Gast
#3194990
Hallo, ich möchte mal wissen, ob ich mit dem folgenden richtig liege. Ich frage mich warum Entstörkondensatoren immer kleine Kapazitätswerte besitzen, so um die 100nF. Aber ist es von der Theory her nicht so, dass bei gleichen Bedingungen, eine größere Kapazität schon bei niedrigeren Frequenzen dämpft? Eigentlich möchte ich ja alle Frequenzen dämpfen, die von mir aus größer 100Hz sind, bei einer Gleichspannungsversorgung über ein Schaltnetzteil. Jetzt habe ich mal nachgeschaut, welche Spannungsfestigkeiten Keramikkondensatoren haben, die ja häufig für solche Zwecke eingesetzt werden. Bei größer werdender Kapazität nimmt die Spannungsfestigkeit ab. Liegt es daran, dass das Dielektrikum "schmaler" werden muss bei größer werdender Kapazität und annähernd gleicher Bauform? Ich denke mal ein dünneres Dielektrikum besitzt eine niedrigere Spannungsfestigkeit. Können deswegen in der Praxis keine hohen Kapazitätswerte (vllt. 1-2uF) verwendet werden, da sie alle eine geringe Spannungsfestigkeit besitzen, wo doch größere uF-Werte besser dämpfen bzw. unterdrücken. Lieg ich richtig?