Operationsverstärker: Verstärkung stimmt nicht

Gast #3173944
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Hallo

Ich habe einen Operationsverstärker LM358N als nichtinvertierender 
Verstärker auf einem Steckbrett aufgebaut. Das Problem ist, dass die 
Verstärkung nicht stimmt. Ich benutze einen 10 und 1 Kiloohm-Widerstand: 
v = 1 + (10/1) = 11. Egal bei welcher Eingangsspannung stimmt dieser 
Wert nicht. Die Verstärkung ist im Bereich 7 bis 9. Ist das normal? So 
kann man doch nicht präzise messen.
Liegt das an dem Steckbrett? Ich wollte zum Ausprobieren keine Schaltung 
löten.

Gruß Marius
Moderator #3173978
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Noch ein paar weitere Fragen:

Welche Versorgungsspannung hats du angeschlossen (V+, V-)?
Ist die Versorgungsspannung ausreichend geglättet?
Welche Eingangsspannungen hast du getestet?
Welches waren die jeweiligen Ausgangspannungen?
Schwingt die Schaltung?
Gast #3174130
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Hallo
Es ist ein Single Supply OP. Ich habe 5V und Masse angeschlossen. Bei 
0,1 Eingang war die Ausgangsspannung 0,7, bei 0,2 1,4. Habe auch andere 
verstärkungen getestet. Es gibt immer Abweichungen.
Die Versorgungsspannung ist mit einem Kondensator geglätet. Woher weiß 
ich, ob die Schaltung schwingt?
Es ist ein normaler nicht invertierender Verstärker aufgebaut nach den 
Schaltplänen im Internet
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210151.htm

Gruß Marius
#3174156
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Marius schrieb:

> Es ist ein Single Supply OP. Ich habe 5V und Masse angeschlossen.

Wenn Du den Typ angeben würdest (am besten mit Link zum Datenblatt)
könnten wir ja wenigstens nachsehen, ob Deine Spannungen im für
diesen OPV zulässigen Aussteuerungsbereich liegen. Aber eigentlich
könntest Du das ja auch selber tun. :-)
Gruss
Harald
PS: Mit "single Supply" kann man fast alle erhältlichen OPVs betreiben
#3174300
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Yalu X. schrieb:
> @Harald:
> Marius schrieb:
>> Ich habe einen Operationsverstärker LM358N

Ja, das hatte ich übersehen. Klar ist erstmal, das dann der
zulässige Ausgangshub zwischen ca. 0,5V und 3V liegt. Dann
muss man noch die verhältnismäßig hohe Offsetspannung berück-
sichtigen. Ausserdem wäre noch zu klären, wieviel Strom am
Ausgang gezogen wird.
Gruss
Harald
#3174902
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Marius schrieb:
> Das Problem ist, dass die
> Verstärkung nicht stimmt. Ich benutze einen 10 und 1 Kiloohm-Widerstand:
> v = 1 + (10/1) = 11. Egal bei welcher Eingangsspannung stimmt dieser
> Wert nicht. Die Verstärkung ist im Bereich 7 bis 9. Ist das normal? So
> kann man doch nicht präzise messen.

Du misst falsch. Da der OP ja nur einen Aussteuerungsbereich von rund 
0.5 .. 3V hat wurde ich da mal ein Sinussignal auf den Eingang geben und 
zwar so das der Ausgang nicht in die Begrenzung kommt. Also ein schoener 
Sinus auch am Ausgang erscheint. Dann misst du deine Eingangsspannung 
und deine Ausgangsspannung. So wie du ihn jetzt beschaltet hast taugt er 
nicht als DC-Verstaerker.

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