Schwingkreis mit Oszilloskop vermessen

#3186302
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Hallo,

ich habe einen Reihenschwingkreis, bestehend aus einem Widerstand 10 
Ohm, einer Spule 35 mH und einem Kondensator 11 µF. f_0 bei ca. 256,5 
Hz.

(Der Kondensator besteht aus zwei antiseriell geschalteten Elkos 
(jeweils 22 µF).)

Zuerst lege ich eine Spannung von 3 V an. Mit dem Oszi kann ich die 3 V 
sehen und auch wie die Spannung sehr langsam abfällt.

Dann schließe ich den Schwingkreis. Wenn ich nun die Spannung am 
Widerstand messe, liegt der Wert bei 0 V. Warum sehe ich kein 
Schwingungssignal?

Besten Gruß,
Steffen
#3186396
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Welchen DC-Widerstand hat die Spule? Wie misst Du? Speicheroszi mit 
single shot? Die Schwingung ist mit idealen Bauteilen (kein Rser der 
Spule, kein ESR der Elkos) nämlich nach 30ms so gut wie vorbei; wenn die 
Spule einen Widerstand >10R  hat, noch viel schneller.

EDIT: Helmut war schneller.
#3186399
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Ich nutze ein regelbares Netzteil und ein Analogoszilloskop.

Das Oszi hängt einmal auf GND und einmal an verschiedenen Stellen im 
Schwingkreis. Jeweils bekomme ich 0 V angezeigt.

TB? Kenn ich nicht.
time base?
Da habe ich alles ausprobiert. Auch immer nur 0 V.

Trigger?
Hmmm, hab das auf automatischem AC-Trigger.
Gast #3186417
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Keine Antwort (Werte, Einstellungen) auf die Frage, also learning by 
doing...
[Bei automatischem Trigger gibts vielleicht irgendwann auch automatisch 
ein Bild).
120ms nach Helmut, vielleicht bist Du ja fix im gucken...
#3186488
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>Dann schließe ich den Schwingkreis. Wenn ich nun die Spannung am
>Widerstand messe, liegt der Wert bei 0 V. Warum sehe ich kein
>Schwingungssignal?

Klein-Elkos kleiner Nennspannung können beachtliche ESR mitbringen, vor 
allem wenn sie schon etwas älter und von schlechter Qualität sind. Auch 
die Induktivität kann einen beachtliches ESR aufweisen. Zusätzliches ESR 
führen zu einer stärkeren Dämpfung, sodaß die Schwingung immer schwächer 
wird.

Also, Caps und Drosseln verwenden, die kleinere ESR haben.

Vergrößere doch mal die Induktivität kräftig. Dann hast du auch eine 
bessere Schwingung.
Gast #3186598
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Ich habe gestern zwei Posts nicht bemerkt. Entschuldigt.

So ich hab jetzt eine größere Spule und den Widerstand habe ich auch 
rausgenommen, damit die Dämpfung schwächer wird.

Ich sehe kein schwingendes Signal, sondern wie die Spannung langsam auf 
null runtergeht. Also wie eine Kondensatorentladungskurve. Das ganze 
dauert aber mehr als 20 s und nicht nur 20 ms. Es scheint als sei die 
Spule ein unendlich hoher Widerstand. Dabei ist der gemessene Widerstand 
nahezu null.
Gast #3187219
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Steffen Kame schrieb:
> Irgendwie kann ich mich mit dem LTSpice-SImulator nicht anfreunden.
> GIbts noch ne Alternative für ein Linux-System?
>
> Gruß Steffen

Vermutlich nicht die Antwort die Du lesen willst, aber fürs Archiv:

LTSPICE unter Wine.  Funktioniert seit gefühlt ewig vollkommen 
problemlos.

PS - Würth (die Elektronik-Abteilung) hat seit einigen Tagen ein LTSPICE 
Buch im Vertrieb, das demnächst lt. meinem Vertriebler hier in AT auch 
auf Deutsch erscheinen wird.

Grüße

MiWi
Gast #3187227
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LTSpice läuft bei mir auf Linux schon. Nur suchte ich nach einer 
Alternative. Ich werde mal die EInführung lesen.

Bis jetzt finde ich das Aufbauen der Schaltung schwierig und 
zeitaufwändig.

Gruß Steffen

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