> im Milliohm- oder unteren Ohm-Bereich brauche, wickele ich mir sowas
> immer aus Draht selbst.

Ist dir denn schon mal in den Sinn gekommen warum man Konstantan- oder 
Manganin-Draht für solche Meßaufgaben bei hohen Strömen verwendet? 
Vielleicht der spezifische elektrische Widerstand (bzw. 
Temperaturkoeffizient)?
#3153361
Lesenswert?

Kai Klaas schrieb:
> Wahrscheinlich hat er den Shunt selbst schon einmal geschrottet und
> irgendeine Drahtwendel reingewürgt.
>
> Ein Multimeter ohne Sicherung im Strommeßbereich ist doch sowieso
> Schrott, egal wie antik.

Eben.

Nimm einen 1.5 Draht und gleich den bei Raumtemperatur ab. Meinst du dem 
SV wird das mit der Temperatur auffallen? Wenn er meckert bekommt er 
seine Tochter zurueck :=)
Gast #3153402
Lesenswert?

Kai Klaas schrieb:

> Ein Multimeter ohne Sicherung im Strommeßbereich ist doch sowieso
> Schrott, egal wie antik.

Das ist es. Mittelpreisige Geräte hatten keine Sicherungen, eher höher 
preisige.

Meine teueren Instrumente bei der Post hatten Sicherungen. Aber da war 
auch Geld, man kaufte nur das beste.



BeBeCe schrieb:

> Ist dir denn schon mal in den Sinn gekommen warum man Konstantan- oder
> Manganin-Draht für solche Meßaufgaben bei hohen Strömen verwendet?
> Vielleicht der spezifische elektrische Widerstand (bzw.
> Temperaturkoeffizient)?

Ja.



Helmut Lenzen schrieb:

> Nimm einen 1.5 Draht und gleich den bei Raumtemperatur ab.

Meistens verwendet man so ein Gerät eh nur in begrenzten angenehmeren 
Umgebungstemperaturen, sagen wir vielleicht 15-25°C. Deshalb würde ich 
persönlich auch einfachen Kupferdraht aus dem Baumarkt nehmen. Was soll 
es, manchmal interessieren bei einer 10A-Messung auch noch keine 3%.

Ein Grundlagen-Prof. sagte mal immer: Alles, was mehr als drei Stellen 
hat, muß man genauer hinterfragen gehen, oder viel Geld aus geben, und 
ist in der Praxis meistens Nonsens.
Gast #3153413
Lesenswert?

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Meistens verwendet man so ein Gerät eh nur in begrenzten angenehmeren
> Umgebungstemperaturen, sagen wir vielleicht 15-25°C.

Der Messstrom erwärmt den Widerstand nach Pv=I^2*R nicht unerheblich, 
die damaligen Entwickler habe sich dabei schon etwas dedacht.

Ich halte so ein Gebastel an einem geliehenen! Gerät für nicht besonders 
ehrenhaft.
Gast #3153445
Lesenswert?

b35 schrieb:

> Ich halte so ein Gebastel an einem geliehenen! Gerät für nicht besonders
> ehrenhaft.

Geliehen: Da hast du Recht. --> Originalteil bestellen. Wenn sonst aus 
dem Gerät nicht noch was anderes angegriffen wurde. Wer weiß?



Harald Wilhelms schrieb:

> Wenns billig
> sein soll, nimmt man eher einen Draht aus einem Fön/Toaster

Ich hab ja gerade mal meinen Toaster kalt gemessen. 57 Ohm für 220V. Ein 
uralter Rowenta von 1970, Anschlußleistung 1kW. Damit erreicht er kalt 
noch nicht mal ganz die Nennleistung, noch nicht mal jetzt mit erhöhten 
230V im Netz.
Gast #3153551
Lesenswert?

Ich denke, dass dürfte der vernünftigste Vorschlag sein um den Haussegen 
zu bewahren.

Walter R. schrieb:
> wenn machbar, würde ich das AMM an Metrawatt zur Rep. senden und gleich
> eine Kalibrierung durchführen lassen. Das Dingens kann man dann techn.
> wieder als Neu betrachten.

Kai Klaas schrieb:
> Zuerst hatte der Schwiegervater nur ein kaputtes Multimeter und jetzt
> kommt noch der Fön und Toaster dazu...
rofl Der war wirklich gut!
Gast #3153662
Lesenswert?

Sascha Tomato schrieb:
> der manganin draht ist bestellt

Warum hast du den gegrillten Meßwiderstand nicht herausgelötet, 
'abgewickelt' (nicht einfach lang ziehen) und wieder wie eine Spule 
schön aufgewickelt (mit Abstand zwischen den Windungen). Vielleicht 
funktioniert er ja noch. :-)

Allerdings würde ich die Leiterbahnen auch noch kontrollieren. Die 
Pertinaxplatine ist ganz schön angekokelt.
Gast #3153675
Lesenswert?

BeBeCe schrieb:
> Sascha Tomato schrieb:
>> der manganin draht ist bestellt
>
> Warum hast du den gegrillten Meßwiderstand nicht herausgelötet,
> 'abgewickelt' (nicht einfach lang ziehen) und wieder wie eine Spule
> schön aufgewickelt (mit Abstand zwischen den Windungen). Vielleicht
> funktioniert er ja noch. :-)
>
> Allerdings würde ich die Leiterbahnen auch noch kontrollieren. Die
> Pertinaxplatine ist ganz schön angekokelt.

Der ist schon extrem deformiert und hat am ansatz nen stark verringerten 
durchmesser. Sieht allgemein stark instabil und formverändert aus. Die 
platine scheint nur oberflächlich verbrannt. Auf der anderen seite sieht 
man nicht den Hauch davon was auf der Rückseite geschah.
#3153683
Lesenswert?

BeBeCe schrieb:
> Warum hast du den gegrillten Meßwiderstand nicht herausgelötet,
> 'abgewickelt' (nicht einfach lang ziehen) und wieder wie eine Spule
> schön aufgewickelt (mit Abstand zwischen den Windungen). Vielleicht
> funktioniert er ja noch. :-)

Also ich hab bisher bei allen Drähten die Erfahrung gemacht, dass - so 
sie denn so heiß wurden, dass sie sich verformt haben, bzw. geschmolzen 
sind - sie sich nicht mehr biegen lassen.
Gast #3153690
Lesenswert?

Sascha Tomato schrieb:

> Der ist schon extrem deformiert und hat am ansatz nen stark verringerten
> durchmesser.

Vielleicht gibt es nahe der Einlötstelle der Platine noch ein originales 
Stück. Aber so ein Draht ist doch dankbar! Denn ich killte auf deine Art 
auch ein Multimeter im 10A-Bereich. Ein vergossener Shunt mit dem ganzen 
Widerstandsarray für alle Meßbereiche war 3 mm weit auseinander 
gesprengt, da ging gar nichts mehr, Gerät direkt für die Tonne.
#3153745
Lesenswert?

Stiller schrieb:
> Hoffentlich fliegst Du deswegen nicht aus dem Kreis des Vertrauens,
> Gaylord.
>
> "Meine Frau, ihr Vater, sein Messgerät und ich"

Die Frage ist halt, unter welcher Flagge Sascha in den Hafen der Ehe 
eingelaufen ist. Als erfolgreicher Elektronik-Experte, der auch in der 
Lage ist, seine Tochter (des Schwiegervaters) und die aus der Ehe 
enstehenden 12 Kinder versorgen zu können?

Dann wäre es natürlich peinlich, jetzt nen "Kurzen" zugeben zu müssen...

Ansonsten: Karten auf den Tisch! Wenn der Vater selber schon ein 
Messgerät hat, wird er es vielleicht auch mal aufschrauben oder schon 
mal aufgeschraubt haben.

Ich würde mal sagen er ärgert sich MEHR, wenn er später das Dings 
aufmacht und auf ein Wolleknäuel Manganindraht stößt als wenn Sascha im 
sagt: Schwiegervater setzt dich, es ist was schreckliches passiert.

Wenn dann im Hintergrund noch Feuerwehrfahrzeuge zu hören sind und 
Sascha kommt mit dem läppischen Messgerät, wird sich SV freuen wie an 
Weihnachten.

P.S. Last but not least: Sacha sollte sich freuen, dass er nix von der 
SchwiegerMUTTER abgefackelt hat. DAS sind die richtigen Probleme im 
Leben.
#3153758
Lesenswert?

Helmut Lenzen schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>> P.S. Last but not least: Sacha sollte sich freuen, dass er nix von der
>> SchwiegerMUTTER abgefackelt hat. DAS sind die richtigen Probleme im
>> Leben.
>
> Hat die etwa die richtig teuren Messgeräte jenseits der 10K€ Klasse :=)

Ob auf dem Schrank gewischt ist, wird mit dem Zeigefinger gemessen. 
Eichprotokoll ist da auch gleich mit dabei... :-)
Gast #3153782
Lesenswert?

Helmut Lenzen schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>> P.S. Last but not least: Sacha sollte sich freuen, dass er nix von der
>> SchwiegerMUTTER abgefackelt hat. DAS sind die richtigen Probleme im
>> Leben.
>
> Hat die etwa die richtig teuren Messgeräte jenseits der 10K€ Klasse :=)

Das Teil gilt bald als Antiquität. Seine Kinder oder die Kinder der 
Kinder haben damit ein Erbe. Unterschätze den Wert nicht.
#3153826
Lesenswert?

>P.S. Last but not least: Sacha sollte sich freuen, dass er nix von der
>SchwiegerMUTTER abgefackelt hat. DAS sind die richtigen Probleme im
>Leben.

Das Ganze kommt mir vor, wie der Sketch von Loriot: "Das Bild hängt 
schief...". Habe selten so gelacht wie in diesem Thread!

Sascha, ich glaube nicht, daß der Schwiegervater das antike Multimeter 
als etwas wirklich Wertvolles betrachtet. Wahrscheinlich lacht er sich 
halb tot, wenn du ihm die Geschichte von deinem Mißgeschick erzählst. 
Und wer sagt denn, daß das Teil nicht schon vorher defekt war???
Gast #3153845
Lesenswert?

Sascha Tomato schrieb:
> Ihr Vater killt mich, wenn ich ihm das
> beichten muss.

Tut er sowieso: wahrscheinlich hat er das hier schon lange mitgelesen.

Das erinnert mich an einen Fall in der Nachbarschaft wo das Kind heulend 
zur Mama in den Garten lief: Mama ich habe beim abtrocknen die Glaskanne 
der Kaffeemaschine fallen gelassen.
Anstatt der erwarteten Strafpredigt vom Vater kam dann nur: Endlich ein 
Grund für einen Vollautomaten.
#3153912
Lesenswert?

J. Ad. schrieb:
> Helmut Lenzen schrieb:
>> J. Ad. schrieb:
>>> P.S. Last but not least: Sacha sollte sich freuen, dass er nix von der
>>> SchwiegerMUTTER abgefackelt hat. DAS sind die richtigen Probleme im
>>> Leben.
>>
>> Hat die etwa die richtig teuren Messgeräte jenseits der 10K€ Klasse :=)
>
> Ob auf dem Schrank gewischt ist, wird mit dem Zeigefinger gemessen.
> Eichprotokoll ist da auch gleich mit dabei... :-)

Sehr sehr teures Messgerät. Allerdings genauso nervig wie Windows XP. 
Wenn es neu ist, dann funktioniert es, man hat Spaß damit, man versteht 
sich. Aber mit der Zeit wird es immer langsamer, bringt immer mehr 
Fehlermeldungen (Gemecker), und man nutzt dann halt doch nur die 
gleichen drei Knöpfe: Start, Ausführen und Beenden. Und wenn man dann 
schwermütig Richtung Windows 7 blinzelt, bekommt man einen Anschiss und 
das XP ist beleidigt. Mit der Zeit wird der Unterhalt auch immer teurer. 
Am Anfang hat ein neuer Desktophintergrund noch frischen Wind 
hineingebracht, irgendwann müssen es schon teure Programme wie 
Tuneup-Utilities, das Botox des XP, sein.

Ob der Schwiegervater über "Format Frau:\" dankbar wäre?
#3154182
Lesenswert?

Martin Schwaikert schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>> Helmut Lenzen schrieb:

> Ob der Schwiegervater über "Format Frau:\" dankbar wäre?

Da fällt mir ein: Wir hatten mal einen uns zugeteilten "Beratungschef", 
der sich an unseren Win3.1-Rechner zu schaffen machte. Also zu einer 
Zeit, als erst mal das DOS kam und man dann am prompt "win" eingeben 
musste.

Da haben wir den Prompt einfach mal umgetauft in "enter password:" - und 
Ruhe war!
#3154195
Lesenswert?

J. Ad. schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> J. Ad. schrieb:
>>> Helmut Lenzen schrieb:
>
>> Ob der Schwiegervater über "Format Frau:\" dankbar wäre?
>
> Da fällt mir ein: Wir hatten mal einen uns zugeteilten,
> der sich an unseren Win3.1-Rechner zu schaffen machte. Also zu einer
> Zeit, als erst mal das DOS kam und man dann am prompt "win" eingeben
> musste.

Als sich die andern mit DOS um die Ohren geschlagen haben, tat ich das 
selbe viel lieber mit TOS. Und natürlich mit GEM. Gehörte ja dazu... 
:-)))

> Da haben wir den Prompt einfach mal umgetauft in "enter password:" - und
> Ruhe war!

Wieso? Musste der "Beratungschef" nach seinem Besuch beim Pissiater zur 
Endstation Klappsmühle?

Fragen über Fragen... :-)))
#3154277
Lesenswert?

Sei einfach ehrlich und Beichte ihm, was passiert ist.
Sowas kann doch jedem mal passieren. Wenn ich Dein Schwiegervater wäre, 
würde ich mich wahlweise entscheiden:

a) Du sollst mir ein neues Meßgerät MEINER Wahl bezahlen, natürlich eins 
mit fairem Preis

oder

b) Du sollst die Reparaturkosten tragen

oder

c) Ich repariere es selbst und du schuldest mir einen Gefallen.

Mach Dich nicht verrückt, Schwiegerväter sind keine Hausdrachen - das 
sind nur die Schwiegermütter. Die sollte von der Sache am Besten nichts 
erfahren.

Gar nicht lustige fände ich, wenn Du mir ein schlecht repariertes Gerät 
zurück gibst, das nicht mehr gut ist und die Sache verheimlichst. Wenn 
ich das herausbekommen würde, dann wäre ich richtig sauer auf Dich.

Lügen und Verschlagenheit ist 10x schlechter, als Bockmist bauen und 
gestehen. So sehe ich das jedenfalls.
Gast #3154447
Lesenswert?

#3154461
Lesenswert?

Jörg Wunsch schrieb:

>> Auf der anderen seite sieht
>> man nicht den Hauch davon was auf der Rückseite geschah.
>
> Haste Glück gehabt.  Verkohltes Pertiknacks hätte dir zusätzliche
> Nebendwiderstände in sehr kreativen Anordnungen in die Schaltung
> eingebracht. ;-)

...bringt aber parallel zu 784,4 mOhm keinen grossen Unterschied.
Gruss
Harald
Moderator Persönliche Seite #3154467
Lesenswert?

Harald Wilhelms schrieb:

>> Verkohltes Pertiknacks hätte dir zusätzliche
>> Nebendwiderstände in sehr kreativen Anordnungen in die Schaltung
>> eingebracht. ;-)
>
> ...bringt aber parallel zu 784,4 mOhm keinen grossen Unterschied.

Vermutlich (sehr genau kann man das oben in den Scans nicht erkennen)
gehen da aber noch andere Leiterzüge drunter durch.
#3154472
Lesenswert?

Jörg Wunsch schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>
>>> Verkohltes Pertiknacks hätte dir zusätzliche
>>> Nebendwiderstände in sehr kreativen Anordnungen in die Schaltung
>>> eingebracht. ;-)
>>
>> ...bringt aber parallel zu 784,4 mOhm keinen grossen Unterschied.
>
> Vermutlich (sehr genau kann man das oben in den Scans nicht erkennen)
> gehen da aber noch andere Leiterzüge drunter durch.

Ja, eine gründliche Reinigung mit Alkohol ist auf jeden Fall sinnvoll.
Irgendwie erscheint mir der Wert für einen 10A-Bereich sowieso zu gross.
Gruss
Harald
#3154511
Lesenswert?

Vielleicht der der SV ja auch eher sparsam und hat sich nur deshalb 
nicht schon ein neues Messgerät gekauft, weil das alte ja noch 
funktionierte...

Da freut er sich vielleicht, wenn es der Bub abgefackelt hat und ihm ein 
schickes Digitalmessgerät "ersetzt".

Wenn der das notdürftig reparierte Gerät mal aufmacht und dir 
dahinterkommt, dann hält er dich auch für nen falschen Fuffziger.

Also: Bekennerschreiben!
#3154529
Lesenswert?

Stefan Frings schrieb:

> Pollin wäre bei mir allerdings ein Ausschlußkriterium. Die haben mir zu
> oft Müll verkauft.

Hi mikrocontroller.net-Folks,

Und wie sieht's mit "Conrad" aus? Etwa besser?
Da lachen ja die Hühner. :-(

Ich habe soeben eine leide AEG-Telefon-Geschichte hinter mir. Das erste 
Telefon summte zwischendurch im aufgelegten Hörer. Immer etwa 10 
Sekunden lang. Tagsüber störte das nicht. Aber in der Nacht. 
Eingeschickt für einen Umtausch. Mit dem neu zugesandten selben 
Telefon-Typ der selbe Bockmist. Ich habe erneut das Telefon eingeschickt 
und verlangte eine Gutschrift, die ich bekommen werde.

Die Umtriebe, die man dabei hat kommen, in wenig Euro/Std umgerechnet, 
wesentlich teurer, als das  AEG-VOXTEL-C115 kostet.

Ich kaufe kuhzünftig beim Hohen-C nur noch ganz einfache Dinge, wo eine 
gewisse Wahrscheinlichkeit besteht kein Bockmist mehr zu bekommen. Ich 
hatte schon anderen Ärger mit dem Hohen-C, wie z.B. mit einer Funkuhr. 
Aaaaarghhh

Auch mal eine Infrarot-Fernsteuerung zum Schalten, als Bausatz.  Das war 
sogar ein "CONRAD"-Produkt. Die Reichweite war unbrauchbar. Ich 
untersuchte kurzerhand die Schaltung und verbesserte mit sehr wenig 
Aufwand die Endstufe. Danach war die Reichweite exzellent gut. Wenn 
"CONRAD" fähige Schaltungsentwickler (gehabt) hätte, hätten sie das 
ebenso gut koennen, wie ich es tat und das ohne Mehrpreis.

So dieser selbsterlebte Hohe-C-Bullshit musste mal raus. Warum nicht 
hier...?

Vielleicht verbessert sich das Hohe-C, wenn sie u.a. zufällig hier 
landen und diese ernst gemeinten und wahrhaften Lobeshymnen mitlesen. Es 
gibt auch WWW-Seiten wo das Hohe-C mit Lobeshymnen beweihräuchert wird.

Im umgekehrten Fall würde ich das Hohe-C ehrlich loben. Versteht sich 
von selbst, ohne Wenn und Aber. Aber Kritik muss sein, wenn sie 
berechtigt ist. Und das ist sie.

Gruss und schoenen Feierabend,
Thomas

PS.: Nur Ärgern, wenn es sich lohnt! :-)
Gast #3154568
Lesenswert?

Stefan Frings schrieb:
> Sei einfach ehrlich und Beichte ihm, was passiert ist.
> Sowas kann doch jedem mal passieren. Wenn ich Dein Schwiegervater wäre,
> würde ich mich wahlweise entscheiden:
>
> a) Du sollst mir ein neues Meßgerät MEINER Wahl bezahlen, natürlich eins
> mit fairem Preis
>
> oder
>
> b) Du sollst die Reparaturkosten tragen
>
> oder
>
> c) Ich repariere es selbst und du schuldest mir einen Gefallen.
>
> Mach Dich nicht verrückt, Schwiegerväter sind keine Hausdrachen - das
> sind nur die Schwiegermütter. Die sollte von der Sache am Besten nichts
> erfahren.
>
> Gar nicht lustige fände ich, wenn Du mir ein schlecht repariertes Gerät
> zurück gibst, das nicht mehr gut ist und die Sache verheimlichst. Wenn
> ich das herausbekommen würde, dann wäre ich richtig sauer auf Dich.
>
> Lügen und Verschlagenheit ist 10x schlechter, als Bockmist bauen und
> gestehen. So sehe ich das jedenfalls.

Volle Zustimmung.

Auch hier gilt (wie überall im Leben): Du hast Mist gebaut, und Du 
allein bist dafür verantwortlich, also hab auch die Eier und stehe dazu.

Gut; keine Ahnung, wie Euer Verhältnis ist, und das hier:

> Ihr Vater killt mich, wenn ich ihm das
> beichten muss.

klingt ja auch nicht all zu positiv (wobei für mich als Schwiegersohn 
hier die Frage wäre, inwieweit Du mit "Ihrer" Familie klarkommst, denn 
diese "kaufst" Du ja grundsätzlich mit und musst zwangsläufig auch mehr 
oder weniger häufig gut mit ihnen auskommen).
Wenn sich von mir allerdings jemand (unabhängig davon, wer) etwas leiht, 
dieses beschädigt und dann versucht, den Vorfall zu vertuschen, so wird 
das mit massivem Vertrauensverlust geahndet. Wird der Vorfall hingegen 
gebeichtet - meine Güte; sowas passiert einfach mal. Wir sind alle nur 
Menschen und machen Fehler (d. h. sind nicht perfekt). Wenn mir 
derjenige einen gleichwertigen Ersatz beschafft oder mir die Kosten zur 
Beschaffung erstattet, ist doch gar nichts passiert...
#3154586
Lesenswert?

Hier wurde ja schon alles gesagt, meine Vorgehensweise:
Dem Schwiegervater es beichten mit dem Hinweis, dass du dich schon 
erkundigt hast, dass es nur der Shunt zu sein scheint, dessen Werte du 
schon weißt (siehe ein Post in diesem Thread), und dass du diesen 
ersetzen könntest, mit einem besseren, Konstantan.
Dann kaufst du dir einen Widerstandsdraht mit geeignetem Durchmesser, 
aus dem Datenbklatt entnimmst du die Werte um die benötigte Länge zu 
berechnen, schneidest diese dir zurecht, wickelst es zu einer Spule und 
baust ihn ein. Mit einer KSQ kannst du dann das Messgerät sogar noch 
'eichen' und ggf. den Draht verkürzen.

Böse sollte da kein normaler Mensch werden, da es eben ein Unfall war 
und er sieht, dass es dir nicht egal ist und du sogar eine Lösung hast. 
Im besten Fall sagt er, dass es halb so schlimm sei und kauft sich bei 
nächster Gelegenheit einfach ein neues Multimeter.
Beitrag #5770794 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5770814 wurde von einem Moderator gelöscht.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren