Rennrad-Schaltung - Selbstbau möglich?

Gast #3215225
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Hallo Zusammen,

ich habe mir vor kurzem überlegt, ob es möglich ist eine 
Rennrad-Schaltung auf elektronischer Basis selbst zu entwickeln. 
Allerdings komme ich selbst nicht auf eine vernünftige 
"Realisierungs-Idee".

Grundsätzlich muss mechanisch gesehen nur an einem Draht gezogen bzw. 
ein Draht losgelassen werden, damit die Kette in ein anderes Blatt 
springt. Die Strecke, welche maximal gezogen werden müsste, wäre auch 
nicht sonderlich groß. Nehmen wir mal ca. 2cm an.

Dabei hatte ich zunächst an einen Schrittmotor gedacht. Das Problem 
daran: Im Ruhezustand muss die Spannung am Drahtzug natürlich aufrecht 
erhalten bleiben, damit die Kette nicht wieder zurück springt. Mit einem 
Schrittmotor würde aber bei diesem aufrechterhalten der Drahtspannung 
kontinuierlich Strom benötigt, und das auch nicht wenig.

Denn insgesamt sollte die Schaltung natürlich nicht viel verbrauchen 
dürfen, schon gar nicht im Ruhe-Zustand.

Gibt es hier vllt. noch andere Alternativen? In mechanischen Bauteilen 
kenne ich mich leider gar nicht aus. Oder gibt es eventuell Motoren, 
welche relativ "straff" still stehen, ohne dabei Leistung zu 
verbrauchen?

Viele Grüße,
  Thomas
#3215236
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Thomas schrieb:

> Dabei hatte ich zunächst an einen Schrittmotor gedacht. Das Problem
> daran: Im Ruhezustand muss die Spannung am Drahtzug natürlich aufrecht
> erhalten bleiben, damit die Kette nicht wieder zurück springt.

Das tut sie aber hauptsächlich deshalb, weil im Umwerfer eine 
machanische Feder eingebaut ist, die dafür sorgt, dass der Umwerfer 
selbst eine Kraft auf den Zug ausübt, der vom Ganghebel (meist durch 
Reibung) gegengehalten werden muss. Baust du die Feder aus und machst 
dafür 2 Züge, kannst du den Umwerfer auch ohne viel Kraftaufwand 
bewegen.

Wobei sich natürlich die Frage erhebt, warum man dann nicht gleich den 
Stellmotor zum Umwerfer setzt und das ganze, wie oszi schon andeute als 
selbsthemmendes Getriebe ausführt.
Gast #3215251
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Wie wär’s mit 'nem Schrittmotor plus Schnecke.
Wird nicht positioniert, kann der Strom beträchtlich reduziert werden.
Darüberhinaus hat eine Kombination aus Motor + Schnecke 'nen Knick in 
der "Optik", was die Baugröße reduziert.

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