LT1086 brennt durch

Gast #3157180
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Hallo zusammen,

ich habe einen LT1086 CT-12 auf meiner Schaltung.

Ich gehe mit 24V rein, und möchte gerne 12V raus haben.

Jetzt ist mir schon der dritte durchgebrannt, sind nur ne handvoll chips 
drauf, nichts was wirklich strom zieht. Durchbrennen in dem Sinne, dass 
er 24V durchschaltet!!!

Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrung gemacht?

Anbei die wirklich simple Schaltung.

Gruß Schorsch
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Gast #3157216
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Hallo,

R65 ist ne Brücke 0 Ohm
R59 ist none, nicht bestückt

Die Kondensatoren sind

100 und 200 muF je 50V

hab gerade mal ein Aperemeter drangehalten. Die Schaltung braucht gerade 
mal 150mA, ich schätze das sollte auch ohne Kühlkörper gehen

ich frag mich wirklich wieso das Ding durchschaltet, habe schon 
wirkliche viele 7405 sehr, sehr heiß betrieben, die gehen immer in die 
Strombegrenzung, da kauft man schonmal was für teuer Geld....

Danke

Schorsch
Gast #3157236
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> Vielleicht sehe ich ja was falsch, aber die Beschaltung sieht laut
> Datenblatt zumindest für die Regulierung etwas anders aus
>
> http://cds.linear.com/docs/en/datasheet/1086ffs.pdf

Das sehe ich anders (siehe Fig 1), natürlich muß der 0 Ohm Widerstand 
dann weg. Aber das ist auch der Grund, warum da überhaupt einer sitzt, 
damit man ihn weglassen kann

ist aber auch egal, da ich das Poti nicht eingebaut habe.

> Der LT1086 hat aber ein andere Anschlußbelegung als der 7405 (7805?)

ich weiß

Schorsch
#3157258
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Vielleicht solltest du mal ein Schaltbild mit den Bauteilen zeichnen die 
du jetzt drin hast. Dein ursprünglicher Schaltplan ist einfach nur 
falsch, egal welchen der Widerstände du da bestückst. Ich sag nur, Poti 
an Anschlag und schon kommt die volle Eingangsspannung am Ausgang 
heraus.


> Das sehe ich anders (siehe Fig 1)

Etwa der Plan auf Seite 1?
Der ist für die 3,3V Version aber nicht für deinen LT1086.
#3157263
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Der R zwischen Vout und Adj ist vorgegeben bzw in enger Vorgabe, glaub' 
zwischen 100 und 121. R von Adj nach Masse stellt die Spannung ein. 
Datenblatt  ggf. einfach ernst nehmen.  Vout liegt überdies auch noch 
auf dem Tab wo ja bei Festspannung sonst Masse ist. Wenn die Cs dann 
noch am besten gleich groß sind oder zumindest Ausgang nicht größer als 
Eingang dann kann nichts schief gehen. Der läuft in meinen Schaltungen 
einwandfrei.
Gast #3157330
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Hm,

so fett kann der Kühlkörper dann doch nicht sein.
150 mA bei 12 V Drop sind gerade mal 1,8 W.
Bei einer angenommenen T_ambient von 25°C hast du ein maximales 
Delta_theta von gerade 35 K. Dividiert durch die 1,8 W sind das knapp 20 
K/W wovon max. 4 K/W auf das TO220-Gehäuse (um das gehts doch bei 
CT-Package) enfallen, bleiben also immer noch 15 K/W für die 
Kontaktstelle und den Kühlkörper. Das ist nicht fett
Sicher, dass nichts schwingt? Die 220 µF sind auch bisschen zu hoch 
gegriffen. Laut Datenblatt dürfen zwar bis zu 150 µF drangehangen 
werden, es dürfen aber auch ruhig weniger, typischer Weise 50 µF am 
Ausgang sein.
Wenns schwingt, dann greifen ggf. die Schutzschaltungen nicht.

Achso, dass der IC eine abweichende Pinbelegung von 7805 hat, hast du 
berücksichtigt.

Beste Grüße, Marek
Gast #3160508
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Hallo,

die 24V brauche ich leider noch an anderer Stelle auf der Platine, daher 
kann ich nicht darauf verzichten.

Was würdet ihr denn für einen anderen Chip empfehlen?

Wie teste ich, ob etwas schwingt? Oszi dranhalten, schauen ob die 
Ausgangsspannung schwankt?

Ich habe noch einen LT1763, der dann aus den 12V 5V macht, ist diese 
Kombination Eurer Meinung nach Sinnvoll?

Erstaunlich ist, dass der 1763 die durchgeschalteten 24V auch überlebt 
hat (max rating 20V), ist nur mächtig warm geworden

Schorsch

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