Mandy schrieb:
> ich habe mir eine simple PWM gebaut
Ähh. Nein. Du hast gar nichts gebaut.
> wie ihr aus der Schaltung im Anhang
> sehen könnt. Ziel ist (wie bei scheinbar so vielen hier) aus einer
> Gleichspannung (12/24V) eine Wechselspannung zu machen. Ist wohl grade
> im Trend.
Was für ein Trend?
> Bei mir handelt es sich um ein kleines Studienprojekt.
> Ich habe mir hier mal eine simple PWM aufgebaut, aber irgendwie stimmt
> die ja in der negativen Halbwelle des Sinus' noch nicht oder?
Was du da zusammengeklickt hast, ist ein simpelstmöglicher
Pulslängenmodulator, indem du einfach dein Nutzsignal (den Sinus) und
das Trägersignal (das Dreieck) an die beiden Eingänge eines Komparators
gehängt hast. Allerdings hast du dabei die Eingänge des Komparators
vertauscht - deswegen ist das PWM-Signal invertiert.
Wenn du daraus etwas lernen willst, dann solltest du zuerst mal die
Trägerfrequenz deutlich größer wählen. Vielleicht 10x so groß wie
jetzt. Dann kommt schon mit dem bloßen Auge viel besser rüber wie die
Impulsdichte des PWM-modulierten Signals mit der Amplitude des Sinus
korreliert. Und wenn du dann noch einen Tiefpaß (RC-Glied)
nachschaltest, kannst du sogar sehen, wie das PWM-Signal wieder zum
Sinus wird.
Das Lernpotential ist mit diesem Ansatz aber nicht besonders groß. Denn
in der Praxis sind die Probleme eher, einen hinreichend schnellen
Komparator zu finden. Oder ein sauberes (lineares, mit richtigen Spitzen
und konstanter Amplitude) Dreiecksignal zu erzeugen.
Mal ganz davon abgesehen, daß man einen PW-Modulator nur für
nichtvorhersagbare Signale baut (etwa Class-D Audio-Endstufen). Wenn das
Nutzsignal ein Sinus bei fester Frequenz ist, dann erzeugt man das
PWM-Signal besser direkt. Z.B. zu Fuß mit Sinus-Tabelle, Zähler und
digitalem Komparator. Oder gleich mit Software in einem µC.
XL