Hutschienengehäuse aus Kunststoff und EMV

Gast #3185747
Lesenswert?

Es gibt sie von vielen Herstellern (Pheonix, Richard Wöhr, Bopla).

Nur ich frage mich wie es in sachen EMV aussieht wenn in so einem 
Gehäuse ein
Mikroprozessor 80MHz und dazu noch ein Flyback switcher (Tinyswitch, 
offline) rein soll.

Oder gar ein ADUM iCoupler (analog devices) Optokoppler rein soll. der 
mit 1MHz Taktet.

Bekommt man das jemals EMV Technisch hin ohne da ein riesen Theather zu 
haben?
Gast #3185855
Lesenswert?

Darüber hinaus gibt es noch Schirmbleche, Metallisierung auf der 
Innenseite und wenn das alles nichts hilft: (Schrank)Tür zu!
Übliche Schaltschränke sind immer noch - meist - aus Metall mit einer 
(HF) mittelprächtigen Erdung.
Gast #3185920
Lesenswert?

Kommt auf den Versuch an. Durch das Sprühen wird ja sozusagen eine 
Metallfläche gebildet, und die schirmt schon mal ab. Wenn es notwendig 
ist, kann man ja die Gehäuseteile mittels Schrauben und Kabelschuhen 
noch auf GND legen. Aber oft hilft schon das Metallisieren.
Gast #3186520
Lesenswert?

p<Simon schrieb:
....

> Bekommt man das jemals EMV Technisch hin ohne da ein riesen Theather zu
> haben?

Das kannt du ganz entspannt sehen da selbst ein Hutschienengehäuse aus 
Vollmetall imho EMV technisch recht unwirksam ist da die Störungen über 
die Anschlussleitungen lustig rein- und rausoszillieren.

Du wirst wohl kaum umhin kommen die Technik ohne Gehäuse EMV gerecht 
aufzubauen und zu testen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren