Stopperkennung von Handwagen

#3192718
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Hallo

Ich möchte aus Spielerei-Laune von meinem "Wagen", den ich mit der Hand 
hinter mir herziehe eine Bremsleuchte installieren.

Wie kann ich denn am besten erkennen ob der Wagen "stoppt" um dann die 
Bremsleuchte anzuschalten?
Welche Technik kann ich hier für die Umsetzung verwenden?

Wenn es hilft. Ich möchte die Auswertung bzw. die Steuerung mit einem 
Arduino machen.

Vielen Dank!
Grüße
Yves
Gast #3192737
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du musst fein genug die geschwindigkeit messen, oder etwas anderes, das 
von der Geschwindigkeit abhängt.

Am einfachsten machst du das mit der Umdrehung/t bzw der Zeit für eine 
Umdrehung.

Dann vergleichst du die Zeiten und bei entsprechender Abnahme=Bremsen-> 
Licht an
Gast #3192742
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'nen kleinen Elektromotor oder Stepper mit einer Achse koppeln. Als 
Generator betrachten. Den Kram gleichrichten. Detektieren ob es auch 
spannend ist oder nicht und schon kommt Dir die Erleuchtung.
Persönliche Seite #3192775
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Du könntest das rein mechanisch mit einem Pendeltaster machen (ähnlich 
wie die Tilt-Erkennung aus alten Flipperautomaten).

Ein metallisches Pendel hat im Ruhezustand einen gewissen Abstand zu 
einem in Fahrtrichtung davor liegenden Kontakt.
Wird der Wagen langsamer, schwingt das Pendel in Fahrtrichtung und 
berührt den Kontakt -- et voilà, der Taster ist betätigt und Dein 
Bremslicht kann damit zum Leuchten gebracht werden. Unterhalb einer 
gewissen Verzögerung (Bremswirkung) löst der Mechanismus nicht aus.

Alternativ nimmst Du einen leichtgängigen Mikrotaster, und lässt ein 
Gewicht dagegenstoßen.
Gast #3192789
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Am idealsten wäre die Drehzahl der Räder zu messen und die Bremsleuchte 
zu aktivieren wenn die Drehzahl kleiner wird oder null ist.

Da fällt mir ein, warum ist das bei Autos nicht so? Haben doch sowieso 
schon alle Drehzahlsensoren wegen dem ABS. Aber wenn z.B. einer vom Gas 
geht, oder wenn durch einen Defekt der Motor ausgeht, dann wird er 
langsamer ohne dass die Bremsleuchte angeht. Dadurch gabs bestimmt schon 
viele Unfälle.

Am besten wäre ein Bremslicht mit Balken (quasi ein Bargraph), je nach 
Stärke der Abbremsung, und ein zusätzliches Signal wenn das Auto steht 
(z.B. der äußerste linke und rechte Balken leuchten gleichzeitig).

Das wäre mal sinnvoll und nicht irgendwelche belüfteten Sitze.
Gast #3192804
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>Geht das nicht irgendwie automatisch, mit irgendwelchen Sensoren?

Natürlich geht das auch mit dem vollen Programm aus 
Beschleunigungssensor und GPS.
Der Beschleunigungssensor zeigt Dir die Geschwindigkeitsänderungen an 
aber bei gleichmäßiger Geschwindigkeit auch nix. Das GPS kann relativ 
ungenau feststellen ob eine Positionsänderung stattfindet. Es geht es ja 
wahrscheinlich um Fußgängergeschwindigkeit.

Der von mir genannte Elektromotor, Stepper oder Generator ist ein 
Sensor. Ein bewährter und sicherer oberdrein.

Mit ein paar Tricks könnte auch ein Mikrophon den Körperschall 
detektieren und Dir so sagen, was Du sowieso schon weist.
Gast #3192813
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>Dadurch gabs bestimmt schon viele Unfälle.

Das Groß an Unfällen, in diesem Falle Auffahrunfälle entsteht nicht weil 
dein Vordermann den Fuß vom Gas nimmt oder den Motor ausschaltet, 
sondern weil er auf das Pedal links tritt, verbunden mit ungenügendem 
Abstand des Hintermannes.
Gast #3192891
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Sorry, aber das ist eine saudumme Argumentation.

Dann bräuchte man auch die Bremsleuchten nicht. Man braucht ja nur mehr 
Abstand.

Natürlich würde eine bessere Bremsleuchte Unfälle verhindern. Und eine 
zusätzliche "Standanzeige" würde bestimmt auch den einen oder anderen 
Unfall verhindern wenn jemand in ein Stauende knallt.
Gast #3192901
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Yves Däschle schrieb:
> Geht das nicht irgendwie automatisch, mit irgendwelchen Sensoren?

Alexander Völker schrieb:
> Ich würde einen Taster am Griff anbringen, der durch das Ziehen des
> Wagens gedrückt wird.

Was gefällt an dem Zugkraftsensor nicht?
Wenn das Stop-Licht an Bergabstrecken dann trotzdem mal angeht, weil der 
Wagen im Schubbetrieb arbeitet, kann man es wahlweise als Bremslicht 
oder ggf. als Warnlicht für führerlosen Betrieb interpretieren ;-)
#3192935
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Einfachst: Piezopiepser an den Wagen kleben und Erschütterungen messen. 
Wenn der Wagen steht, rappelt nichts und der Piezo gibt keine Spannung 
aus. Nachteil: Das Bremslicht geht dann leider auch aus, wenn jemand am 
Wagen ruckelt (Bierflaschen zurück in den Kasten stellt oder was auch 
immer). Vorteil: mit Hardware für 1€ zu erledigen.

Robuster: Magneten ans Rad kleben und die Geschwindigkeit mit einem 
Hallsensor in Radnähe messen. Auswertung primitiv mit Monoflop oder mit 
dem Arduino.
Gast #3193058
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Name schrieb:
> Da fällt mir ein, warum ist das bei Autos nicht so? Haben doch sowieso
> schon alle Drehzahlsensoren wegen dem ABS. Aber wenn z.B. einer vom Gas
> geht, oder wenn durch einen Defekt der Motor ausgeht, dann wird er
> langsamer ohne dass die Bremsleuchte angeht. Dadurch gabs bestimmt schon
> viele Unfälle.

Von der Praktische Seite her kein Problem. wäre durchaus möglich.

Allerdings ist in der ECE 13 ( NORM) die für Europa Verbindlich ist 
vorgeschrieben das das Bremslicht nur bei aktiver Bremsung durch den 
Fahrer mit dem Bremspedal bzw aktiver Bremsung durch einen 
Notbremsassistenten die Bremslicher angehen dürfen.

Sonstige Fahrzeugverzögerungen wie ein ESP, Traktionskontrolle,..... 
dürfen die Bremslicher NICHT anschalten.

Anders ist das im Nordamerika Markt. Dort gilt die Norm FMVSS126. Hier 
muss das Bremslicht beim überschreiten einer Verzögerung von  x m/s^2 
aktiviert werden.
Die Ursache der Verzögerung ist hier egal, nur der Wert ist 
entscheidend.
Gast #3193060
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Hallo,

wenn ich so etwas bauen würde käme vermutlich ein Fahrraddynamo + 
Analoge Auswertung (Schnelle Reaktion) zum Einsatz. Inklusive Akkulader 
für die Leuchte!

Oder eben eine Drehzahlerkennung (Impulse vom einfachen Kontakt), zb. 
klein Rollenendschalter, Reedkontakt oder mini 
Reflektionslichtschranke). Wobei hier die Auswertung (Impulse über Zeit) 
zu ungünstigen Situationen führen kann. Stromversorgung nicht vergessen.





Gruß
Deathfun

PS: Ich habe gerade keine Vorstellung bzgl. der Stromaufnahem eines 
Arduino, aber sobald der Prototype läuft solltest du über was kleiners 
(Stromverbrauch/Bauform) wie den ATtiny13 nachdenken.
Gast #3193173
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Hi
Kleb dir ein paar starke Magnete an das Rad und einen Reedkontakt an den 
Wagen. Dann käßt du einen Zähler mit irgendeiner Frequen laufen. 
Jedesmal, wenn ein Reedkontakt schaltet, setzt du den Zähler zurück. 
Wird er bis zu einem definierten Wert nicht zurückgesetzt, dann Lampe 
an. Aber: den Wagen immer so hinstellen, das der Reedkontakt offen ist, 
sonst Zähler immer 0. Wenn du das nicht beachten willst, dann 2. Zähler 
aufbauen und auch hier die Frequenz zählen, allerdings setzt du diesen 
zurück, wenn der Kntakt öffnet. Und weil wir hier bei Mikrocontroller 
sind, ist das auch eine Aufgabe für einen.
Gruß oldmax
Gast #3193253
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ich denke ein beschleunigungssensor ist das einfachste. gibts schon für 
3 euro oder so auf ebay. vorteil: du musst nix extra am rad rumbasteln. 
das geht eh nur kaputt ;)

wenn du nicht nur auf beschleunigung gegen die fahrtrichtung prüfst, 
sondern auch noch, ob davor eine in die andere richtung war, bekommst du 
das denke ich, recht gut hin.
Gast #3193591
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vielleicht habe ich mich da unklar ausgedrückt.
ich wollte damit ausdrücken dass er auch noch überprüfen kann, ob er 
schon mal richtig gefahren ist. wenn nicht, dann kann auch nicht 
gebremst werden. so kann er fehldetektionen vermeiden (weil grad jemand 
an die karre gestoßen ist oder so)

aber wahrscheinlich braucht es das gar nicht..

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