RF-Explorer - Erfahrungen

Gast #3197610
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Kennt jemand diesen low-cost handheld Spectrum analyzer?

http://micro.arocholl.com/

Sicherlich kann man davon keine Wunder erwarten. Was ich mich frage: 
Kann ich damit zumidest bewerten, ob bei meiner Platine (RF231, 2.4GHz, 
interne/externe Antenne) Konfiguration a) oder b) besser angepasst ist? 
Also ist es möglich, zumidest Vergleichsmessungen zu machen?
#3201313
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Ich hab auch einen tragbaren ( R&S FSH6 ) am Arbeitsplatz, aber vieles 
was man mit dem 10k Euro teuren Gerät ( und manch noch teurerem ) macht, 
kann der kleine RF Explorer wohl auch.
Wenngleich man den sicher nicht als MESSgerät betrachten darf.
Aber eine Kanalbelegung checken oder einen Oszillator auf Drift und 
Oberwellen prüfen ist ja schon ne Menge für das Geld.
Trotzdem bin ich erstaunt wie flink der Sweep ist.
Ich hatte zunächst erwartet, dass er so güstig ist, weil er 5 Sekunden 
braucht um 2 MHz zu sweepen...
Aber nö, .... Respekt
Ist schon mal bestellt das Ding.
Gast #3201475
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rfzone schrieb:
> Warum soll das für 129$ in USA verkauft während  in Deutschland für 289
> €.

Vergleichst du da den "RF Explorer - ISM Combo" (Frequenzbereich 240 - 
960 MHz und 2.35 – 2.55 GHz) mit dem "RF Explorer - 3G Combo" 
(Frequenzbereich 15-2700 MHz)? Der Aufpreis für die volle 
Frequenzabdeckung beträgt auch in den USA um die 100$ und der €-Preis 
enthält wahrscheinlich bereits den 19%-Obolus an unseren Minister der 
Finanzen.
Persönliche Seite #3202035
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Eine schottky am eingang, klein übertrager um das singnal anzupassen,
dann der RF2052DS (LO, mixer). Das signal (315MHz?) geht ohne bandpass
direkt in den Si4330 - das ist die ganze WSUB3G erweitrung (15-2700 MHz 
bereich).

Der ganze RF Explorer basieret auf einem PIC24FJ64GA004, die firmware
benutzt angeblich DSP um die die unerwünschte spiegelfrequenzen 
rauszufiltern. In demn fw release notes steht etwas darüber, auch
über die Fallen dieser lösung:

http://micro.arocholl.com/download/ReleaseNotes.pdf

Es gibt auch einige videos darüber, z.b.:

http://www.youtube.com/watch?v=JusM_3QgXdg#!

Ob der preis angemessen ist muss jeder selber entscheiden.
Angehängte Dateien:
#3207206
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Ich habe ihn jetzt bekommen und spiele seit Freitag ( 14.06 ) damit rum.
Für Hobby und Amateurzwecke völlig OK, für berufliche Servicezwecke auch 
brauchbar.
Die Bedienung ist etwas umständlich, denn die "center frequency" und 
alles Andere muss immer per Menü mit den "up" "down" Tasten eingetippt 
werden.
Besser wäre eine Lösung, die bei direktem Druck auf die "Pfeiltasten" 
z.B. 1er und 10er Schritte macht, ohne dass man jedesmal ins Menü 
muss...

Die Frequenzanzeige vom Peakdetector ( Marker ) ist bei etwas breiter 
eingestelltem "Span" ( z.B. Span=10 MHz ) sehr ungenau.
Es findet offenbar keine Frequenzmessung des Peaks statt, sondern nur 
eine "in etwa" Anzeige wo der höchste Peak ist.

Bei schmalerem "Span" ist es hingegen auch zur Frequenzmessung 
brauchbar.

Die Bedienung wäre mit einem Drehimpulsgeber ( JogShuttle ) wesentlich 
komfortabler geraten. Die Tastenlösung finde ich etwas "hakelig".

Der Funktionsumfang ist für so ein kleines ( günstiges ) Gerät 
erstaunlich vielfältig und wendet sich an Nutzer die mehr wollen als ein 
Scanner-Empfänger mit Panoramaanzeige.

Die Firmware hat hier und da noch ein paar Stolpersteine.
Bei Betrieb als Handgerät ( ohne USB + Windows Software ) stört etwas, 
dass man keine selbst erstellten Setups abspeichern kann.
Das geht aber, wenn man ihn über USB am Rechner hat.

Der RF Generator Modus ist bei der 15-2700 MHz Version ( 3G ) NICHT 
verfügbar.
Das wird in der Anleitung nicht deutlich erwähnt, sonder ist nur in der 
Modellübersicht erkennbar.
Dennoch gibt es im Menü diese Funktion, die dann aber per Popup anzeigt:
"Not available in this Modus" o.ä.

Die Windows Software ( RF Explorer Windows Client ) ist problemlos zu 
installieren, wirkt allerding noch unausgereift.
So kann man z.B. per Windows gewisse Parameter einstellen, die es im 
Gerätemenü selbst garnicht gibt.
Ebenso gibt es Funktionen, die man trotz Windows Verbindung nur am Gerät 
verstellen kann, am Rechner aber nicht.

Der Test geht weiter...
Wenn ich so ein Gerät vor 10 oder 15 Jahren gesehen hätte, hätte ich ( 
als Funkamateur ) auch den dreifachen Preis bezahlt.
Alternativen gibt es nur aus dem Profibereich, wo man heute -mit Glück- 
3000 bis 5000 Euro für ein Gebrauchtgerät hinlegt.

Der RF Explorer ist sicher noch durch bessere Software aufwertbar, aber 
auch so sind die knapp 300 Euro nicht schlecht investiert.

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