Osziloskop anschliessen Hilfe

Gast #3185600
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Hallo

hoffe ihr könnt mir helfen ;)

Ich habe ein Widerstand in Reihe mit einer Spule. (R=200Ohm ; L~0,33mH)
Und eine Quelle u^=10V  f,125kHz

Dann schliesse ich mein Oszi parallel über den Widerstand.

Jetzt halte ich einen ~125KHz Transponder vor die Spule.
Wenn ich das Oszi + an + , und - an - anschliesse sehe ich immer die 
selbe Spannung übern Widerstand ,egal ob der Tranponder im Feld ist oder 
nicht.

Wenn ich aber das Oszi aber umpole , dann sehe ich am Widerstand einen 
Spannungsabfall wenn der Tranponder im Feld ist.

Wieso muss ich dafür  (+)--|__R__|--(-) das Oszi mit + auf (-) und - auf 
(+) legen???
Bin dankbar für jeden hilfreichen Kommentar
#3185668
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Mal ernst gemeint: weißt du denn wirklich wie man ein Oszilloskop 
bedient? Sonst schau dir z.B. mal den Link von Lothar an. Wenn du die 
Spannung über einem Widerstand misst, Dann ist es egal, wie rum du dein 
Oszi anschliesst. Der einzige Unterschied ist, dass das Signal dann "auf 
Kopf" steht. Wenn du wirklich alles so verdrahtet hast, wie oben 
geschildert, dann bedinst du dein Gerät falsch.
Gast #3185688
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Vielleicht "kämpft" der GND-Anschluß des Netzteiles mit dem GND des 
Oszis?
Der GND-Anschluß deiner Schaltung an das Netzteil muß dann natürlich 
auch am Oszi auf GND liegen, sonst machst du einen Kurzschluß.
Wieso schließt du eigtentlich einen Schwingkreis an "+" und "-" an?
Im Zweifelsfall zeig mal die ganze Schaltung und sag, was du genau 
machen willst.
Gast #3185731
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Liefert das Netzteil jetzt Gleich- oder Wechselspannung? Du hast ein 
Wechselspannungs-Symbol drin, und an den Klemmen steht "+" und "-".
Ansonsten ist es so, daß der GND-Anschluß deines Oszis die Spule "L" 
gegen GND schaltet, also kurz schließt.
An der Spule unten hast du GND vom Netzteil, und oben kommt GND vom 
Oszi. Also Kurzschluß der Spule.
Gast #3185766
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> Und demnach hatt die Spule einen Blindwiderstand
Liegt am unteren Anschluß des Netzteiles (der Anschluß "-") eine Masse 
an? Wenn ja, schließt der Oszi auch den Blindwiderstand kurz.
Oben Masse, unten Masse -> Kurzschluß
#3185776
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Lukas schrieb:
> Ich schliesse es so an wie ein Voltmeter.

Und genau das ist wahrscheinlich der Fehler! Ein Oszi hat keine 
potentialfreie Eingänge. Die Masse des Oszis liegt auf der Masse des 
Gehäuses und damit auf der Schutzerde.
Wenn dein Generator auch geerdet ist kannst du nur Spannungen relativ 
zur Generatormasse messen, oder du brauchst einen Differntialtastkopf.
Gast #3185778
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Was hast du denn für einen Oskar?

Wenn du ein 2 Kanalgerät hast dann kannst du die Tastköpfe beider Kanäle 
ohne Masse an den selben 2 Punkten klemmen. Dein Gerät musst du dann so 
einstellen das es einen Kanal subtrahiert oder invertiert und addiert.


nur nicht aufgeben...
Gast #3185792
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> Nee flasch versttanden . Ich hab ein Funktionsgenerator der sein Signal
> über einen Tastkopp mit der Schaltung verbindet .

Okay, das klingt schon anders :-)
Jetzt nimmst mal ein Ohmmeter und hältst es zwischen die Masse des 
Funktionsgenerators und die Masse des Oszi's. Da wirst du wahrscheinlich 
einen Durchgang messen (0 Ohm). Dein Generator hat GND und Ausgang und 
dein Oszi hat GND und Eingang. Und die beiden GND sind verbunden. Und 
jetzt schau dir deine Schaltung an. Unten am Generator ist GND, also 
auch unten an der Spule. Jetzt hängst du den Oszi ran und hast oben an 
der Spule auch GND. Also oben und unten GND an der Spule, das macht 
einen Kurzschluß, stimmt's?
Gast #3185799
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> Über den Widerstand soll die Spannung gemessen werden.
Ist ja alles schön und gut, aber wenn du die Spule kurzschließt, ist sie 
genauso wirksam wie ein Stück Draht. Das einzige, was du dann mißt, ist 
die Spannung vom Funktionsgenerator.
Gast #3185814
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> Genau 0Ohm

Siehst du? Und jetzt kannst du eins machen: Vertausche Widerstand und 
Spule, sodaß der Widerstand am Generator an GND liegt. Dann kannst den 
Oszi parallel zum Widerstand schalten (GND unten und Oszi-Eingang oben). 
Nur so kannst du die Spannung am Widerstand messen (oder eben mit einem 
Differenzial-Meßkopf).

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