Marx W. schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> So so.
>>
>> Wie wäre es denn mit Lebenshaltungskosten am Studienort (was kostet
>> allein die Unterkunft und wie einfach bekommt man überhaupt eine),
>> Überfüllung von Hörsälen in großen Vorlesungen, miesen
>> Prüfungsordnungen, verteiltem Campus (viel Zeitverlust durch Latscherei
>> zwischen den Vorlesungen), gibt es ein günstiges Semesterticket, ist es
>> einfach Studentenjobs zu finden, etc. pp.
>
> Welche Quellen kannste den als Beispiel nennen, aus denen man auf die
> "Schnelle" diese Merkmale abklopfen kann?
"Auf die Schnelle" kostet dich immer was, und seien es in diesem Fall
nur die Kosten für das Semesterticket oder die Latscherei, selber
recherchieren ist halt mit (einmaligen) Aufwand verbunden. Es gibt halt
immer noch zu viele Leute, die eher motiviert sind (langfristig zu viel)
Geld auszugeben udn Zeit zu verplempern, als sich (einmalig) etwas
Arbeit (sich mal richtig kundtun) zu machen.
Prüfungsordnungen findet man auf den Webseiten der Unis, ebenso die
Informationen zum Semesterticket und die Stellenangebote für Hiwis.
Fragen zur Verfügbarkeit von studentischen Wohnungen nennen einem die
Studentenwerke (und anhand der Wartesemester kann man sich dann schon
ausmalen, wie überlaufen der Wohnungsmarkt ist).
Über den Rest muss man sich halt Informationen besorgen, beispielsweise
bei Studenten, die schon dort studieren oder auch zum Tag der offenen
Tür oder Informationstag, den so ziemlich alle Hochschulen bieten. Klar
ist es einfacher irgendso eine beknackte Tabelle anzuschauen und dann
irgendwelchen nicht nachvollziebaren Zahlen zu vertrauen. Aber ein
Ranking als quasi alternativloses Kriterium für die Studienauswahl zu
deklarieren ist schlicht und ergreifend unsinnig.