Netznachbildung

Gast #3200577
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Mein Problem ist nicht zu wissen was man damit machen, also 
Leitungsgebundene EMV messen, sondern eher wie funktioniert die 
Schaltung.

Kurz mal mein Wissenstand, ich habe versucht die Schaltung in Blöcke 
einzuteilen und diese dann getrennt zu betrachten:

1. Netzfilter
 - Störungen in beide Richtungen Blocken
 - Impedanz die der DUT sieht konstant halten
 - Cut off bei ca. 9kHz

2. Auskoppelnetzwerk
 - Hochpass um die 230V nicht auf den Empfänger zu bekommen
 - Anpassung (bei 9kHz 5 Ohm lin. steigend bis 50Ohm bei 1MHz dann 
konst.)

Der Anschluss für den DUT sollte reflektionsarm sein, da alles was 
reflektiert nicht gemessen werden kann.

Zu Punkt 1, der Filter an sich macht mir kein Problem aber die sorgt 
diese Schaltung dafür das die Impedanz des Netzes (aus Sicht des DUT) 
immer kost. bleibt?
#3200692
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Elzaar schrieb:
> aber die sorgt
> diese Schaltung dafür das die Impedanz des Netzes (aus Sicht des DUT)
> immer kost. bleibt?

Wichtig ist die Impedanz für Frequenzen oberhalb 9 kHz. Oberhalb diesr 
Frequenz hat die Längs-Drossel (250 µH) eine relativ hohe Impedanz. Die 
Impedanz aus Sicht des DUT wird hauptsächlich durch die 
Parallelschaltung aus 50 Ohm mit 5 Ohm + 50 µH definiert.

Diese Impedanz ist nicht konstant, sondern ändert sich kontinuierlich 
von 5 Ohm auf 50 Ohm; oberhalb 1 MHz ist sie dann ungefähr konstant bei 
50 Ohm.
Gast #3200780
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Ja genau, der Verlauf wird durch diese kurve geben in der Norm.

Was ich mich frage ist: ändern die zwei C2 nicht noch die Impedanz?
Und in der Schaltung die ich hier liegen habe besteht der Eingangsfilter 
nicht aus 2 Spulen sondern 4. d.h. es ist noch ein Filter vor dem 
Anpassungsnetzwerk und auch das Auskoppelnetzwerk ist etwas komplexer.
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