Suche Motor der genug Kraft hat ein Schloss zu öffnen

Gast #3182941
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Ich möchte einen Schnäpper (siehe bild) mit einem Motor öffnen. Also das 
der Riegel gezogen wird und die Tür sich öffnet.
Nun habe ich mir Testhalber den Stepmotor 28BYJ-48 gekauft aber dieser 
ist zu schwach.
Hatte auch schon diese Motor im Visier:
http://leisonmotor.en.made-in-china.com/product/seyQIXiEXvYt/China-6V-Low-RPM-DC-Metal-Micro-Gear-Motor.html

Das ganze soll draußen mit einer 9V Batterie betrieben werden.

Könnt ihr mir einen Motor/Stepmotor/Getriebemotor empfehlen der nötig 
wäre um so ein Ding zu öffnen?
Das ganze sollte günstig sein, also NEMA Stepper sind zu teuer....

Danke.
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Gast #3182957
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Also ich habe so ein (älteren) Schnapper der effektiv nur mit dem Hammer 
zu bewegen ist, aber neu und gut geschmiert hängt es nur von der 
Federkraft ab. Wenn man den Riegel sowieso motorisch bewegt, kann die 
Feder raus und er ist leichtgängig. 0,1N würde wohl reichen, das 
schaffen deine Motore leicht, nur musst du natürlich noch die 
Drehbeewgung in eine lineare Bewegung umformen. Ritzel und Zahnstange ?
Natürlich würde man bei professioneller Bauweise auf möglichst lange 
Batterielebensdauer achten, und da ist geringe Stromaufnahme gut. Ab 
einer bestimmten Langsamkeit und Untersetzung frisst deren Verlust 
jedoch mehr als er spart, man hat also bei professioneller Auslegung ein 
Minimum.
Gast #3182984
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Danke für Eure Antworten.
Die Feder möchte ich nicht aus dem Schnapper nehmen, denn dann ist die 
Funktion, dass man die Tür einfach zudrücken kann damit sie geschlossen 
ist nicht mehr gegeben und genau dies ist mir wichtig.

Das die 9V nicht lange durchhalten wird, ist mir klar. Es sollte jedoch 
für 2-4 mal öffnen reichen oder?

Servos wäre eine alternative, sind mir aber zu teuer. Gerade wenn es um 
die mit etwas mehr Stellkraft geht, explodiert der Preis gleich.

Bei Stepmotoren wird die Haltemoment in mNm angegeben, ist das die Kraft 
die der Motor aufbringen kann? Wieviel mNm würde ich für mein vorhaben 
etwa benötigen? Wenn ihr wissen wollt wie schwer der Schnapper zu ziehen 
geht, probiert es an einer Tür aus, ist in etwa das selbe :)

@starkeeper, dein Vorhaben und das meine scheinen gleich zu sein :) Nur 
das ich es für den Außenbereich benötige. An Türschlösser habe ich auch 
schon gedacht, brauchen aber mehr platz und wie ich dort den schnapper 
ziehen könnte ist mir auch nicht klar. Daher bin ich zu diesem kleinen 
Schnapper übergegangen. Bei mir soll keine Zimmertür sondern eine 
Schranktür (einer Kommode) geöffnet werden indem der Schnapper des 
Riegels kurz zurückgezogen wird.
Falls jemand dazu noch Idee hat, würde es mich freuen wenn er mir etwas 
weiter hilft. Danke!
Gast #3183368
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Nicht jeder versteht die Physikformeln... Ein einfaches ja oder nein und 
eine Angabe wieviel nMn in etwa nötig wäre für einen Türschnppper wäre 
verständlicher :)

Noch mal zu den Zentralverriegelungsmotoren, funktionieren die überhaupt 
mit 9V ? die ziehen doch bestimmt mächtig Strom oder?
Gast #3183522
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Wie von Schnitzelkind vorgeschlagen kann man es mit einem Zugmagnet 
versuchen...

http://www.pollin.de/shop/dt/Mzg2OTU2OTk-/Bauelemente_Bauteile/Mechanische_Bauelemente/Relais_Zugmagnete/Zugmagnet_CII_A1464.html

Parallel zum 9V Block ein (mehrere) großer Elko (je nach Magnet) und er 
zieht den Schnapper bei Betätigung auf. Zeit hat die Batt. ja genug den 
Kondensator aufzuladen, sie muß auch "nur" seinen Leckstrom während der 
Nichtbetätigung nachladen.
Sind die 9V zu wenig, können die parallelen Elkos beim Auslösen mit dem 
Betätigungsschalter (2 Öffner) gleichzeitig in Reihe geschaltet (18V) 
und von der Batterie getrennt werden, dann bekommt der Zugmagnet (12V 
Typ) mehr Kraft.

Wer Lust hat, kann die gespeicherte Energie in C berechnen, die 
notwendige zum Öffnen (z. B. bei 0.5 s Dauer), mit dem Energiegehalt 
eines 9V Block vergleichen und seine Schlüsse daraus ziehen.
Gast #3183650
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Ich weiß nicht ob das Funktioniert, die 9V Batterie ist so eine Art 
Schlüssel, heißt die wird mitgebracht und erst kurz vor dem Betätigen 
angeschlossen.

Wie viel µF sollten die Elkos haben? Und wie sollten die beschaltet 
sein, einfach parallel und fertig?

Was ist denn von diesem Getriebemotor zu halten? 
http://leisonmotor.en.made-in-china.com/productimage/seyQIXiEXvYt-2f0j00YetaZGQnVFpf/China-6V-Low-RPM-DC-Metal-Micro-Gear-Motor.html
Persönliche Seite #3183676
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Pascal schrieb:
> Es sei denn
> jemand wäre so nett mir eine Möglichkeit etwas genauer auszuführen.

Am einfachsten nachvollziehbar dürfte ein Flaschenzug sein.

Am Motor befestigst Du ein Wickelrad, auf dem eine Schnur aufgewickelt 
werden kann. So etwas gibt es auch fertig mit passendem Servoantrieb für 
Modellsegelboote.

Die Schnur führst Du durch geeignete Rollenanordnungen und befestigst 
die eine davon an Deinem Schnapper, und die andere in der Nähe des 
Motors.

Und das ist das Grundprinzip:
http://de.wikipedia.org/wiki/Flaschenzug#Faktorenflaschenzug

Mit vier Umlenkrollen kannst Du die Zugkraft Deiner Seilwinde 
vervierfachen.
Gast #3183806
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Pascal schrieb:
> Nicht jeder versteht die Physikformeln.

Es ging auch nicht um die Formeln, sondern war dazu gedacht, dir ein 
bisschen Lesestoff zu der von dir angegebenen Einheit "mNm" an die Hand 
zu geben, da die zur Angabe eines Drehmoments gehört. Und Drehmoment ist 
eben das Produkt aus einer Kraft (oft angegeben in N wie Newton) und dem 
Hebelarm/Radius (meist angegeben in cm oder m wie Meter), unter dem 
diese Kraft an der drehenden Achse z.B. deines Motors angreift.

Pascal schrieb:
> Ein einfaches ja oder nein und eine Angabe wieviel nMn in etwa nötig
> wäre für einen Türschnppper wäre verständlicher :)

Als ein klares "Nein" - es ist keine Kraft. Hilft dir das jetzt weiter?

Dein Türschnapper braucht eine Kraft und die musst du erstmal über eine 
sinnvolle Hebel-/Getriebekonstruktion, unter Berücksichtigung des für 
deinen Türschnapper erforderlichen Weges, aus der Drehbewegung 
generieren. Und diese deine Konstruktion und die Ausführung derselben 
(i.e. Reibung) bestimmt dann, ob das Drehmoment des Motors reicht, 
deinen Schnapper in angemessener Zeit zwischen Auf- und Zuposition zu 
bewegen. Die Angabe zum Haltemoment ist übrigens nur für den Stillstand 
des Motors wichtig. Für die Bewegung ist das eher unrelevant.

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