Guten Abend,
ich bin dabei mir die Frequenz eines inputs mittels LED's anzuzeugen.
Jedoch habe ich das Problem das bei jedem neuen Takt alle vier LED's
leuchten.
Der Takt kommt an ICP an des ist eine steigende Flanke mit 5V eines
Zündsignals.
Zur Zeit takte ich von Hand mit einem Kabel.
Leider konnte ich trotz diverser Drehzahlmesser Foreneinträge seit 4
Tagen das Problem nicht lösen.
µc atmega 16
if(Erg>1){
PORTA|=(1<<PA0);
}
if(Erg>5){
PORTA|=(1<<PA1);
}
if(Erg>8){
PORTA|=(1<<PA2);
}
if(Erg>10){
PORTA|=(1<<PA3);
}
Wenn das Ergebnis >10 ist werden immer alle LED leuchten.
Wie wäre es so?
if(Erg<2){
PORTA|=(1<<PA0);
}
if(Erg>1 && <5){
PORTA|=(1<<PA1);
}
usw.
Das löst aber nicht mein Problem, oder?
Bei ausreichend langsamer manuellen Taktung leuchten trotzdem alle
LED's.
Ich werde es aber später mal ausprobieren.
@ Udo:
Lieber Udo ich bitte dich deine Deutschstunden in den dafür vorgesehenen
Forum zu posten, hier geht es um Mikrokontroller.
P.s. als Engländer mit 1/2 Jahren deutsch, denke ich darf ich solche
Fehler machen.
@spontan:
ich berühre ICP mit einem Kabel welches mit 5V verbudnen ist.
Abgesehen davon, lass mich dir ebenfalls predigen, was ich vielen
anderen auch schon gepredigt habe.
Eine LED als Anzeigeinstrument ist zwar ein nicht zu unteschätzendes
Hilfsmittel. Wenn es aber um Zahlenwerte geht ist eine LCD oder eine
UART durch nichts zu schlagen.
Ausser man steht natürlich auf Ratespielchen, was gewisse Zahlenwerte
angeht und ist Masochist genug um immer alles indirekt erraten zu
wollen. Das geht zwar, aber ist sehr mühsam und man muss schon eine
gehörige Portion Übung haben um sich entsprechend aussagekräftige Tests
auszudenken, die einem dann auch ermöglichen das festzustellen, was man
wissen möchte.
Um wieviel einfacher ist es doch, wenn man ein Ausgabegerät hat, auf dem
die interessierende Zahl ganz einfach im Klartext drauf steht. Speziell
für Anfänger ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Andreas schrieb:> ich berühre ICP mit einem Kabel welches mit 5V verbudnen ist.
Also ist 'sauber prellen' noch eine haltlose Untertreibung.
'Prellt wie Sau' wäre der Sache angemessener.
Wieso hast du eigentlich keine Pullups am Port eingeschaltet?
Andreas schrieb:> Das löst aber nicht mein Problem, oder?>> Bei ausreichend langsamer manuellen Taktung leuchten trotzdem alle> LED's.
Bist du sicher das deine Eingabe nicht prellt?
Probier mal einen Taktgenerator, einfacher Multivibrator genügt schon.
Andreas schrieb:> P.s. als Engländer mit 1/2 Jahren deutsch, denke ich darf ich solche> Fehler machen.
Sorry, dann kann ich nur sagen, dein Deutsch ist besser als mein
Englisch und als das Deutsch von mindestens 30% der hier postenden.
Trotzdem kann man immer dazulernen.
Zum Thema. Das wesentliche wurde genannt,
Andreas schrieb:> Zu Testzwecken werde ich dann wohl mal es mit UART versuchen.
das nützt dir gar nichts wenn du nicht die Ursache beseitigst, und die
ist dein Prellen. Also Hardwareentprellung oder Softwareentprellung, je
nachdem was dir genehmer ist.
Und wenn schon manuell (zu Testzwecken), dann lass den Mist mit kabel
von Hand an einen Kontakt halten, damit erzeugst du Impulse im
Tausenderpack. Nimm wenigstens einen ordentlichen Taster/Schalter
Ok werde heute einen entprellten Schalter kaufen und es danach nochmal
versuchen. Weil ich gerade dabei bin werden ich mich dann auch nochmal
an die software entprellung versuchen.
@ Udo.
danke, und du hast recht man sollte immer dazulernen.
Ich bedanke mich schonmal für eure hilfreichen Tips und werde über das
Ergebnis morgen berichten.
Andreas schrieb:> Ok werde heute einen entprellten Schalter kaufen und es danach nochmal> versuchen.
Auch damit hast du noch prellen. Wenn dir zum Testen das softwareseitige
Entprellen zu aufwändig ist, dann mach wenigstens ein RC Glied an den
Schalter.
Siehe auch:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Tasten
Udo Schmitt schrieb:> Andreas schrieb:>> Ok werde heute einen entprellten Schalter kaufen und es danach nochmal>> versuchen.>> Auch damit hast du noch prellen. Wenn dir zum Testen das softwareseitige> Entprellen zu aufwändig ist, dann mach wenigstens ein RC Glied an den> Schalter.> Siehe auch:> http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Tasten
Ich würde mir für sowas eine reproduzierbare Frequenz machen.
Entweder mit einem 555 oder aber mit einem Phototransistor+Widerstand
und einer stink normalen Glühbirne. Oder einem zweiten µC der die
Frequenz erzeugt.
Reproduzierbar deswegen, damit man gesicherte Zahlenwerte hat die man
vorab kennt.
Mit einem Taster 10Hz reproduzierbar zu erzeugen (oder noch höher) ist
schon sehr sportlich.
Andreas schrieb:> P.s.:> Ich komme "leider" aus der reinen analogtechnik, dennoch möchte ich auf> software entprellung versuchen. Hast du/ihr da eine guten webseite?
Was genau möchtest du eigentlich machen?
Wenn du eine Frequenz mittels Input Capture messen möchtest, dann kannst
du nur mit Hardware-Entprellung arbeiten.
Willst du Taster auswerten, dann ist Software-Entprellung das Mittel der
Wahl. Siehe Entprellung
Aber beides zusammen ergibt keinen Sinn. Denn wozu möchte man mittels
Input Cpature die Frequenz ermitteln, mit der ein Benutzer eine Taste
möglichst schnell drücken kann?
Der Taster wird später durch ein lagerrückmeldungssignal ersetzt, das
muss ich von 24V runterregeln und wird verarbeitet und der µc gibt dann
entsprechende steuerbefehle mittels PID glied.
Andreas schrieb:> Der Taster wird später durch ein lagerrückmeldungssignal ersetzt, das> muss ich von 24V runterregeln und wird verarbeitet und der µc gibt dann> entsprechende steuerbefehle mittels PID glied.
Dann würde ich vorschlagen, da sorgst für eine entsprechend adequate
Simulation dieses "Signals" die sich dann auch im entsprechenden
Frequenzbereich bewegt.
Ein Taster ist das nun mal nicht.
Natürlich kann und soll man "Eingaben", die man zur Zeit noch nicht hat,
durch etwas anderes ersetzen, welches die noch fehlende Hardware
simuliert, damit man mal mit den ersten Programmentwicklungen anfangen
kann.
Aber das sollte dann doch auch ein möglichst vollwertiger Ersatz sein,
der nicht seine eigenen Probleme mit sich bringt. Wenn man 80% seiner
Entwicklungszeit damit verbringt, diesen Simualtions-Ersatz zum laufen
zu kriegen anstatt sich um das eigentliche Problem zu kümmern, dann ist
irgendetwas grundlegend schief gegangen und dein Kunde wird dir diese
Zeit nicht bezahlen.
Hast du dir schon mal an einem Oszi angesehen, was da passiert, wenn du
mit einem Draht an die Versorgungsspannung tippst? Da passiert alles
mögliche, nur eines ganz sicher nicht: eine ordentliche Schaltflanke.
Wenn du eine Eingabe simulierst, dann muss das auch zielgerichtet
passieren. "Signal" pauschal mit "Taster" zu übersetzen, ist ganz sicher
der falsche Weg.
Ja ich glaube da habt ihr recht.
Jedoch ist das projekt nicht für einen Kunden, sondern für ein provates
Projekt.
Ich möchte mich aber auch mit eintprellung von tastern beschäftigen da
ich das in zukunft auch benotigen werde.
Aber ja ich werde mir das Signal mit dem Oszi anschauen und mir dann
einen entsprechenden Siganlgenerator bauen.
Nochmals danke
p.s. Keine Erfahrung bei der man etwas lernt ist verschwendete Zeit. Nur
durch das genaue erkunden von Teilaspekten (projekten) kann man das
gesammte potenzial erfahren.
Hallo die Herren,
der Taster (siehe letztes Post) steigende Falnke, funktioniert sehr
gute.
Ich werde nun das Steuersignal anschließen und dann weiter berichten.
Grüße
A.