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Kondensator

Unter einem Kondensator versteht man ein passives Bauteil, in dem kleine Energiemengen gespeichert werden können. Sie werden daher häufig zum Stabilisieren von Spannungen benutzt (Funktion Stützkondensator). Desweiteren stellen Kondensatoren für Wechselspannungen einen Widerstand dar. Sie werden daher häufig zum Ableiten von Hochfrequenz benutzt (Funktion Bypasskondensator).

Dabei ist es üblich am Spannungsregler Elektrolytkondensatoren (Elkos) mit ein paar hundert μF (Microfarad) als Stützkondensator und bei jedem IC 100 nF als Bypasskondensator zu verwenden.

Die Größe eines Kondensators ist seine Kapazität (Formelzeichen C), die als Ladung (Formelzeichen Q) durch Spannung (Formelzeichen U) definiert ist.

C=\frac{Q}{U}

Die Einheit für die Kapazität ist Farad:

F=\frac{As}{V}

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Reihenschaltung

Für eine Reihenschaltung von n Kondensatoren gilt:

\frac{1}{C_{ges}}=\frac{1}{C_1}+\frac{1}{C_2}+\dots+\frac{1}{C_n}

U_{ges}=U_1+U_2+\dots+U_n

I_{ges}=I_1=I_2=\dots=I_n

[bearbeiten] Parallelschaltung

Für eine Parallelschaltung von n Kondensatoren gilt:

C_{ges}=C_1+C_2+\dots+C_n

U_{ges}=U_1=U_2=\dots=U_n

I_{ges}=I_1+I_2+\dots+I_n

[bearbeiten] Gespeicherte Energie

Die in einem Kondensator gespeicherte Energie lässt sich durch die Formel

 W=0,5\cdot U^2\cdot C

berechnen.

[bearbeiten] Praxis

[bearbeiten] Weblinks

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