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Moderator Persönliche Seite #3214670
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Abdul K. schrieb:
> Ein lokales Gewitter am Sender stört aber nicht die Empfänger!

Wenn es mehr Feldstärke erzeugt als der Sender selbst, dann stört
es die Empfänger schon. Das oben gepostete Log zeigt ja, dass der
Empfang immer nur minutenweise gestört war.

Erbarme, die Hesse komme schrieb:
> http://www.mainhausen.de/zeitsender.html

Das Rufzeichen wird im Morsecode gelegentlich ausgestrahlt?  Laut
Wikipedia erfolgt das seit 2004 nicht mehr. Vielleicht sollte man
ja in Mainhausen hin und wieder die Webinhalte auf Korrektheit
prüfen …
Persönliche Seite #3219143
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Jörg Wunsch schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Ein lokales Gewitter am Sender stört aber nicht die Empfänger!
>
> Wenn es mehr Feldstärke erzeugt als der Sender selbst, dann stört
> es die Empfänger schon. Das oben gepostete Log zeigt ja, dass der
> Empfang immer nur minutenweise gestört war.
>

Müßte man mal betrachten, wieviel im Empfänger bei dessen 
Schmalbandigkeit noch durchkommt.
Aus der Sicht des Empfängers ist es ja irrelevant, ob der Blitz in 
Mainhausen oder München sein Unwesen treibt. Sagen wir mal, wenn der 
Empfänger in Hamburg sitzt.
Moderator Persönliche Seite #3219149
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Abdul K. schrieb:

> Müßte man mal betrachten, wieviel im Empfänger bei dessen
> Schmalbandigkeit noch durchkommt.

Sicher, der Blitz strahlt breitbandig, durch die Einengung der
Bandbreite gewinnt man somit relativ.

> Aus der Sicht des Empfängers ist es ja irrelevant, ob der Blitz in
> Mainhausen oder München sein Unwesen treibt. Sagen wir mal, wenn der
> Empfänger in Hamburg sitzt.

Nö, dass die Feldstärke mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, gilt
auch hier.  Wenn der Empfänger in Prag sitzt, wäre es wohl egal. ;-)
#3219318
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Jörg Wunsch schrieb:

>> Müßte man mal betrachten, wieviel im Empfänger bei dessen
>> Schmalbandigkeit noch durchkommt.
>
> Sicher, der Blitz strahlt breitbandig, durch die Einengung der
> Bandbreite gewinnt man somit relativ.

>> Aus der Sicht des Empfängers ist es ja irrelevant, ob der Blitz in
>> Mainhausen oder München sein Unwesen treibt. Sagen wir mal, wenn der
>> Empfänger in Hamburg sitzt.

Zusätzlich gibts ja noch die Richtwirkung der Antenne

> Nö, dass die Feldstärke mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, gilt
> auch hier.  Wenn der Empfänger in Prag sitzt, wäre es wohl egal. ;-)

Grundsätzlich kann man wohl davon ausgehen, das es in ganz Europa
irgendwo praktisch immer ein Gewitter gibt. Anscheinend ist das
dann ja wohl kein echtes Problem für den Empfang. Vielleicht ist
es aber auch einfach so, das ein Blitz nur den Empfang in einer
Minute beeinflusst. In der nächsten Minute kann dann wieder neu
synchronisiert werden.
Was den Sender angeht, gegenüber früher gibt es schon seit längerer
Zeit sowohl einen Ersatzsender, als auch eine Ersatzantenne.
Gruss
Harald
Persönliche Seite #3219348
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Wenn man sich die ersten 100KHz des Spektrums ansieht, kann man nicht 
dauernd irgendwelche Gewitter erkennen. Das bei einer Bandbreite von 
100KHz. Ich habe damit einige Stunden verbracht. Dummerweise aber nicht 
zusätzlich während eines lokalen Gewitters hier.

Weltweit sind es ca. 100 Blitze pro Sekunde - die den Hauptteil des 
atmosphärischen (geografischen Weitbereichs -)rauschens ausmachen sollen 
laut einer Studie. Menschengemachte Störungen sind ja hauptsächlich 
lokal wegen der schlechten Antennenwirkung (also induktiv/kapazitiv 
gekoppelt).

Aus der Entladungskurve könnte man die spektrale Verteilung berechnen. 
Über die atmosphärische Dämpfung dann die effektive Verteilung am 
Empfangsort. Irgendwo habe ich sogar genau so ein Paper noch rumliegen.

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