Gesucht: Spachtelmasse auf Metall, dauerhaft kochfest

Gast #3189014
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Hallo!

Ich muss das Anschlussrohr eines Wärmetauschers als Alu ausbessern, da 
dort unter einer Gummidichtung eine Scharte ist und Wasser austritt. Die 
Scharte ist nur einen Millimeter tief und muss gefüllt werden.

Epoxydharz gibt nach einer Weile auf. Was kann ich nehmen?

vg

Jürgen
Gast #3189070
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jschmied schrieb:
> Epoxydharz
... hat anderen Ausdehnungskoeffizienten

Bausünden werden oft mit Silikon versteckt, weil es elastisch ist. Ob 
dieser Murks Deinen Fall hilft, wäre abzuwarten. Besser würde mir 
gefallen, das Rohr vorsichtig glattzufeilen, um das Übel endgültig zu 
beseitigen.
Gast #3189081
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Das Epoxydharz ist einfach weich geworden, nicht nur abgebröselt. Ist 
wohl auch die gängige Methode, solche Verklebungen wieder zu lösen: 
kochen.

Glattfeilen geht schlecht, da der Kratzer etwas tief ist - es muss also 
aufgefüllt werden ...

Ideen?

vg

Jürgen
Gast #3189099
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>neuer Wärmetauscher.

ist >= 300 EUR ...

Sikaflex hat eine breite Produktpalette. Gibts eine spezielle 
Empfehlung?

Polyuretan ist warscheinlich schon mal eine gute Basis, da es durch 
Feuchtigkeit aushärtet.

Hat jemand Erfahrungen mit Bindulin Flüssig Aluminium? Da sollte 
wenigstens der Ausdehnungskoeffizient ähnlich sein.

vg

Jürgen
Gast #3189112
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> Was kann ich nehmen?

Die Scharte glätten ?
Je nach dem, wo die sitzt, sauber runddrehen,
mit Schleifpapier glätten, das Rohr kürzen
damit die Scharte nicht mehr da ist, ...

> Bindulin Flüssig Aluminium

Das ist natürlich auch Epoxy.
Gast #3189116
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Was hast du denn für einen epoxy genommen solte schon was vernünftiges 
sein.
gibt extra hochtemperaturfestes bis 180°C.
schau mal bei R&G.
oder besser spezielle ALu 2 Komponenten Kleber z.B. von 3M.
Wichtig vorher die Stelle grob anschleifen und mit Aceton reinigen.
Eventuell mit Epoxy getränkter Glasfaser umwickeln.
Problem könnte trotzdem bleiben, da hohe Temperaturschwankungen 
auftreten bei hoher Temperatur belastung und unterschiedlichen 
Ausdehnungskoefizenten.
Deswegen eventuell was elastisches aber hochtempertur geeignetes nehmen.
Silikone sind da die richtige Wahl.
Gast #3189148
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Udo Schmitt schrieb:
> Man kann Alu löten. Aber das ist wohl nicht ganz so einfach wie Cu
> löten.
WENN Du das RICHTIGE Flussmittel benutzt schon. Aber Alu leitet gut die 
Wärme ab. Genau deshalb brauchst einen besonders dicken Lötkolben für 
den Wärmetauscher.

Einfacher wäre: das Rohr mit dem Rohrabschneider 5mm zu kürzen.z.B. 
http://www3.westfalia.de/shops/werkzeug/schneiden/rohre_schneiden/rohrschneider/16466-rohrabschneider_12_50_mm.htm
#3190167
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> Schweißen?! Wär ja wohl das einfachste...

Wenn man Alu schweissen kann, dann schon. Ist nur nicht so einfach und 
die Legierung muss auch passen. Und viele Versuche kann man sich da auch 
nicht erlauben. Für das Auffüllen einer Scharte ist wohl Löten deutlich 
weniger invasiv.
#3194863
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oszi40 schrieb:
> Udo Schmitt schrieb:
>> Man kann Alu löten. Aber das ist wohl nicht ganz so einfach wie Cu
>> löten.
> WENN Du das RICHTIGE Flussmittel benutzt schon. Aber Alu leitet gut die
> Wärme ab. Genau deshalb brauchst einen besonders dicken Lötkolben für
> den Wärmetauscher.

na ja Kupfer leitet die Wärme besser als Alu und wird in der 
Sanitärinstallation trotzdem 1000-fach weich und auch hartgelötet.

Der Wäremtauscher sollte natürlich entleert sein.
Das einzige Problem könnten Gummi oder Kunststoffteile am Wärmetauscher 
sein, die man nicht abmontieren kann und zu heiss werden könnten.
Man lötet sowas normalerweise mit einer Butan/Propanflamme
#3194883
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oszi40 schrieb:
> Dann mußt Du hinterher auch nachfeilen. Einfacher ist mit dem RICHTIGEN
> Werkzeug abschneiden sofern die Länge es noch zulässt.

Richtig. Ein Bild des Problems wäre vieleicht hilfreich.


Detlef Freckel schrieb:
> Feuerfestes Silikon (dunkelrot).

Was bei diesen Lösungsvorschlägen gerne mal vergessen wird. Bei der 
Warmwasserinstallation treten durch Temperaturschwankungen gerne auch 
mal nicht unerhebliche axiale Kräfte durch Längenänderungen der 
Verrohrung auf, die solchen 'weichen' Lösungen gar nicht gut bekommt.

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