Hallo Gemeinde,
ich bin gerade ein wennig am basteln - und habe jetzt das problem das
ich einen 50 Watt Sender "einsperren" muss. (möchte keinen Besuch vom
Messwagen bekommen)
Der Sender läuft auf (geschätzeten) 27 Mhz. Ja, ich weiss, messen tut
not :-)
Jetzt möchte ich den Sender mit einem Edelstahlgitter abschirmen. Wie
groß darf die Maschenweite maximal sein ??Möchte den bestmögliche
"Durchblick" haben ...
Erste Gedanken:
Die Wellenlänge berechnet sich, indem man die
Ausbreitungs-Geschwindigkeit, das ist hier die des Lichtes, also 3*108
m/s oder 300000 km/s, durch die Frequenz teilt.
=> 300 000 / 27 000 000 = 0,011111...
Liege ich mit einer Wellenlänge von 11cm richtig ??
Ach ja, das Gehäuse muss ca. 30cm Kantenlänge haben.
TIA
Wolfgang
Vielleicht könntest du dich ja dazu entscheiden, einige weiterführende
Hinweise zu dem Projekt zu geben. Meine Glaskugel habe ich nämlich
gerade verliehen.
Raabevadder schrieb:> Die Wellenlänge berechnet sich, indem man die> Ausbreitungs-Geschwindigkeit, das ist hier die des Lichtes, also 3*108> m/s oder 300000 km/s, durch die Frequenz teilt.> => 300 000 / 27 000 000 = 0,011111...> Liege ich mit einer Wellenlänge von 11cm richtig ??
Fachkräftemangel in DE sag' ich nur.
Hallo,
jaa, danke für den Fachkräftemangel ...
Bin halt nur ein armer Hobbybastler.
Weiterführende informationen zum Projekt:
http://www.hardcoreaudio.de/plasmatweeter.htm
Läuft schon, aber "Käfig" fehlt noch - und die Frequenzmessung gestaltet
sich schwiriger als geplant.
LG
Wolfgang
Raabevadder schrieb:> Der Sender läuft auf (geschätzeten) 27 Mhz. Ja, ich weiss, messen tut> not :-)
Das glaube ich weniger bei einem Plasmalautsprecher. Ich würde dir
dringlichst empfehlen einen Spektrumanalyzer zu verwenden. Da wird sich
einiges tun ... die Dinger sind HF-Schleudern von 0 bis einige hundert
MHz ... wir hatten so einen neullich beim EMV-Test ... die sind ziemlich
bleich nach Hause gegangen obwohl das Ding echt nicht schlecht gemacht
war ... die hatten noch einie dB zu dumpen ...
Hallo Jörg,
genau das ist mein Problem - was versteht man unter "engmaschig" ?
Je mehr man "sieht" um so mehr macht es auch Spass.
Ich hatte an Edelstahlgitter gedacht. Könnte welches bekommen mit 25mm
Raster und 2mm Drahtstärke. Lässt sich gut schweissen.
Die Heizung, Ansteuerung und Versorgungsspannung der PL gehen über
Durchführungskondensatoren ins (noch nicht komplett vorhandene) Gehäuse.
mein momentaner "Käfig" kann kein "Design-Award" gewinnen - ist eine
ausgediente Mikrowelle. Da bleibt wenigstens das Radio an :-)
Einen Spektrumanalyzer hab' ich natürlich nicht zur Hand. Auch mein Ossi
ist momentan unwillig (Jahrelang im Keller gestanden und sagt keinen Ton
mehr).
LG
Wolfgang
Mit Engmaschig ist sicher nicht 25mm sondern eher 2,5mm gemeint ... Ist
aber natürlich alles Spekulation ... ohne Messen geht nix. Oszi nützt
auch nix. Such dir jemanden mit nem orderntlichen Spektrumanalyzer dann
siehst du wo du unterwegs bist.
Frag bei den Funkamateuren nach - die haben manchmal ganz nette Dinger
...
Jörg Wunsch schrieb:> Naja, eigentlich kann man so ein Teil nur in einen engmaschigen> Käfig stopfen.
Ölfass ,was anderes hilft da nicht! Hf-dicht heiß wasserdicht...so hat
das mal einer zu mir gesagt dem ich das dann auch geglaubt habe...
Als kritische Größe für Gehäusedurchbrüche gilt die Faustformel
lambda/10 ( in der praktischen Anwendung unter dem Stichwort
"Heusweiler" bei W. zu finden ); wichtig ist, alle Metallteile mit
geringem Schraubenabstand ( also nicht nur eine Schraube pro Seite ) zu
verschrauben, um keine Lücken entstehen zu lassen, und
Leitungsdurchführungen sauber zu filtern.
Vermutlich soll die Anordnung selbsterregt ( also ohne präzisen
Steueroszillator ) als Plasmalautsprecher Verwendung finden; dessen
Klang ist zwar super, bringt aber keine tiefen Niederfrequenzen, weil
die Plasmasäule zu kurz ist.
Die Gefahr, durch ungewünschte Nebenaussendungen auffällig zu werden,
ist hingegen überaus groß.
Vorschlag: investiere dein Geld lieber in vernünftige
Lautsprecherboxen...
Jörg Wunsch schrieb:> Naja, eigentlich kann man so ein Teil nur in einen engmaschigen> Käfig stopfen.
Engmaschig ist das eine. Trotzdem "ragt" das Feld noch durch die Maschen
raus. Damit das dicht wird, müssen die Maschen 3D sein, i.e. ein
Wabengitter.
Hallo Herbert, hallo Marc,
in ein Ölfass wollte ich das Teil nicht gerade einbauen :-(
Die Originalen MAGNAT MP-02 haben eine doppelte Abschirmung ähnlich
Teesieb.
Bei LANSCHE hat das Gehäuse locker 5mm Löcher und der Lichtbogen brennt
offen in einem Horntrichter.
Zur Schaltung, ja, die arbeitet selbsterregt.
Klang ist gut, ist aber nur als Hochtöner verwendbar.
Zum dauerhaften Lautsprecherbetrieb nicht gegeignet, allein schon wegen
Stromverbrauch.
Soll ja eher zum anschauen sein - und zeigen was möglich ist. Würde
meinen Versuchsaufbau nur gerne aus der Mikrowelle holen und etwas
schöner verpacken, so das man halt auch die Flamme sieht.
LG
Wolfgang
Raabevadder schrieb:> Würde> meinen Versuchsaufbau nur gerne aus der Mikrowelle holen und etwas> schöner verpacken, so das man halt auch die Flamme sieht.
Versuchsaufbau in der Mikrowelle??
Du weißt aber schon, dass ein Mikrowellenherd nur bei 2,45GHz HF-dicht
ist!?
Die Resonanzdichtung des Türspaltes ist bei anderen Frequenzen
unwirksam.
Hallo,
ja, das mit der Resonanzdichtung hatte ich gelesen. Somit bleiben
wenigstens die 2,45 GHz im Gehäuse ...
Verwendet hab'ich die weil sie grade rumgestanden hat.
Zu der bedampften Glasscheibe - lässt sich nicht erden und an den
Kannten sicher erheblich "undichter" als jeder Hasendraht ...
LG
Wolfgang
Hallo Hans,
ich bin "nur" ein normal Sterblicher :-)
Ich hab' momentan die alte Mikrowelle "nur" als grobe Schirmung.
Der Frequenzbereich sollte so um die 27 MHz betragen, kann ich aber noch
nicht messen. Was da noch als Oberwellen "rumgeistert" ist warscheins
nur mit einem Spektrum Analyser zu sehen.
Eine richtige Antenne hat das Teil nicht. Ist nur eine Wolfram
Elektrode, so ca. 5 cm lang. Kupfer brennt zu schnell weg ...
Hier mal ein Bild aus Google:
http://i1.ytimg.com/vi/Xh3Lo9BaUgE/maxresdefault.jpg
So würde ich es nicht machen - zu viele "große" Löcher (an den Seiten).
Ich dachte an ein (verschweisstes) Edelstahlgitter mit ca. 20mm /
Quadrat.
Muss aber erst ein paar Montagepunkte "optimieren" - Schaltung hat mich
"angebellt" :-(
LG
Wolfgang
Was die Voodoos sich alles so hinstellen.....
So ein Gekröse möchte ich nicht in meiner Nähe haben. Die Kollegen mit
dem "Hörnerwagen" sind ja quasi schon im Anmarsch, wenn Du das Ding auch
nur hinstellst.
Old-Papa
Old Papa schrieb:> Die Kollegen mit dem "Hörnerwagen" sind ja quasi schon im Anmarsch, wenn> Du das Ding auch nur hinstellst.
Wenn man das mit der Abschirmung in den Griff bekommt, dann geht
das schon. Das Interessante daran ist eben, dass der Lichtbogen
nahezu trägheitslos steuerbar ist, im Gegensatz zu allen Arten
mechanischer Membranen. Damit kann man auch recht hohe Frequenzen
noch effektiv wiedergeben damit.
Alte Säcke wie uns interessiert das natürlich weniger, wir hören
die hohen Frequenzen sowieso nicht mehr. :-)
Hallo Henrik,
die Stifte-Ständer sind eine gute Idee. Jedenfalls besser als ein
Besteckkorb mit 10 cm Löchern drin. Aber ein bissel mehr "Durchblick"
wünsche ich mir schon - wenigstens von vorne :-)
LG
Wolfgang