3D-Drucker bei Reichelt

Gast #3228817
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> Ob das was ist?

Du hast wohl noch nie solche Drucker in Aktion gesehen.

Diese ganzen "wir pressen eine Wurst aus geschmolzenem Plastik"
Drucker liefern äusserst bescheidene Ergebnisse.

Die Resultate sind uneben, verzogen, und nicht besonders haltbar,
zudem stark in den Abmessungen eingeschränkt (Wanddickte etc.).

Eigentlich fällt mir kein Anwendungszweck ein in dem die ausreichen.

Das heisst nicht, daß es nicht auch sehr gute 3d-Drucker gibt,
beispielsweise UV-Laser-aushärten von Epoxy oder mit (farbigem) Gips,
nur kosten die alle deutlich mehr.
Gast #3228836
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Nein, ich liebäugele schon eine Weile mit soetwas. Meine Vorstellungen 
lagen bei 1300 EUR.

MaWin schrieb:
> Du hast wohl noch nie solche Drucker in Aktion gesehen.

Doch, schon vor 8 Jahren konnte ich an einer Hochschule so einen Drucker 
begutachten. Damals kostete der 32 TEUR.
So naiv wie du denkst, sehe ich die Sache nicht.
Für mich wäre es der Spaß an der Sache.
An 3-D und CAD-Kenntnissen fehlt es nicht.
Und die RepRap-Software ist nicht ganz unbekannt.
Gast #3229114
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Da ist es wieder, MaWins blaues Auto. Hat einmal einen Drucker gesehen 
und glaubt nun, er würde sich mit der Materie auskennen.
Prinzipiell ist FDM, wie das Verfahren unter Leuten mit Ahnung heisst, 
ein sehr gutes Verfahren. Die Resultate sind gerade für mechanische Test 
recht brauchbar und im Zehntelbereich genau. Und mit keinem anderen 
Verfahren ist die Auswahl an verfügbaren Materialien so hoch (z.B. 
Elastomere oder Hochtemperaturwerkstoffe). Nur die Oberfläche sieht 
unbearbeitet echt scheisse aus...Aber ich rede hier von Profigeräten. 
Weshalb schon schon interessieren wäre, wie die Ergebnisse bei aktuellen 
komerziellen Billiggeräten aussieht. Also kauf mal so ein Ding und 
berichte!
#3229130
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Ein Kumpel von mir hat sich vor monaten ein ~700€ Gerät aus den USA 
gekauft. Die Ergebnisse sind definitv brauchbar. Hab mir den 
Schnellspannfuß meines Statives damit "geklont".
Das hat nicht nur spaß gemacht, sondern das Ergebnis ist brauchbar und 
stabil.
Einizg die erstinbetriebnahme und bis alles wirklich läuft, dauert. Ist 
genauso wie mit dem herstellen von Platinen. Wenn man aber alle 
Parameter und Tricks kennt, gehts gut von der Hand.

Natürlich ist ein nachbearbeiten notwendig - z.b. mit Heißluft und 
Feile/Schmirgelpapier um eine gute oberfläche zu bekommen. Oder man nutz 
eine art Spachtelmasse um die Oberfläche glatt zu bekommen.
Gast #3229131
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#3229188
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Meiner meinung...
Wenn mann gerne basteln woll, kauf dich so einen drucker.

Wenn mann genre gute Produkte 3d drucken lassen woll, geh zu 
www.shapeways.com oder ahnliche Geschafte. Da kann mann sehr preiswert 
Produkten drucken lassen in verschiedene Materialen (z.B. Nylon, Stahl, 
Rubber). Und voellig eingerustet fuer lieferung an Privatkunden.
Gast #3229259
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1D2D3D4D schrieb:
> Solange das Problem nicht gelöst ist und die Drucker mehr als 500€
> kosten, wird das kein Massenprodukt werden. Bis es soweit ist werden
> vermutlich noch gut und gerne 20 Jahre ins Land gehen.

Wenn du unter Massenprodukt etwas vergleichbares wie einen 
Tintenstrahler oder eine Mikrowelle meinst, hast Du ganz sicher recht. 
Aber meiner Meinung nach vor allem, weil die Handhabung zu schwierig 
ist. Wenn aber ein Massenprodukt ein Lötkolben oder eine Nähmaschine 
ist, dann wette ich dagegen. Der Preis ist relativ, und einschränkungen 
gibt es immer...
Gast #3229434
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Hi

>Anhalten, Rolle wechseln, Spam drucken bis Düse von alter Farbe frei, am
>Objekt mit neuer Farbe weiterdrucken. Geht nicht?

Geht einfacher. Es gibt solche Drucker auch mit mehreren Rollen/Düsen.

MfG Spess
Gast #3229459
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Timm Thaler schrieb:
> Warum sollte man eigentlich nicht mehrfarbig drucken können?
>
> Anhalten, Rolle wechseln, Spam drucken bis Düse von alter Farbe frei, am
> Objekt mit neuer Farbe weiterdrucken. Geht nicht?

Wenn es die Software hergibt, geht das bestimmt. Die teuren haben, wie 
schon gesagt, mehrere Rollen. Da gehen auch hart weich Kombinationen
#3229585
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Davis schrieb:
> Mike Glotzkowski schrieb:
>
>> Sorry, aber ich finds nur hingerotztes Plastik:
>
> Der Meinung bin ich auch. Kenne kein Objekt/Projekt, das die Kosten
> eines privaten 3D-Druckers gerechtfertigt hätte. Lasse mir aber gerne
> einige zeigen.
Der Vergleich hinkt...
Ist ein Hobby und keine Gelddruckmaschine. Ich kenne keinen Privaten, 
der mit einem 600€ Messgerät selbiges Geld gespart hat, weil er etwas 
schneller entwickeln konnte.
Gast #3230907
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Teo Derix schrieb:
> samandiriel schrieb:
>> 1D2D3D4D schrieb:
>>> Hatten all diese günstigen FDM Drucker nicht arge Probleme mit
>>> freistehenden horizontalen Strukturen?
>>
>> Bestimmt. Ist schon bei den teuren ein problem.
>
> Da muss man halt temp. Stützkonstruktionen einplanen!

Hier wurde der Zwischenraum mit wasserlöslichem Füllmaterial gedruckt. 
Die Software vom Drucker berechnet selbst, an welchen stellen diese 
erforderlich ist.

Gruß
John
Angehängte Dateien:
Gast #3230912
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Martin K. schrieb:
> Davis schrieb:
>> Mike Glotzkowski schrieb:
>>
>>> Sorry, aber ich finds nur hingerotztes Plastik:
>>
>> Der Meinung bin ich auch. Kenne kein Objekt/Projekt, das die Kosten
>> eines privaten 3D-Druckers gerechtfertigt hätte. Lasse mir aber gerne
>> einige zeigen.

> Der Vergleich hinkt...

Welcher Vergleich?

> Ist ein Hobby und keine Gelddruckmaschine. Ich kenne keinen Privaten,
> der mit einem 600€ Messgerät selbiges Geld gespart hat, weil er etwas
> schneller entwickeln konnte.

Was soll das? Das ist in dem obigen Kontext so falsch, dass nicht einmal 
das Gegenteil richtig.
Gast #3235317
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MaWin schrieb:
>> ...beweist,  dasich mich mit Pferden wenigstens auskenne.
>
> In dem du einen Link im Internet findest? LOL.
>
> Manche Leute kennen 3d Printer schon länger
> http://en.wikipedia.org/wiki/Solid_Ground_Curing

Weil ichm eine Aussagen wenigstens mit einer inem link belegen kann.
 Dein Aussage und dein Link hingegen haben mal wieder nichts mit dem 
Thema zu tun. Was hat den die Frage wie lange irgendwer 3d printing 
kennnt damit zu tun? Wer ist überhaupt manche Leute? Und was hat dein 
link mit FDM zu tun?
Gast #3236412
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Hm mir zu teuer. Wobei ich auch an 3D-Drucker interessiert bin, jedoch 
auch nur so zum Spaß. Verfolge deswegen schon länger dieses Projekt: 
http://makibox.com/ Hier wäre die HT Version für 300$ sehr interessant. 
Derzeit befindet es sich in der Preproduction bzw sind kurz davor die 
ersten Drucker zu verschicken. Hat sich ganz schön hingezogen...
Moderator Persönliche Seite #3237363
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MaWin + samandiriel:
Könnt Ihr den Kinderkram bitte per PN klären? Danke.

Zum Thema:
Diese Art der Drucker ist über die letzten Jahre schon deutlich besser 
geworden, sowohl von der Auflösung als auch der Stabilität und 
Maßhaltigkeit der Bauteile her. Das lässt sich jedes Jahr sehr schön auf 
der Euromold nachvollziehen.

Und auch wenn die Belastung der Teile selbst nicht übertreiben sollte: 
man kann sie auf jeden Fall als Gussmodelle verwenden und darauf die 
Formen aufbauen (Sand/Silikon). Damit lohnen sich dann durchaus auch 
schon Einzelstücke, denn der größte Aufwand ist dabei das Modell.

Wenn unsere CNC-Fräse steht, werde ich auf jeden Fall mal so einen 
Druckkopf als Option einplanen. Zum fertigen 3D-Drucker fehlt ja dann 
nicht mehr viel.

Man sollte die Eindrücke nicht unterschätzen, die ein anfassbares Modell 
liefert, auch wenn es nur aus einer spröden Plastikwurst besteht.

Ein Produkt wird so im wahrsten Sinne begreifbar - und Menschen 
(insbesondere Kunden) mögen es, das in der Hand zu haben.
Gast #3237388
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Für Gussmodelle nehmen wir Stereolithographieteile, die sind deutlich 
genauer. Aber wie um alles in der Welt kommst du auf spröde? Das ist 
aufgeschmolzenes ABS, nur Selektive lasersinterteile aus PA sind noch 
stabiler. Du wirst kaum ein Gussmaterial finden, das mit ABS mithalten 
kann.
Und es geht auch beileibe nicht nur um Kunden. Bevor du 10k plus für ein 
Spritzgusswerkzeug in die Hand nimmst, willst du dein Teil ganz sicher 
auch selbst in der Haalnd gehabt haben...
Moderator Persönliche Seite #3237411
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samandiriel schrieb:
> Für Gussmodelle nehmen wir Stereolithographieteile, die sind deutlich
> genauer. Aber wie um alles in der Welt kommst du auf spröde? Das ist
> aufgeschmolzenes ABS, nur Selektive lasersinterteile aus PA sind noch
> stabiler. Du wirst kaum ein Gussmaterial finden, das mit ABS mithalten
> kann.

Aber nur, wenn man es am Stück spritzt.

Die dünnwandigen ABS-Modelle dieser Machart, die ich bisher in der Hand 
hatte, waren leider spröde.

Das war nicht ansatzweise mit einem mit einem Spritzguss-ABS-Teil 
vergleichbar.

> Und es geht auch beileibe nicht nur um Kunden. Bevor du 10k plus für ein
> Spritzgusswerkzeug in die Hand nimmst, willst du dein Teil ganz sicher
> auch selbst in der Haalnd gehabt haben...

Das stimmt. Ich sag ja: der Mensch möchte anfassen :-)
Gast #3237449
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Warum diskutierst du hier mit? Und das auch noch mit gewaltigen 
Pessimismus.
Es ist eine Technologie, welche in den Startlöchern sitzt und sehr 
entwicklungsfähig ist.
Und die Qualität ist abhängig vom Grundwissen und vom 
Fingerspitzengefühl.
Der Vergleich mit anderen Fertigungsverfahren lass ich nicht gelten.
Wenn du diesen Weg nicht gehen willst, akzeptiere ich das, aber vermiese 
bitte nicht anderen den Spaß an der Sache.
Nach Prüfung der Finanzen wird es mein nächstes Weihnachsgeschenk 
werden. Ich verzichte da gern auf den geplanten Spielekomputer :-) .
Der bei Reichelt angebotene Bausatz basiert auf freier Hard- und 
Software.
Auf dieser Basis kann hier weiterdiskutiert werden.
Nörgler und Profi-Fetischisten sollten sich zurückhalten.
Moderator Persönliche Seite #3237626
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Hallo Michael_,

es wäre schön, wenn Du schreibst, auf wen Du Dich beziehst.

Ich nehme einfach mal an, dass es um mich geht - wenn nicht: einfach 
ignorieren :-)

Michael_ schrieb:
> Warum diskutierst du hier mit?

Weil ich zu dem Thema etwas zu sagen habe und die "3D-Duck-Szene" auf 
Messen schon einige Jahre verfolge.

> Und das auch noch mit gewaltigen Pessimismus.

Wenn Du meine Einschätzung als "Pessimismus" bezeichnest, dann ist das 
schade, denn so sollte das nicht rüberkommen.

> Es ist eine Technologie, welche in den Startlöchern sitzt und sehr
> entwicklungsfähig ist.

Genau das schrieb ich:

> Diese Art der Drucker ist über die letzten Jahre schon deutlich besser
> geworden, sowohl von der Auflösung als auch der Stabilität und
> Maßhaltigkeit der Bauteile her. Das lässt sich jedes Jahr sehr schön auf
> der Euromold nachvollziehen.

---

> Und die Qualität ist abhängig vom Grundwissen und vom
> Fingerspitzengefühl.

Natürlich - aber auch da gibt es eben noch technologiebedingte Grenzen, 
die man nicht einfach wegdiskutieren kann. Und das kann man 
herstellerübergreifend nachvollziehen, ist also nicht von einem 
bestimmten Typ abhängig. Ich hatte mittlerweile über Jahre die 
Referenzdrucke von mehreren Dutzend Herstellern wirklich in der Hand und 
bei dem hier vorgestellten Verfahren muss man (zumindest zur Zeit) 
Abstriche z.B. bzgl. Stabilität machen

> Der Vergleich mit anderen Fertigungsverfahren lass ich nicht gelten.
> Wenn du diesen Weg nicht gehen willst, akzeptiere ich das, aber vermiese
> bitte nicht anderen den Spaß an der Sache.

Wenn Du alles in den Himmel gelobt haben möchtest, dann bist Du hier 
falsch.

> Nach Prüfung der Finanzen wird es mein nächstes Weihnachsgeschenk
> werden. Ich verzichte da gern auf den geplanten Spielekomputer :-).

Würde ich auch :-)
Aber ich würde auf jeden Fall bis zum Schluss warten, denn die preise 
fallen seit Jahren gewaltig und die Verfahren verbessern sich stark von 
Jahr zu Jahr.

> Der bei Reichelt angebotene Bausatz basiert auf freier Hard- und
> Software.
> Auf dieser Basis kann hier weiterdiskutiert werden.

Wenn Du keine wirkliche Einschätzung dieser Drucker haben möchtest, dann 
solltest Du Dein Ausgangspost anders formulieren. Da bittest Du nämlich 
explizit um Einschätzungen (auch negativer Art):

> Ob das was ist?
> Kennt jemand den Typ?

> Nörgler und Profi-Fetischisten sollten sich zurückhalten.

Sei doch froh, dass Du hier zu einer realistischen Einschätzung kommen 
kannst. Mit "ich möchte keine Kritik hören" ist Dir doch nicht geholfen, 
oder?

Und dass ich das Verfahren durchaus interessant und für manche 
Einsatzzwecke gut finde, solltest Du hieran sehen:

Chris D. schrieb:
> Wenn unsere CNC-Fräse steht, werde ich auf jeden Fall mal so einen
> Druckkopf als Option einplanen. Zum fertigen 3D-Drucker fehlt ja dann
> nicht mehr viel.

Ich würde Dir wirklich einen Besuch der Euromold in Frankfurt (ist immer 
so Ende November/Anfang Dezember) ans Herz legen. Da kannst Du Dir alle 
Druckarten aus nächster Nähe ansehen. Das hilft sehr bei einer 
realistischen Einschätzung - was ich ausdrücklich nicht negativ 
verstanden haben möchte.

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