Ist es möglich beim Reflex-Lichttaster herauszubekommen ob PNP oder NPN

Gast #3178204
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braun = Plus
blau = Minus
schwarz = Ausgang Hell
weiß = Ausgang Dunkel

Ob NPN- oder PNP-Typ bekommst Du raus, wenn Du eine Last (z.B. Relais, 
LED mit Widerstand, etc.) zwischen einem Ausgang und Minus bzw. Plus 
hängst und schaust ob die schaltet.

Manche Sensoren haben auf schwarz einen PNP- und auf weiß einen 
NPN-Ausgang (oder umgekehrt, weiß nicht mehr so genau). Also beide 
Ausgänge testen.
Persönliche Seite #3179346
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Ausgang Hell und Ausgang Dunkel gibts nicht bei einem Optokoppler. Der 
hat nur auf der Eingangsseite ne Sendediode und auf der Empfangsseite 
einen Fototransistor - wobei dessen Basis manchmal mit rausgeführt ist. 
Ich kenne auch keinen Koppler mit PNP-Fototransistor. Sind alles NPN. 
Vielleicht kann man auch gar keine PNP realisieren. Weiß ich nicht.
Gast #3179683
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> Aber es stimmt: Solche Teile habe ich nie in der Hand.

Das sind Sensoren aus dem industriellen Bereich. Da ist die komplette 
Sende- und Empfangselektronik komplett im Sensor selbst integriert. Es 
sind mindestens drei Adern im Anschlusskabel: Plus (braun), Minus (blau) 
und Ausgang 1 (schwarz), und optional Ausgang 2 (weiß).

Die Ausgänge sind fast immer PNP-Ausgänge, d.h. dass die Last (Relais, 
SPS-Eingang) zwischen Ausgang und Minus (Masse) angeschlossen wird.

Die besseren (und teureren) Sensoren kann man "programmieren". D.h. alle 
möglichen Einstellungen vornehmen, teilweise bis zur Auswahl ob PNP- 
oder NPN-Ausgang, invertiert oder nicht, usw. Dazu noch automatische 
Verschmutzungs-Kompensation (der Sensor stellt seine Empfindlichkeit 
und/oder Lichtsendeleistung bei langsamer Verschmutzung nach).

Ein Beispiel für solche aufwendigen Sensoren: 
http://www.keyence.de/products/sensors/fiberoptic/fsn/fsn.php

Das ganze gibt es dann nicht nur optisch, sondern auch magnetisch, 
kapazitiv, mechanisch, als Drucksensoren, Flowmeter und, und, und.

Und allen ist gemeinsam: Vier Adern: braun, blau, schwarz, weiß. 24 Volt 
Versorgung ran, und Relais oder SPS-Eingang an den Ausgang und 
wohlfühlen.
Persönliche Seite #3180065
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Tonwelle schrieb:
> Die Ausgänge sind fast immer PNP-Ausgänge, d.h. dass die Last (Relais,
> SPS-Eingang) zwischen Ausgang und Minus (Masse) angeschlossen wird.
>
> Und allen ist gemeinsam: Vier Adern: braun, blau, schwarz, weiß. 24 Volt
> Versorgung ran, und Relais oder SPS-Eingang an den Ausgang und
> wohlfühlen.

Sollte man eine Kategorie SPS einführen. Da ist diese Welt dann in sich 
geschlossen :-)
Gast #3180555
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Dieter Nuhr hat schon recht...

Es gibt Sensoren in der Tat mit einer Halbbrücke. Und diese Halbbrücke 
kann dann ggf. als Push-Pull, nur PNP-schaltend oder nur NPN-schaltend 
konfiguriert werden.

Und die Ausgangs-Konfiguration hat nunmal nichts mit invertierend oder 
nicht-invertierend, bei optischen Sensoren dunkel- oder hellschaltend 
genannt, zu tun.

Denn es macht einen Unterschied, wann die gewählte Ausgangskonfiguration 
"aktiv" und wann "passiv" ist.

Da so eine Halbbrücke drei sinnvolle Schaltzustände hat und zwei 
unterschiedliche Schaltzustände benötigt werden um Hell von Dunkel zu 
unterscheiden, gibt es nunmal sechs verschieden 
Konfigurationsmöglichkeiten!

Das werden vielleicht selbst auch die Schlaumeier hier mit ein wenig 
Nachdenken kapieren...

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