Hallo,
Da jetzt überall neue Bankomatkarten mit NFC rausgegeben werden und
nicht alle Banken das deaktivieren der NFC-Funktion anbieten, stellt
sich mir die Frage ob man da einfach die Antenne durchschneiden kann?
Oder reicht das nicht und die Karte kann dann trotzdem (wenn auch nur
schlechter) weiterfunken?
lg
....
Da hilft wohl nur die Börse aus Weißblech
also nächstens plastik zuhause lassen oder tresor mitschleppen.
ich stell mir das lustig vor drei Karten im Sackerl du willst bar
zahlen und die schnellste Bankkart gewinnt noch während du den Beutel
zückst.
da capo
aaand the winner is "...."(Bank der größten Gier/Kartenreichweite
einsetzen)
Mit dem Unterbrechen der Leiterbahn-Schleifen der Antenne (möglichst an
zwei oder drei Stellen) wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die
NFC-Funktionalität deaktiviert. Möglicherweise ist aber dann die Karte
auch unbrauchbar für die Abhebung von Bargeld am Bankomaten.
Um das unbemerkte Auslesen oder Manipulieren von gepeicherten
Kartendaten zu verhindern oder zumindest zu erschweren, werden
mittlerweile speziell geschützte Geldbörsen angeboten:
http://www.pass-sicherheit.de/rfid-geldboerse-aus-leder-fuer-eperso-und-nfc-ec-bankkarten-rfid-schutz-blocker-cryptalloy-schwarz-p-62.html
Geht das denn Überhaupt?
Ich hätte zwar prinzipiell nichts dagegen, wenn mein Hintermann an der
Kasse meinen Einkauf übernimmt - Sie wissen schon, der immer so Doll
drängelt und mit dem Wagen auffährt - sprich auf gleicher Höhe mit mir
steht.
und warum sollen die verblödet sein?
ich habe mal auf einer Messe so ein muster mitgenommen und es
funktioniert. wenn das jemandem wichtig ist, warum nicht?
Ganz wichtig ist natürlich die Abschirmung der Kartenfächer
untereinander. Wo kämen wir denn hin, wenn sich tröpfchenweise das
Giroguthaben auf die Versichertenkarte rüberschleicht. Bekanntlich ein
Fass ohne Boden.
RFID-Zapper vom CCC tut bei solchen Karten. Dabei passiert weder dem
normalen Chip, noch dem Magnetstreifen was.
ABER:
Sinnfrei, da diese Bezahlsysteme bisher stets Prepaid sind. Nichts
"drauf geladen" bedeutet keine Möglichkeit, etwas auszugeben.
Lukas T. schrieb:> ABER:> Sinnfrei, da diese Bezahlsysteme bisher stets Prepaid sind. Nichts> "drauf geladen" bedeutet keine Möglichkeit, etwas auszugeben.
Mir waere aber grundsaetzlich unwohl, wenn jemand irgendwas mit meiner
Bankkarte anstellen kann, ohne dass ich sie herausnehmen muss...
Billigloesung: Bau dir selbst was. Papier nehmen, Alufolie draufkleben.
Dann um die Karte herumfalten und die kurze Kante offen lassen damit man
die Karte rausnehmen kann. Habs probiert und es funktioniert bei mir
sehr gut (bzw jetzt halt nicht mehr) mit RFID Karten und vermutlich auch
mit Ausweis usw.
Lukas T. schrieb:> Sinnfrei, da diese Bezahlsysteme bisher stets Prepaid sind. Nichts> "drauf geladen" bedeutet keine Möglichkeit, etwas auszugeben.
nö. denn für NFC-bezahlung wird der selbe "Geldspeicher" wie für die
Geldkartenfunktion verwendet. Wenn Du also was auf die Geldkarte lädst
um damit z.B. am Parkscheinautomat oder im Bus zu bezahlen, kann Dir das
problemlos per NFC geklaut werden.
Außerdem haben die Banken das System so grottig spezifiziert, daß jede
der Karten eine eindeutige, dauerhafte ID ausspuckt. Interessierte
Handelsketten können also in Zukunft ganz ohne aufwendige
Gesichtserkennung etc. genaue Kundenprofile anfertigen. Einfach einen
etwas kräftigeren NFC-leser am Eingang montieren und protokollieren
lassen.
Es wird gemunkelt, dass man den RFID Chip in der Mikrowelle deaktivieren
kann. Allerdings halte ich diese Lösung für nicht allzu funktional.
Ansonsten gibt es wie schon erwähnt die Lösung mit den Schutzhüllen:
http://rfid-schutzhuelle-24.de/index.php/rfid-blocking/
> Billigloesung: Bau dir selbst was. Papier nehmen, Alufolie draufkleben.
faullösung: ich mag nun nicht für dich googeln... "tetra pak geldbörse"
Natürlich nur mit Paks welche innen auch Alubeschichtet sind, nicht KS.
Mir hält so eine Börse 2-3 Jahre hin, meist in der Gesässtasche d. Hose
getragen.
Bin mittlerweile schon bei der 4ten, will sagen das kenne ich seit einem
guten Jahrzehnt...
Robbin2 schrieb:> Es wird gemunkelt, dass man den RFID Chip in der Mikrowelle deaktivieren> kann. Allerdings halte ich diese Lösung für nicht allzu funktional.
Ist sie auch ganz sicher nicht, da da der für normale
Geldautomatenaktivitäten verwendete Chip der Karte ebenfalls gegrillt
wird.
Daß in diesem Thread seit vier Jahren nichts mehr los war, hast Du schon
mitbekommen, oder?
Bei RFID braucht man nichmal vollständig abschirmen...ist ja kein Funk
im eigentlichen Sinne.
Da reicht schon eine Metallplatte in der Nähe und der Reader ist am
Ende...zumindet bei den 13,56MHz Geräten.
Da der Thread nun schon mach hochgekocht wurde -
.... schrieb:> stellt> sich mir die Frage ob man da einfach die Antenne durchschneiden kann?
Ja. Die Karten werden nur mit einer guten, unbeschädigten Antenne
ausreichend versorgt. Meist 3-4 Windungen nahe am Rand. Eine
durchgeschnitten und aus ist's mit dem Stromfluss :-(
Und bis dato noch keinerlei negative Auswirkung feststellbar.
Gerd E. schrieb:> Lukas T. schrieb:>> Sinnfrei, da diese Bezahlsysteme bisher stets Prepaid sind. Nichts>> "drauf geladen" bedeutet keine Möglichkeit, etwas auszugeben.>> nö. denn für NFC-bezahlung wird der selbe "Geldspeicher" wie für die> Geldkartenfunktion verwendet. Wenn Du also was auf die Geldkarte lädst> um damit z.B. am Parkscheinautomat oder im Bus zu bezahlen,
--->genau das nennt man "prepaid" :-)
Also eine ganz sichere Lösung ist, die "Antenne" (die nur eine Spule
ist) durchzuschneiden.
Das Verfahren funktioniert induktiv, und ohne die Spule geht also gar
nichts.
Weil die Karte auch über diese Spule gespeist wird, bin ich mir da sehr
sicher ;-)
Dabei sollte der Chip (sofern er auch andere Funktionen hat) nicht
zerstört werden, wenn man dabei auf ESD achtet.
Auf Mikrowellen würde ich verzichten. Das wird zwar funktionieren, aber
wenn der Chip weitere Funktionen hat, wars das dann für die Karte.
Bemerkung:
Bei dieser Art RFID sind keine elektromagnetischen Wellen im Spiel,
darum ist das eigentlich keine Antenne.
Damit ist die Reichweite außerdem auf das magnetische Feld
eingeschränkt. Und diese ist klein, weil das Feld stark sein muss,
schließlich muss die Karte mit Strom versorgt werden. Die min.
Feldstärke ist laut ISO14443A 1,5A/m, Das macht man nicht eben mal auf
10m. Ich kenne nicht einmal Leser Leser, die das auch nur Näherungsweise
auf 1m können.
Bei ISO15693 gehs etwas weiter, aber auch nicht auf 10m. Da gibts Leser,
die gehen fast 1m weit. Die sind aber riesig und haben mehrere W.
Ich tippe darauf, dass die Karten ISO14443 sind.
Im Eingangsbeitrag wurde gefragt, ob einfaches Durchschneiden der
Antenne reicht. Andi_b2 schreibt im
Beitrag "Re: NFC-Bankomatkarten deaktivieren", dass noch keine
negativen Auswirkungen bemerkbar sind (Ann.: er eine Windung nahe dem
Rand durchgeschnitten). Ein Druchschneiden hilft bei Verlust nur
bedingt, da die Leitung geflickt werden kann!
Die in anderen Beiträgen erwähnten Abschirmlösungen helfen maximal gegen
ungewolltes Auslesen der Karte, nicht aber bei Diebstahl. Einem Freund
wurde fast zur selben Zeit an tausenden Kilometer weit entfernten Orten
in den USA Geld abgebucht, wie er erst Tage später gemerkt hat. Da ihm
kein Fehler nachgewiesen werden konnte und die Entfernungen so groß
waren, wurden ihm die gesamte, vierstellige Schadenssumme erstattet.
Meiner Meinung bietet nur die Deaktivierung durch die Bank oder die
Zerstörung des RFID-Chips guten Schutz gegen Mißbrauch bei Verlust der
Karte.
... oder Bargeld!
> ... oder Bargeld!
Jo!
Bargeld ist Demokratie.
Bargeld ist Freiheit.
Bargeld ist Sicherheit.
Chipkarten sind Knechtschaft.
Chipkarten sind der Technopol.
mfg
Hallo,
hat jemand eine Ahnung, wo die NFC Spule in der Regel platziert ist?
Würde es nicht reichen auf die Ober- und Unterseite der Spule, sofern
diese sehr klein im Durchmesser ist, eine Klebefolie aus MU-Metall,
z.B. mit einem Locher ausgestanzt, zu platzieren.
Zwischen diesem Mu-Kondensator müsste dann das externe magnetische
Feld erheblich stärker werden, um die Spule ausreichend zu durchfluten
und damit den Chip mit Energie zu versorgen.
Markus
DL8MBY
Markus W. schrieb:> hat jemand eine Ahnung, wo die NFC Spule in der Regel platziert ist?
Mache Banken (Ing-Diba, N26, ...) geben transparente Kreditkarten
heraus, da kann man die Spule sehen.
sh. z.B. angehängtes Bild.
Die Spule geht über die volle Breite, aber in der Höhe nur von Oben bis
unter die Nummer (~ 3,5 cm).
Ich würde aber sagen, dieses Spulendesign ist eher unüblich. Bei allen
Mifare Karten die ich bis jetzt gesehen/dimensioniert/aufgeschnitten
habe, ist diese umlaufend einige mm von jedem Rand entfernt. So wie z.B.
hier -
http://www.fiscard.de/plastikkarten/images_beruehungslos/vp-ak-0034-xx.jpg
Üblicherweise macht man die Spule so groß wie möglich um die Wirkung zu
verbessern. Natürlich kann man sie auch kleiner machen weil man z.B.
bewußt den Leseabstand verringern will, oder weil einfach kein Platz ist
(Schlüsselanhänger Tags oder wenn z.B. in einer Uhr integriert).
Die Spulen können ganz unterschiedlich ausfallen. Bei einer Karte ist
außen herum ein Ring, mittig drei ähnlich wie im
Beitrag "Re: NFC-Bankomatkarten deaktivieren", nur
dass die Spulen nur bis zum Chip gehen. Dann gibts noch auf der anderen
Seite ein Spule und unter dem Chip meanderförmig angeordnete
Metallstreifen, die wohl eher kapazitive (bzw. ohmsche) als induktive
Eigenschaften aufweisen..
Zum Finden der Spulen einfach einen Karton mit einem Loch von z.B. 2x2
cm vor eine Lampe im abgedunkelten Zimmer halten und die Bankomartkarte
über dem Loch verschieben...
Anm.: Die Karten passen gut in ein alukaschiertes Gewürzsackerl z.B.
100g Kümmel von Kotanyi! Auch ein Fertigsuppensackerl, von dem ein Eck
in der Größe der Karte abgeschnitten wird, so dass die Karte hinein
passt, scheint mir gut geeignet zu sein.
... hilft aber alles nichts bei Diebstahl!
Hallo Foristen,
ich rate dringend davon ab irgend etwas mit der Karte zu machen, also
diese zu verändern!
Meine >>Kartenausgabestelle<< hat mir eine auf der Innenseite metallisch
bedampfte Hülle kostenlos zugeschickt - eine weitere für meine Frau.
Man muss nur fragen. Übrigens werden solche Anfragen oder Nachfragen in
entsprechenden Datenbanken eingetragen und später ausgewertet. Daraus
leitet sich dann die Kundenakzeptanz oder Skepsis ab.
Gruß
Bernd
Bernd B. schrieb:> ich rate dringend davon ab irgend etwas mit der Karte zu machen, also> diese zu verändern!
Warum?
DIE schieben allen Kunden den Krempel unter, ohne dass man sich wehren
kann.
Ich sehe auch keinen Nutzen darin und eine Hardwaredeaktivierung ist die
einzig nachvollziehbare.
ljbhoi
Bankomatkartenberaubter schrieb:> Ein Druchschneiden hilft bei Verlust nur bedingt, da die Leitung> geflickt werden kann!
Warum sollten sich die Gauner bei Verlust mit der NFC-Funktion
herumschlagen? Wenn sie die Karte physisch in ihrem Besitz haben,
dann ist es doch die älteste Kartenbetrugsmasche der Welt, die Daten
vom Magnetstreifen zu klauen und zu missbrauchen.
Das, was man mit der NFC-Funktion machen kann, ist doch üblicherweise
auf ein paar Euro limitiert (20 bis 50), das lohnt für Gauner kaum.
Markus W. schrieb:> hat jemand eine Ahnung, wo die NFC Spule in der Regel platziert ist?
Frag mal deinen Zahnarzt oder Chirurgen, ob er mal gucken kann.
Bernd B. schrieb:> Hallo Foristen,>> ich rate dringend davon ab irgend etwas mit der Karte zu machen, also> diese zu verändern!>> Meine >>Kartenausgabestelle<< hat mir eine auf der Innenseite metallisch> bedampfte Hülle kostenlos zugeschickt - eine weitere für meine Frau.> ....
Warum nicht? Ist ja meine Karte und mein Bewegungsprofil welches damit
ausspioniert werden soll. Warum soll ich die Karten extra noch in
dämlich Hüllen stecken? Ich mag diesen NFC Bezahlquatsch einfach nicht
und deshalb wird er deaktiviert. Und zwar sicher.
Eine meiner Banken würde mir NFC nur anbieten wenn ich es aktiv
bestellen würde (die kundenfreundliche Vorgangsweise), die andere
schiebt mir NFC immer wieder bei jedem Kartentausch unter und ich muss
aktiv dort um Löschung der Funktion ansuchen. Wirklich sicher das damit
keiner meine Einkaufsgewohnheiten ungefragt verfolgt bin ich nur, wenn
ich den Unfug komplett deaktiviere. D.h. Antennenspule durchtrennen.
Andi B. schrieb:> Warum nicht? Ist ja meine Karte und mein Bewegungsprofil welches damit> ausspioniert werden soll.
Nein, sie gehört dem ausgebenden Kreditinstitut.
> Warum soll ich die Karten extra noch in dämlich Hüllen stecken?
Weils dann sicher ist. Und nichtinvasiv. Läßt sich sicherlich auch
dekorativ oder unsichtbar ins Portemonnaie einbauen.
> Ich mag diesen NFC Bezahlquatsch einfach nicht und deshalb wird er deaktiviert.
Ich auch nicht.
> Wirklich sicher das damit> keiner meine Einkaufsgewohnheiten ungefragt verfolgt bin ich nur, wenn> ich den Unfug komplett deaktiviere. D.h. Antennenspule durchtrennen.
??? Wie sollen denn gerade auf diesem Weg deine Einkaufsgewohnheiten
verfolgt werden? Und von wem? Da, wo du bargeldlos bezahlst, liegen doch
sowieso alle deine (Einkaufs-)Daten vor.
Und ich rate drinegnd davon ab, irgendwas an so einer Karte zu
manipulieren: Die Bank freut sich dann im Schadensfall fast zu Tode und
du mußt nachweisen, daß deine Manipulation da nix mit zu tun hat.
Nachweisen; nicht behaupten!
Lutz schrieb:> Weils dann sicher ist. Und nichtinvasiv. Läßt sich sicherlich auch> dekorativ oder unsichtbar ins Portemonnaie einbauen.
Und jedesmal Fummelei noetig macht.
Lutz schrieb:> Die Bank freut sich dann im Schadensfall fast zu Tode und> du mußt nachweisen, daß deine Manipulation da nix mit zu tun hat.> Nachweisen; nicht behaupten!
Beweisen zu muessen, dass das Abschrauben der Raeder nichts damit zu tun
hat, dass mit dem Auto viel spaeter Diebesgut transportiert wurde, ist
ziemlich sinnfrei.
--> German Angst
ljbhoi
Wenn auch nicht zu 100% Sicherheit, aber gut funktioniert folgendes:
Stecke - als braves Konsumschaf - noch 10 weitere NFC-Karten dazu. Dann
klappt nicht mehr viel.
Die Antennen verstimmen sich gegenseitig, die Karten überschreien sich
gegenseitig mit ihrer Antwort und so weiter.
Was das Thema angeht:
Ich wäre eh grudsätzlich skeptisch, ob man damit Dinge wie ein
Bewegungsprofil erstellen kann. Die Reichweiter von ISO14443 (falls das
das ist) ist gering, und man muss mit dem Leser schon auf wenige cm ran,
um die Karte zu lesen.
Mitnichten geht das mit handelsüblichen Lesern über Meter, so wie manche
zu glauben scheinen. Und diese Diebstahlsicherungen lesen die Karten
auch nicht aus. üblich ist eine Reichweite im Bereich von <10cm.
Ich stimme aber generell zu: Die Banken haben das gefälligst zu
unterlassen, außer es ist ausdrücklich gewünscht. Mindestens ist eine
gratis dauerhafte Desaktivierung anzubieten. Denn das Diebstahlargument
ist schon stichhaltig:
https://www.stern.de/tv/diebstahl-per-funk--so-unsicher-sind-die-neuen-kreditkarten-7075756.htmlhttps://www.mwrinfosecurity.com/news/nfc-theft/
Natriumbicarbonat schrieb:> Wenn auch nicht zu 100% Sicherheit, aber gut funktioniert folgendes:> Stecke - als braves Konsumschaf - noch 10 weitere NFC-Karten dazu. Dann> klappt nicht mehr viel.>> Die Antennen verstimmen sich gegenseitig, die Karten überschreien sich> gegenseitig mit ihrer Antwort und so weiter.
Das glaube ich dir nicht. Anticollision war schon immer Teil des Mifare
Standards. Verschiedene Karten im Feld beeinflussen sich zwar
gegenseitig, aber nicht dramatisch. Und sie werden alle erkannt.
Manchmal kannst du sogar die max. Leseentfernung geringfügig erhöhen mit
einer weiteren Karte im Feld.
Lutz schrieb:> Nein, sie gehört dem ausgebenden Kreditinstitut
Icb habe sie bezahlt und soll sie, wenn sie auf Grund der minderwertigen
Qualität kaputt geht, erneut bezahlen.
Offenkundig ist es meine.
Geldhäuser sind gierig und kriminell, stehen aber, ausser bei der
Bankenrettung, nicht über dem Gesetz.
Andi B. schrieb:> Natriumbicarbonat schrieb:>> Wenn auch nicht zu 100% Sicherheit, aber gut funktioniert folgendes:>> Stecke - als braves Konsumschaf - noch 10 weitere NFC-Karten dazu. Dann>> klappt nicht mehr viel.>>>> Die Antennen verstimmen sich gegenseitig, die Karten überschreien sich>> gegenseitig mit ihrer Antwort und so weiter.>> Das glaube ich dir nicht. Anticollision war schon immer Teil des Mifare> Standards. Verschiedene Karten im Feld beeinflussen sich zwar> gegenseitig, aber nicht dramatisch. Und sie werden alle erkannt.
Bezahlen per NFC ist aber ISO 14443, nicht Mifare.
Alle mir bekannten Lesegeräte akzeptieren nur eine Karte im Feld, werden
Kollisionen mit einer oder mehreren weiteren Karten erkannt, wird der
Kunde aufgefordert, nur eine Karte zu präsentieren. Bis dahin findet
auch keine Transaktion statt.
Bert
Einfach die Karte gegen das Licht halten, dann sieht man die Antenne,
dann einfach mit einem 1mm Bohrer an die Antenne anbohren, dann ist der
RFID Empfang deaktiviert
MaWin schrieb:> Offenkundig ist es meine.
Deinen Personalausweis und Deinen Reisepass hast Du auch bezahlt.
Informiere Dich mal, wem die gehören.
Natriumbicarbonat schrieb:> Stecke - als braves Konsumschaf - noch 10 weitere NFC-Karten dazu. Dann> klappt nicht mehr viel.
Die Karte fürs Hotelzimmer klappte letztens im Portemonnaie zusammen mit
anderen Karten erstaunlich gut. Kann aber sein, dass die verschiedene
Standards verwenden.
Bert 0. schrieb:> Bezahlen per NFC ist aber ISO 14443, nicht Mifare.
ISO 14443 ist aber Mifare umbenammst in den herstellerunabhängigen Titel
'Identification cards — Contactless integrated circuit(s) cards —
Proximity cards —' ;-) Und ISO/IEC 14443-3 behandelt 'Initialization and
anticollision'.
Klarerweise kann ein Lesegerätehersteller bzw. die Software welche
Bezahlvorgänge behandelt dich darauf hinweisen, dass du alle anderen
Karten aus dem Feld nehmen sollst. Muß sie aber nicht. Und es ändert
nichts daran, dass ein Leser mit entsprechender Antenne alle Karten
identifizieren kann, sobald du nur daran vorbeigehst.
Natriumbicarbonat schrieb:> Wenn auch nicht zu 100% Sicherheit, aber gut funktioniert folgendes:> Stecke - als braves Konsumschaf - noch 10 weitere NFC-Karten dazu. Dann> klappt nicht mehr viel.
Da kannst Du dann sogar auswählen, welche der 10 Karten Du lesen
willst..geht einwandfrei
Karl schrieb:> Deinen Personalausweis und Deinen Reisepass hast Du auch bezahlt.> Informiere Dich mal, wem die gehören.
Steht sogar direkt drauf, wem die gehören. Zumindest beim Reisepass.
Aber wenn er nur oft genug verneint und dabei noch heftig mit dem Fuß
aufstampft, dann kann er sicher die Realität zu seinen gunsten
verändern.