STM32 Exti und Vorwiderstand von 100K

#3168064
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Mach es doch wie auf der Walldorf-Schule: Male ein Bild dazu.

Deine Erklärung ist nicht gerade einleuchtend.
Arbeitspunkteinstellung klingt erstmal nach Analogkram, EXTI leuchtet 
irgendwie nur im digitalen bzw. diskreten Umfeld ein. Da stellst du aber 
keinen Arbeitspunkt ein, weil du den Transistor in der Sättigung 
betreibst.
Zumindest bin ich gerade nicht in der Verfassung, mir diesen Widerspruch 
sinnvoll aufzulösen.
Gast #3168906
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Artata schrieb:
> So sieht es aus. Rechnerich ist der Arbeitspunkt i.O. aber irgendwie
> läuft nix. Kann es sei, dass dem stm der Strom nicht reicht?

Nö das ist ja nur ein Pullup. Der hält das Signal (für Transistor 
gesperrt) auf 3V3 und wenn der Transistor durchschaltet auf low (GND). 
Strom fließen soll in den STM32 möglichst garnicht. Darum sind seine 
Eingänge auch hochohmig. Du willst ja nur die Spannung erkennen und 
keinen Strom reinließen lassen.

Warum es nicht funktioniert? Wegen dem Kondensator. Das nennt sich 
AC-Kopplung. Über den Kondensator kann bei Gleichstrom kein Signal 
übertragen werden. Da ist der ein Leerlauf. Erst mit steigender Frequenz 
geht da was drüber.
Gast #3168936
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Hier noch mal die Simulation. Mir ist völlig unklar, warum das nicht 
läuft :(
Exti scheint an sich zu funktionieren, wenn ich das Signal von einem STM 
Out auf den Exti Eingang schalte. Simulation zeigt auch anständige 
Ergebnisse an, aber die Realität will sich mir nicht beugen :D
Angehängte Dateien:
#3168974
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ttl schrieb:
> du willst mit 200mV den NPN durchschalten? Denk mal drüber nach.

Der BC ist hier im Analogbetrieb. Zu erkennen am R2. Allerdings waere 
mir das mit 10MOhm viel zu hochohmig.

Ich wuerde dir vorschlagen schmeiss den Transistor da raus und ersetzt 
ihn durch einen Komparator (Lm393). Da hast du ersten eine hoehere 
Flankensteilheit am Eingang und ein definiertes Schaltverhalten das du 
mit dem Transistor nicht hast. Deine Transistorschaltung ist naehmlich 
alles andere als stabil im Arbeitspunkt.
Gast #3169100
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Pull-Up ist an, aber warum soll es die Schaltung beeinflussen können? 
Der liegt ja bei stm im mehreren kOhm Bereich. Sollte meiner Meinung 
nicht groß stören. Habe mit Input Floating ausprobiert, geht ebenfalls 
nicht. Na ja werde die Schaltung am Scope ansehen müssen, habe privat 
leider keinen.
Gast #3169466
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Artata schrieb:
> Pull-Up ist an, aber warum soll es die Schaltung beeinflussen können?
> Der liegt ja bei stm im mehreren kOhm Bereich.
Weil der parallel zum 100kΩ liegt und den Arbeitspunkt beeinflussen 
kann.

mehrere kOhm || 100kΩ == weniger als 'mehrere kOhm'

Möglicherweise erreichst du dann nicht mehr einen definierten 
'Low-Pegel'.

Aber wenn's ohne Pullup auch nicht geht, könnte es vielleicht noch die 
mangelnde Flankensteilheit sein.

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