Hallo,
ich bin auf den Beruf des Patentprüfers gestoßen. Ich hätte da folgende
Fragen:
1) Wie sieht die Arbeit aus? Meines Wissens eher Recherchieren, ein
wenig Jura-Know-how anwenden und entscheiden ob das Patent zugelassen
wird oder nicht. Falsche Annahme?
2) Ich weiß dass wenn man als Berufseinsteiger mal drin
ist (z.B: im DPMA oder EPA) dass man nach ca. 3-5 Jahren wenn man in die
Industrie will das nicht oder nicht mehr so einfach geht. Man war ja
schließlich Beamter. Wie sieht es aber mit dem umgekehrten Weg aus?
Könnte man auch erst Berufserfahrung sammeln und anschließend zum
Patentamt?
Danke für Eure Hilfe!
Wenn du Patentprüfer warst dann kannst du in die Industrie
(Großunternehmen) gehen und dort Patentanträge vorbereiten, bzw. prüfen
wie hoch die Aussoicht auf Erteilung sein wird.
Damit kann man sich wahrscheinlich auch selbstständig machen.
-> Patentanwalt.
Alle Patentprüfer sind Beamte. Wer danach in die Industrie wechselt oder
sich selbständig macht, muß verrückt sein. ;)
Berufserfahrung wird zwingend gefordert.
Voraussetzungen zum höheren Dienst
Gute Englischkenntnisse, Französisch gewünscht
Besoldungsgruppe: A13 und A14 während der Einarbeitung, danach A15
(Regierungsdirektor)
Z.B. Start bei A15/3, verh. 2 Kind. StKl III: 4.400 - 4.900 netto
Du hättest Dich bereits vor 4 Monaten bewerben sollen, weil viele
Ing-Stellen zu besetzen waren - nun ist fast nix mehr los.
Patentamt: Ing. und NatWiss
Markenamt: Juristen
EPA: sehr begehrt! EU-Beamte, Vergütung 6.500 - 8.000 € netto
Noch Fragen?
Patentpruefer bedeutet eine stumpfe arbeit. Der Inhalt wird nicht
wirklich gepruft. die ueblichen Schluesselwoerter duerfen nicht
vorkommen: Perpetum mobile, Nullpunkt energie, usw.
Ob die Maschine, Device, Idee funktioniert ist egal und wird nicht
gepruft. Ob die Maschine, Device, Idee neu ist, wird nicht geprueft.
Wie hoch die Erfindungshoehe ist, wird nicht gepruft.
Man kann also eine bestehende Maschine nehmen, ein Teil davon abaendern,
dazu eine signifikante Verbesserung andichten und gut ist.
Wichtig ist unter anderem, dass die Claims, der Rahmen, auf der
Frontseite in einem einzigen Satz abgedeckt sind. Daher ist die ganze
Seite ein Satz. Bescheuert - ja. Wichig ist, dass die Formalitaet
(Template) des Antrages eingehalten wird.
Ich wuerd sagen ein Beruf fuer Demotivierte ueber 50 Jaehrige, die noch
einen job zum Auslaufenlassen bis zur Rente brauchen.
danke für eure Antworten erstmal!
"Ich wuerd sagen ein Beruf fuer Demotivierte ueber 50 Jaehrige, die noch
einen job zum Auslaufenlassen bis zur Rente brauchen.
"
also ist es druchaus möglcih auch später ins patentamt zu wechseln? weil
umgekehrt stelle ich es mir schwierig vor...
> Wie hoch die Erfindungshoehe ist, wird nicht gepruft.
Ganz so schlimm, wie oft angenommen wird, ist es nicht. Ich habe einen
Bekannten beim EPA im Dunstkreis Unterhaltungselektronik, der immer
recht zufrieden ist, wenn er einen Antrag abweisen kann. Und wenn was
doch durchgeht, Zitat: "wird versucht, den Schaden möglichst gering zu
halten". Laut seiner Aussage sind sie auch angehalten, das wirklich
kritisch zu prüfen. Ab und zu fragt er mich auch, ob es dies&das schon
so ähnlich gibt... Den totalen Überblick kann halt keiner haben,
deswegen flutscht halt doch ab und zu was durch.
Aber es ist schon klar, sowas ist nicht für jedermann ;)
>>danke für eure Antworten erstmal!>>"Ich wuerd sagen ein Beruf fuer Demotivierte ueber 50 Jaehrige, die noch>>einen job zum Auslaufenlassen bis zur Rente brauchen.>>">also ist es druchaus möglcih auch später ins patentamt zu wechseln? weil>umgekehrt stelle ich es mir schwierig vor...
Er hat lediglich gesagt, dass er es nicht früher machen würde :P und ich
stimme ihm da voll zu. Das ist totaler mist.
imao schrieb:> .. ist es druchaus möglcih auch später ins patentamt zu wechseln?
Ein Kumpel, der schon lange beim DPMA tätig ist, arbeitet derzeit einen
42 jährigen Ing. ein. Man muß die Höchstaltersgrenze für Beamte
beachten.
Mein Bekannter müßte in der "freien Wirtschaft" monatl. 7.000 €
verdienen, um das selbe Netto zu haben. 90.000 € zu verdienen, ist nicht
unmöglich, aber die meisten Ing. werden niemals in diese Regionen
vorstößen können. Vor allem durch ERA, dessen Hauptziel es ist, die
Einkommen der höheren Gehaltsgruppen nach unten zu drücken und den
Aufstieg in den AT-Bereich möglichst zu verhindern, werden solche
Gehälter unerreichbar.
Abteilungsleiter in Großunternehmen haben noch Chancen - aber wieviele
schaffen es denn bis zum AL - vielleicht 5%?
Ein großer und immer größer werdender Anteil wird sich zukünftig mit
Zeitarbeit auseinander setzen müssen. Und in dieser Branche wird mager
bezahlt. ;)
Hallo,
ich bin immer noch nicht so richtig informiert und finde auch nichts
richtiges online über die Stellen. Ich hadere immer noch mit mir ob ich
nicht Patentprüfer werden könnte/sollte. Meine Hauptmotivation wäre
wahrscheinlich nur Geld da ich bemerke wie schwierig es ist in Regionen
> 3000 Netto zu kommen. Da ist mir >= 5000 Netto beim Patentamt die
Schmerzen Wert täglich 7h Patente zu prüfen.
Mich interessiert vor allem die TÄtigkeit und ob da jemand was dazu
sagen kann bzw. auch ob es eine Altersgrenze gibt um Patentprüfer zu
werden. Kann da jemand was dazu sagen?
Ich vermute nach paar Jährchen im Patentamt kann man nicht mehr so
einfach in die Industrie zurück !?
Danke
imao schrieb:> ich bin immer noch nicht so richtig informiert und finde auch nichts> richtiges online über die Stellen.
Nach einem Jahr weißt Du noch nicht weiter? Bei Google findet sich doch
etliches an Informationen oder vielleicht fragst Du mal beim Deutschen
Patentamt nach den Einstellungsvoraussetzungen? (die m.W. äußerst hoch
liegen, Promotion ist praktisch -wenngleich nicht formell-
Voraussetzung)
Soll ja auch an einer FH in Bayern den Studiengang
Patening. Bac. und Master geben.
Vllt will hier einer noch ein paar Ahnungslose in so einen Studiengang
locken.
Für irgendwas brauchbares (ausser ein paar "Pöstchen" an der FH) ist so
ein absoluter Exotenstudiengang ja ned zu gebrauchen.
Für den Patening. gibt es ja genügend weiterbildende Studiengänge die in
ein Semester sowas auch vermitteln.
Was da ein Bac. und Masterstudiengang soll, ist mir echt nicht
vermittelbar!
Patentanmeldung ist eine Kunst.
Man soll gerade so viel offenlegen, daß ein ausreichender Schutz der
Erfindung möglich ist und gleichzeitig so wenig, daß die Konkurrenz
nicht profitieren kann.
Wer die Spielregeln nicht beherrscht, macht große Fehler. Patentanwälte
helfen gegen hohes Honorar - und sind trotzdem nicht zuverlässig.
Patentprüfer sind auch nur Menschen. ;) Albert Einstein gelangte als
Patentprüfer an "seine" großartigen Erkenntnisse, die mit dem Nobelpreis
gewürdigt wurden. Später stellte es sich heraus, daß er in Physik eine
Null ist. ;)
Patentingenieur: große Firmen lassen ihre Patentschriften nur über
Patent-Ing. oder eigenene -Anwälte einreichen.
Zum Thema:
Wer die Voraussetzungen erfüllt und grundsätzlich Interesse am
Patentprüfer hat, sollte sich bewerben. DPMA.de
2 Jahre Ausbildung: 1.J. in A13, 2. Jahr in A14, danach Verbeamtung auf
Lebenszeit, A15. Die vorausgesetzte Berufserfahrung wird als Dienstzeit
angerechnet - auch später bei der Pension.
Beispiel: Verh. 2 Kinder, StKl. III
Einstieg in A15/5: 4.660 € netto (mit Kindergeld ca. 5.000)
automat. Steigerung bis 5.100 € netto (Pension ca. 4.200 netto)
Gruppenleiter in A16
Zurück in die Industrie: Wer A15 Beamter ist und in die "freie Wildnis"
zurück will kommt ins Irrenhaus. ;)
Jo S. schrieb:> Albert Einstein gelangte als> Patentprüfer an "seine" großartigen Erkenntnisse, die mit dem Nobelpreis> gewürdigt wurden. Später stellte es sich heraus, daß er in Physik eine> Null ist. ;)
???
Jo S. schrieb:> Später stellte es sich heraus, daß er in Physik eine Null ist. ;)
Null im Sinne von besser als eine Eins? Oder wie kommst Du zu dieser
Aussage.
Den Job würde ich auch für das dreifache nicht machen wollen, dafür ist
mir meine Lebenszeit zu schade.
Natürlich: Arbeit kann nicht immer Spaß machen, aber bei so einer Arbeit
würde ich nach kürzester Zeit in tiefe Depressionen verfallen. Da nützt
dann das viele Schmerzensgeld überhaupt nichts.
@Jo S.
Für 90k braucht man aber nicht Abteilungsleiter sein, das sollte dann
schon wesentlich mehr sein. 90k bekommt man mit 40h-Vertrag ja schon als
Tarifgehalt (in der höchsten Stufe).
Jubi schrieb:> Den Job würde ich auch für das dreifache nicht machen wollen, dafür ist> mir meine Lebenszeit zu schade.
Da kann ich Jubi nur beipflichten, so eine Arbeitsplatzbeschreibung löst
bei mir akuten Brechreiz aus. Geld ist eben doch nicht alles!
Jo S. schrieb:> Zurück in die Industrie: Wer A15 Beamter ist und in die "freie Wildnis"> zurück will kommt ins Irrenhaus. ;)
Das sehe ich ganz anders: Wer den Job ein paar Jahre macht, kommt früher
oder später ins Irrenhaus. ;)
Übrigens finde ich bemerkenswert, wie Jo S. seine eh schon extremen
Beispiele immer noch schönrechnet mit Steuerklasse 3, Zulagen und
Kindergeld. Ich empfehle, den Betrag am Schluss noch in DM umzurechnen,
dann erscheint es noch mehr zu sein!
Helmut schrieb:> Jo S. schrieb:>> Zurück in die Industrie: Wer A15 Beamter ist und in die "freie Wildnis">> zurück will kommt ins Irrenhaus. ;)>> Das sehe ich ganz anders: Wer den Job ein paar Jahre macht, kommt früher> oder später ins Irrenhaus. ;)>
kindisch!
> Übrigens finde ich bemerkenswert, wie Jo S. seine eh schon extremen> Beispiele immer noch schönrechnet mit Steuerklasse 3, Zulagen und> Kindergeld. Ich empfehle, den Betrag am Schluss noch in DM umzurechnen,> dann erscheint es noch mehr zu sein!
Welches Extrembeispiel?
Was ist an StKl. III schöngerechnet? Wenn man die Gewissheit hat, daß
jeden Monat 5.000 € auf´s Konto kommen, dann ist das sicherlich schön,
aber nicht schöngerechnet!
Jo S. schrieb:> Albert Einstein gelangte als> Patentprüfer an "seine" großartigen Erkenntnisse, die mit dem Nobelpreis> gewürdigt wurden. Später stellte es sich heraus, daß er in Physik eine> Null ist. ;)
Was bitte meinst Du damit?
nein, ich finde nichts verwertbares bei google. sonst würde ich nicht
wieder posten. Es heisst nur ständig man macht recherchen und muss
täglich patente prüfen. Und? Für 5k netto würde ich sogar täglich die
straße kehren.
ich suche so dinge wie z.B. der Druck ist? Leistungsdruck am tag mind. 5
patente zu prüfen?
Wie sind die bedingungen im Patentamt?
Was habe ich für perspektiven nachdem ich vielleicht nach 2 jahren
wieder in die industrie wollen würde?
fragen über fragen die ich nicht beantworten kann...links sind mir gerne
willkommen. deswegen wende ich mich eigentlich an dieses forum....
und 90k erreicht man mit tarif und 40h nicht. Höchsten als ATler.
imao schrieb:> Wie sind die bedingungen im Patentamt?
Ich kann nur das berichten, was mein Bekannter sagt, der seit fast 20
Jahren Patentprüfer ist:
Es ist eine Behörde, somit ist der Leistungsdruck nicht hoch.
Bis zu 3 Tage/W Home-Office möglich, an den beiden anderen Tagen pendelt
er nach München, er wohnt in einer preisgünstigen Region.
Bearbeitungszeit 2-3h, Neulinge brauchen 2-3 Tage.
Arbeitsbelastung schwankend, hängt von der Anzahl der Anträge ab.
An den HO-Tagen meistens 7-14 Uhr, freitags ist um 12 Uhr Schluß. Im
Mittel kommt er mit effektiv 30 Arbeitsstunden gut hin.
Er hat Kollegen im Team, die 5 Tage im Amt sind aber grundsaätzlich nur
vormittags arbeiten und sich die Nachmittagsstunden sonst wie vertreiben
(Motto: Der Vormittag für´s Amt, der Nachmittag für mich).
Wie kommt man hinein: Sich in konjunkturell guten Zeiten bewerben, bei
Konjunkturflaute bewerben sich Tausende und die Chancen sind gering.
imao schrieb:> Für 5k netto würde ich sogar täglich die> straße kehren.
Meinst du das ernst? Also ich arbeite nicht nur für das Geld, ich will
durch meine Arbeit auch eine gewisse Befriedigung erreichen. Arbeit muss
zwischendurch auch Spaß machen, immerhin ist das ein recht großer Teil
meiner begrenzten Lebenszeit, den ich auf der Arbeit verbringe.
> und 90k erreicht man mit tarif und 40h nicht. Höchsten als ATler.
Falsch. Beispiel für Bayern ab 1.5.2014:
EG12b mit 40h-Vertrag und 16% Leistungszulage (von theoretisch bis zu
28%):
5146 * 13,25 * 40/35 * 1,16 = 90.393 Euro p.a.
Kalle schrieb im Beitrag #3632431:
> Jetzt stellt sich die Frage, ob man sein Leben> damit verbringen will die Patentfähigkeit von sowas zu prüfen?
Nein, für kein Geld der Welt!
Also als das Patentrecht sich entwickelte, hatte der Gesetzgeber wohl im
Sinne, dass tolle Erfindungen wie der Otto- oder Dieselmotor, ein
E-Motor und Endprodukte wie ein Flugzeug, ein Auto, eine
Magnetschwebebahn, oder eine Rakete ALS GANZES der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht werden, und der Erfinder dafür eben 20 Jahre lang den
Schutz vor Nachbauten erhalten und sich in dem Lob und der Anerkennung
der Gemeinschaft sonnen dürfen.
Die Realität ist aber:
Die Schraube hat eine besonders runde Kopfform und verschwindet so
besonders unsichtbar in der Bohrung --> Patent
Die Schraube hat eine besonders eckige Kopfform, so dass sie nicht zu
tief in ein Bohrloch geschraubt werden kann --> Patent
Die Schraube hat ein Linksgewinde --> Patent
Die Schraube ist magnetisiert und so durch Werkzeug besser greifbar -->
Patent
Die Schraube ist aus Carbon und damit nicht magnetisch, sie ist also
unglaublich wichtig beim Bau eines Kompass. --> Patent
Die Schraube ist bewußt magnetisiert und in einem NMR-Gerät verbaut um
das Feld ganz toll lenken zu können --> Patent
Die Schraube ist eigentlich eine Niete, aber juritisch formuliert
interessiert den Unterschied auch niemand mehr --> Patent
UND JEDES MAL KASSIERT EIN JURISTENARSCHLOCH TAUSENDE EURO UM DIESEN
SCHEISS AUF PAPIER ZU BRINGEN!
PatentesindKacke schrieb:> UND JEDES MAL KASSIERT EIN JURISTENARSCHLOCH TAUSENDE EURO UM DIESEN> SCHEISS AUF PAPIER ZU BRINGEN!
Danke, nur sind Patentanwälte selten Juristen, sondern immer auch
Ingenieure.
Ja das ist wahr.
Aber den ehrenwerten Ingenieurberuf haben diese Menschen nunmal an den
Nagel gehängt, um fortan im Faschingskostüm verkleidet Scheisse auf
Papier zu bringen.
Kern meiner Aussage ist, dass 99,9% aller Patente Trivialitäten
abdecken, die für KOnkurrenzunternehmen schlichtweg eine
Markteinstiegshürde darstellen sollen.
PatentesindKacke schrieb:> Kern meiner Aussage ist, dass 99,9% aller Patente Trivialitäten> abdecken, die für KOnkurrenzunternehmen schlichtweg eine> Markteinstiegshürde darstellen sollen.
ACK
Nur ist der Patentanwalt nicht der Initiator.
Insbesondere im Elektronik-bereich gibt es aberwitzige Trivialpatente,
dabei auch richtig dummen Stuss...
Schade, der DPMA Server ist grad nicht erreichbar, sonst hätte ich mal
eins zum Besten geben können. Da behauptet ein deutsches Unternehmen für
Consumer Audiotechnik, dass jegliche Schalter und Kontakte im
Audiobereich Nulldurchgangsverzerrungen erzeugen, malt eine Sinuskurve
mit deutlichem Versatz am Nulldurchgang und behauptet, dass man das
hören könnte. Seine Lösung: alles mit Gleichspannung beaufschlagen, am
Ende die Gleichspannung wieder abziehen, entkoppeln und fertig das
saubere Signal! Saubere verarsche. So viel Zusatzelektronik verhunst
viel mehr, als die guten Schalter (Kanalwahl, Lautstärke) wirklich
verzerren. Aber egal, Hauptsache Patent drauf und Rechtfertigung für
Produkt im 5 stelligen €-Bereich.
Mann könnte jede zufällig zusammengewürfelte Schaltung patentieren
lassen. Irgend eine Eigenschaft wird die haben,die andere nicht haben.
Paar Formeln und Diagramme drum, fertig. Überprüft ja keiner. Immer was
neues für die Immagemappe und den Marketingfuzzi.
Nur mal ehrlich, wie will der "Patent"inhaber dem Markteinsteiger
beweisen, dass er ein Schaltungsdetail geklaut haben soll?
Jo S. schrieb:> Und Kern meiner Aussage ist, dass gefühlte 99% aller Posts hier an> Trivialität kaum noch überboten werden können. ;)
wie deine Aussagen über Einstein...
Ich kenne einen Patentprüfer beim DPMA. Der ist Ü30 und recht zufrieden
im Job. A15 ist halt schon das Nonplus-Ultra. Nur wenige Beamte bekommen
so ein Gehalt. Gekoppelt mit der 70 % Pension und
Privatkrankenversicherung ist das schon heftig. Da bekommt man selbst
als Konzern-Ingenieur große Augen. Das ist schwer zu toppen. Für mich
wäre der Job aber nichts. Auch wenn ich die Vorzüge nicht ganz beiseite
wischen kann.