Li-Ion Akku laden

OP #3186176
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Hallo,
habe hier ein 6 Zeller 11,1 V/3000mah liegen.
Würde ihn gerne anstelle von normalen Akkus in meine 
Fernsteuerung(Modellbau) einbauen.
Wie kann ich diesen Akku nun laden und womit:
Ein Schaltbild für ein Lader wäre super.
Hoffe auf eure Hilfe.Vielen dank im vorraus

Gruß Martin
Gast #3186192
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So wie alle anderen ihre 3S2P LiIon Alkus auch laden, mit einem 
Modellbauakkulader mit Balancer und einem Stecker mit mindestens 5 
Kontakten.

Ansonsten bräuchte man einen Einzelzellen überwachenden Lade-IC damit 
man nicht versehentlich eine Zelle überlädt, denn die fängt dann 
womöglich Feuer.

Überladen beginnt bei 0.5% zu viel, mit normaler Elektronik und 1% 
Widerständen ist da also nichts zu wollen.
Gast #3186436
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> aber dieses Pack hat nur zwei anschlüsse

Das wissen wir woher ?

Ach, weil du dir die Mühe gemacht hast,
eine ausführliche Beschreibung und ein Bild von dem Teil einzustellen 
und die Typennummer abgeschreiben hast, im Internet recherchiert hast 
und einen Link auf das gefundene Datenblatt genannt hast.

Fauler Sack.

Als Akkupack mit 2 Anschlüssen müsste er eine LiIon Schutzschaltung 
enthalten, die wenn die erste Zelle 4.2V erreicht, den Akku abklemmt 
(und ihn auch abklemmt wenn die Spannung beim Entladen zu weit sinkt).

Also müsste das Akkupack es vertragen, an eine strombegrenzte (auf 
maximal so 3A) Spannungsquelle von knapp über 12.6V angeschlossen zu 
werden, so 12.6 bis 15V. Ist der Akku voll, fliesst kein Strom mehr, und 
die Spannung an der Spannungsquelle geht hoch auf eben diese 12.6 bis 
15V.

Aber WISSEN tun wir das nicht, sondern nur vermuten, denn du warst zu 
faul, ausreichende Informationen über dein Akkupack kundzutun.
OP #3186742
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also so nicht.
ich hab die umhüllung und entfernt.daher nur die 2 anschlüsse.
schutz ist keiner intern verbaut.
bezeichnung:
LC 1865 3000mah/ 11,1 V
es besteht eine reihen und eine Paral. schaltung der einzelnen Zellen
um auf die Ampere zu kommen bzw auf die 11,1 V

so hoffe das reicht als infos.

Kann mein modellbaulader diese akkus laden.
er hat lipo und nicd und nimh funktion

gruß Martin
OP #3186841
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Ok so weit ganz gut.
Ich will den akku aber nicht jedesmal zum laden ausbauen.Ausserdem 
müsste ich den akku jetzt wieder öffnen und die Drähte nach aussen 
führen,wenn ich das riichtig sehe.woher erkenne ich die in reihe und die 
para geschalteten zellen?
Welche anschlüsse nehmen,bzw wieviel adern nach ussen führen?
gruß martin
Gast #3186893
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3s2p im rechten Bild:

rechts oben die zwei parallel geschaltet, links oben die zwei parallel, 
und die unteren beiden Zellen parallel.

Also wären die Abgriffe für den Balancer ganz links (oder eben das rote 
kabel dort), und zwischen den oberen Zellen. Mit den "normalen" Kabeln 
vom Akku gibt das 4 Kabel (bei 3s irgendwie logisch :-)
OP #3186919
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so hab ich soweit verstanden.ich hab dann die zwei orginalen jeweils + 
und minus
und dann noch zwei Balancer anschlüsse.Richtig?
werden dann alle 4 an den Balancer angeschlossen oder nur die 2 neuen 
und die orginalen an den ladeausgang vom lader?
mein lader hat ein 5 poligen Balancer ausgang
Pin 1 Gnd
1
2
3
4
Was soll wo dran.?
vielen dank
Angehängte Dateien:
OP #3188584
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doch schon.
aber ich denke die zellen sind ziemlich leer.
wo sollten die anschlüsse den liegen
immer in der mitte von 2 zellen?
es sind ja laut bild 3 zellen in reihe
3x 3,7V =11,1
und die anderen 3 Parallel dazu wegen den 3000mah
richtig?
dann müsste ja an jede zelle die in der reihe liegt ein anschluss.
Angehängte Dateien:
Gast #3188743
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> Sind die Drähte wirklich an der richtigen stelle????????

Das weisst nur Du - hast Du denn die Belegung am Balancer geprüft? Wenn 
ich Dich richtig verstanden habe hast Du einen funktionierenden(tm) Akku 
mit funktionierendem(tm) Balancer-Anschluss. Miss den mal durch wo der 
Balancer welche Zelle erwartet.
#3188774
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g457 schrieb:
> Wenn
> ich Dich richtig verstanden habe hast Du einen funktionierenden(tm) Akku
> mit funktionierendem(tm) Balancer-Anschluss.

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Akkupack keine 
Balancer-Anschlüsse:

Martin Kleber schrieb:
> ich hab die umhüllung und entfernt.daher nur die 2 anschlüsse.
> schutz ist keiner intern verbaut.

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Akku (fast) tiefentladen:

Martin Kleber schrieb:
> aber ich denke die zellen sind ziemlich leer.

Somit hat es keinen Sinn, den Akku nochmal zu laden, da die Gefahr 
besteht, dass sich inzwischen Kristalle gebildet haben, die den 
Separator beschädigen und einen Kurzschluss auslösen können, der im 
ungünstigen Fall zum Brand führen kann.

Postix schrieb:
> Genau solche Typen fackeln Sich und Anderen die Huette ab... wer so
> wenig Ahnung hat, sollte einfach einen fertigen Akku kaufen oder das
> Jemanden machen lassen, der sich damit auskennt.

Das sehe ich auch so.

...
OP #3189794
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Ihr seid ja alles Helden.
Nur weil ihr auch nicht weiter wisst, solche äusserungen in den raum zu 
werfen.
Der Akku hat noch etwa 4 v pro zelle.
Er hat serienmäßig kein Balancer anschluss.
Wie sollte ich sonst laden?
Den funktionierenden akku kann und werde ich nicht öffnen.Ist noch neu .
Auf jedenfall funktioniert mein balancer.
Lipos kann ich ohne probs laden.
Also entweder sachliche und hilfreiche Kommentare oder besser klappe 
halten.
Gast #3190204
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> Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Akkupack keine
> Balancer-Anschlüsse:

Ja der partiell zerlegte welche hat keine. Aber er hat ja scheinbar auch 
einen 'funktionierenden' zweiten Akku. 'Funktionierend' im Sinne von 
'Balancer geht' dachte ich. Oder eben auch nicht :-) Wir werden es wohl 
nie erfahren..

> Also entweder sachliche und hilfreiche Kommentare [..]

Klassischer Fall von ∗plonk∗
Gast #3190247
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So sind die "neuen" ;) ziemlich "buschikos", was?

Jetzt nimm deine Kamera und mach halt eben noch ein Bild vom gesamten 
Aufbau, damit hier endlich alle sehen, was Du da verkabelt hast. Leih 
Dir zur Not eine Kamera mit Makrofunktion ( Blümchensymbol ) oder lege 
alles etwas weiter weg vor die Optik, damit nicht wieder alles unscharf 
wird. Wird ja wohl nicht soo schwer sein, drei Akkus an den Abgriffen so 
zu treffen, das man diese an einen Modellbaulader anschliessen kann.
Sieh dich doch mal hier im Forum um, was andere hier so zusammenbauen 
und fang an, einige Fragen Dir auch mal selbst zu beantworten.
Man kann die Zellen auch senkrecht in einer Reihe malen und die Abgriffe 
nach rechts weggehen lassen. Würdest Du es dann besser sehen? Irgentwo 
muss ja dein Problem liegen, ich kanns nicht erkennen, leider.

Axelr.
Gast #3190258
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Ich verwende oft ausgeschrotete Laptop LiPo Akkus für alles mögliche.
Bei solchen kaputten Akkus ist meist die Balancerelektronik kaputt,
hin und wieder auch einige Zellen.
Bei tiefentladenen Zellen schaltet die Elektronik oft einfach den Akku 
auf aus, so das der Akku nach außen hin kaputt erscheint,
(gut für den Ersatzteilverkauf).
Ich entferne das Elektronikzeug aus den Akkus komplett, Zellen werden 
nach eigenen Bedarf zusammengelötet, auf gleiche Spannung einzeln 
vorgeladen.
Beim Zerlegen: Parallel geschaltete Zellen sind entweder beide gut oder 
beide kaputt.
Geladen wird über Laborschaltnetzgerät Imax 1A, Umax = x Zellen mal 4,2 
V
Ladestrom geht bei Ladeschlussspannung auf fast Null zurück.
Die Nennspannung per Zelle ist 3,6 V, Ladeschlussspannung ist 4,2 V.
Fertig, mehr gibt es da nicht bei mir, und das funktioniert schon Jahre 
lang.
Gast #3190347
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Mir ist es letztens passiert (zum ersten Mal, sieh an) das ich es 
geschafft habe, einen Akku tatsächlich durch Überspannung beim Aufladen 
zu zerstören. Waren 4.1x Volt am Netzteil, am Akku - hervorgerufen durch 
den Spannungsabfall an der Laborschnur - nur 4.0irgentwas. Also habe ich 
die Spannung am Labornetzteil "mutig" um eben den Betrag erhöht, aufdass 
am Akku nun 4.15-4.18 Volt anlagen. Jedoch: bei Ladeende ging der Strom 
zurück und somit auch der Spannungsabfall auf der Laborschnur. Hat jetzt 
nicht "kawumm" gemacht, aber der Akku war dann intern kurzgeschlossen, 
die Strombegrenzung im Netzteil sprang wieder auf die voreingestellten 
1C und die Spannung brach auf 1.8V zusammen. Der Akku war ein 
(heissluft)Ballon. Ist aber nocheinmal gut gegangen. Habe es rechtzeitig 
bemerkt. War auch nur ein kleineres Modell.

Also lieber etwas weniger Spannung, oder Sense-Leitungen direkt am Akku 
zur Spannungsregulierung verwenden.
Gast #3190416
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da ich meist 2, 3 bis 4 Zellen parallel schalte (das heißt eine 
Led-Lampe hat dann bis zu 10 AH) und ich lade mit 1 A, wird da nichts 
auch nur leicht warm, und ich brauch nur 1 x im Jahr laden = 
Selbstentladung super gering.
Modellbau wo viele A und schnelle Ladung verlangt wird ist aber auch was 
anderes, will ich dazu mal anmerken.
#3190784
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Martin Kleber schrieb:
> Ihr seid ja alles Helden.

Meinst Du?

> Nur weil ihr auch nicht weiter wisst, solche äusserungen in den raum zu
> werfen.
> Der Akku hat noch etwa 4 v pro zelle.

Du schriebst aber auch, dass Du nicht messen kannst, weil der Akku leer 
ist.

> Er hat serienmäßig kein Balancer anschluss.

Dann rüstet man einen Balanceranschluss nach.

> Wie sollte ich sonst laden?
> Den funktionierenden akku kann und werde ich nicht öffnen.Ist noch neu .

Dann benutze ihn nur für das, für das ihn der Hesteller vorgesehen hat.

> Auf jedenfall funktioniert mein balancer.
> Lipos kann ich ohne probs laden.

Ja sicher. Ich habe (u.a.) ein wunderschönes Modellbau-Ladegerät mit 
Balanceranschluss (2s, 3s), das lädt wunderbar, solange die 3 Zellen 
gleichwertig sind. Sobald die Zellen unterschiedlich werden (was bei 
jedem Akku nur eine Frage der Zeit ist), lehnt dieses Ding das Laden ab.

Ein anderes Gerät lädt mit 800 mA und balanciert mit zuschaltbaren 
Bypässen von 20 Ohm, kann also etwa 200 mA an der Zelle vorbeileiten. 
Bei einem Akku mit recht unterschiedlichen Zellen beobachtete ich eine 
Zellenspannung von über 4,5 V. Ich brach das Laden sofort ab und 
erklärte dieses Art des Ladens für unbrauchbar. Aber die Lader 
funktionieren ja! Zumindest mit identischen Zellen. Sobald aber die 
Zellen auseinander driften, ist es vorbei. Ist aber alles in Ordnung, 
mit dem anderen Akku funktioniert der Lader ja...

Seitdem lade ich bei seriellen Akkupacks jede Zelle mit einem separaten 
Lader. Wenn die jeweilige Zelle voll ist, schaltet der entsprechende 
Lader ab. Somit kommt es zu keiner Zeit zu einer Überladung einzelner 
Zellen. Das funktioniert wunderbar.

> Also entweder sachliche und hilfreiche Kommentare oder besser klappe
> halten.

Ja, genau, Du musst es ja wissen.

...
#3193275
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Martin Kleber schrieb:
> hab die zellen jetzt wie auf dem schaltbild verdrahtet.

Wenn Du die sowiso nicht vorhandenen Farben des Balancerkabels durch 
Bezeichnungen wie 0V, 4V, 8V, 12V ersetzt, dann ist das unter Umständen 
richtig.

> Jetzt zum nächsten Problem.

Ja, das nächste Problem ist, dass die Chemie der Zellen die Lötwärme 
nicht mag und durch Löten an den Zellen altert. Diese Erfahrung musste 
ich auch machen, die Lebensdauer der Zellen, die ich durch Löten 
zusammengeschaltet habe, war bedeutend geringer als die der Zellen in 
Batteriekammern. Wenn kein Platz für die Batteriekammer ist, spanne ich 
mittels (vom Fahrradschlauch abgeschnittenen) Gummiringen kleine 
Blechstücke mit angelöteten Litzen über die Zellen.

> Wie schalte ich die anderen 3 Zellen nun Parallel zu den anderen.
> An welche kontakte?

An allen Anschlüssen der Balancerkabel. 0V an 0V, 4V an 4V, 8V an 8V und 
12V an 12V.

> Funktioniert dann der Balancer immer noch?

Das kommt auf den Balancer an. Siehe:
Beitrag "Re: Li-Ion Akku laden"

...
#3193282
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Hannes Lux schrieb:
> Farben des Balancerkabels

Ich benutze gern die fertig konfektionierten Balancerkabel:
http://www.ebay.de/itm/10X-150mm-3S1P-RC-LiPo-Balance-Stecker-des-Ladegerats-/220744066949?pt=RC_Modellbau&hash=item33655f2785
Da ist im Lieferumfang bereits die Stiftleiste mit passendem Kragen 
dabei. Da ich die Akkus nicht für Hochstromanwendungen nutze, werden sie 
auch im Modell mit den Balancerkabeln angeschlossen. Das hat sich bei 
Gartenbahn seit einigen Jahren bewährt.

...
Gast #3193393
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> DSCF2675.JPG

Das gebrate kannst du wohl vergessen, so kommt keine haltbare Verbindung 
zu Stande.

Wenn man Akkus zu Akkupacks verbinden will, kauft man Akkus mit 
Lötfahnen.

Den Mehrpreis bezahlt man, weil es ohne Lötfahnen nur Pfusch wird, der 
die Akkus schädigt und nicht hält.

Also noch mal von vorne.

Man nennt das Lehrgeld.

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