Die Leds eines Lichtobjektes sollen sehr langsam auf- und abfaden. Das
tun sie auch fast immer, manchmal jedoch schalten sich die LEDs abropt
an oder aus. Woran könnte das liegen?
Die Schaltung ist einfach- siehe Anhang. Es wird auffallen, daß kein
Widerstand vor der LED ist, da das Objekt über Batterie läuft ist das
nicht nötig.
Danke im Voraus für eure Ideen.
A. Z. schrieb:> Es wird auffallen, daß kein> Widerstand vor der LED ist, da das Objekt über Batterie läuft ist das> nicht nötig.
Das musst du uns mal genauer erklären. Seit wann ist eine Batterie eine
Konstantstromquelle?
Du solltest einen Vorwiderstand für die LED verwenden. Ansonsten hast Du
keinen begrenzten Strom, die LED wird bald kaputt gehen und die Spannung
der Batterie wird instabil, was durchaus Ursache der Fehlfunktion sein
kann.
PullDown am Transistor fehlt.
Im C-Code steht etwas von "Motor". Das lässt vermuten, dass die
Schaltung etwas mächtiger ist, als die, die du viermal gepostet hast...
hallo Daniel, was heißt Pulldown am Transistor?
vielleicht löst das ja das Problem.
Die Schaltung - und der Code - sind in der Tat etwas mächtiger, war bei
den Tests aber alles ausgeschaltet, so daß es nicht die Ursache sein
kann.
Das objekt läuft über Batterie, da es in dem Fall nicht anders möglich
ist. Von einer Konstantstromquelle habe ich nicht geredet.
Es fließt in der LED nur ein Strom von weniger als 200 mA, die LEDs sind
aber auf 1000 mA ausgelegt, das sollte also kein Problem sein. Ein
Vorwiderstand würde die LEDs auch zu dunkel werden lassen. Die Batterien
haben ja einen inneren Widerstand, ich hoffe daß der ausreicht, um die
LEDs zu schützen.
Die Schaltung habe ich nicht mit Absicht 4x hochgeladen. Das Modul zum
Hochladen hat mir immer wieder signalisiert, daß keine Datei ausgewählt
sei, dadurch kam es dazu. Tiut mir leid.
Ich würde mich über weitere Ideen freuen.
Grüße
A. Z.
A. Z. schrieb:> hallo Daniel, was heißt Pulldown am Transistor?> vielleicht löst das ja das Problem.>> Das objekt läuft über Batterie, da es in dem Fall nicht anders möglich> ist. Von einer Konstantstromquelle habe ich nicht geredet.> Es fließt in der LED nur ein Strom von weniger als 200 mA, die LEDs sind> aber auf 1000 mA ausgelegt, das sollte also kein Problem sein. Ein> Vorwiderstand würde die LEDs auch zu dunkel werden lassen. Die Batterien> haben ja einen inneren Widerstand, ich hoffe daß der ausreicht, um die> LEDs zu schützen.
Die Basis des Transistors ist im Falle eines Resets des uC floatend -->
LED ganz an, LED ganz aus, oder irgendwas dazwischen.
Da der uC auch an der Batterie hängt und du unbedingt den
Innenwiderstand der Batterie für deine 1A-LED verwenden möchtest, tippe
ich mal auf sporadischen Reset des uC, wenn die Spannung einbricht. Da
auch die 100nF am uC fehlen ist sowieso Schicht im Schacht. Wenn ab und
zu noch ein Motor losläuft, und die letzte Power aus der Batterie saugt,
tanzt der uC im Dreieck.
hat mir alles meine Glaskugel gesagt :-) (soll heissen, ist alles
Spekulation)
> Die Schaltung ist einfach...
...falsch.
Den fehlende LED-Vorwiderstand hast du selbst erkannt, der
Basis-Vorwiderstand ist zu hoch, er sollte nicht über 1k haben.
Der uC wird halt öfters mal abstürzen, weil er sich selbst die
Versorgungspannung durch einschalten der LED so stört. Ein
Abblockkondensator fehlt ja auch.
Ach, alles Quatsch. Die Anderen sind alle doof.
Hier ein paar Grundregeln für Betonköpfe:
* LEDs kann man mit Konstantspannungsquelle betreiben
* Abblockkondesatoren brauche ich bei dieser einfachen Schaltung nicht
* AGND brauche ich nicht anzuschließen, ich nutze ja keinen ADC
* Gleichrichterdioden brauchen keinen Parallelkondensator
* Koax- oder sonstige Leitungen mit definierter Impedanz sind Quatsch,
einfach über das Stromnetz übertragen
* Sicherungen sind da, um das Gerät vor Defekt zu schützen
Liste beliebig erweiterbar
Daniel V. schrieb:> PullDown am Transistor fehlt.
Also Daniel,
was genau bedeutet ein pulldown am Transistor?
Daniel V. schrieb:> tippe> ich mal auf sporadischen Reset des uC, wenn die Spannung einbricht.
An einem Reset des µC kann es nicht liegen, das Programm würde dann ganz
am Anfang einsetzen, und die LED würde ersteinmal garnicht leuchten.
(Dieser Programmteil ist oben nicht wiedergegeben), es muss etwas
anderes sein, da das auf- und abfaden dann sofort weitergeht.
A.Z. schrieb:> Daniel V. schrieb:>> PullDown am Transistor fehlt.>> Also Daniel,> was genau bedeutet ein pulldown am Transistor?
Was ist denn ein Pulldown?
Ein Widerstand, meist so in der Größenordnung von 10k aufwärts, der
einen Steuer-Eingang (Hint: Was könnte wohl bei einem Transistor ein
'Eingang' sein?) gezielt zb mit Masse verbindet, so dass dieser
Steuereingang auch dann einen regulären Pegel bekommt, wenn die normale
Ansteuerung (noch) nicht verfügbar ist.
Was könnte das jetzt wohl sein?
(10k von der Basis nach Masse. ABer achte drauf, dass du dir mit dem
Basiswiderstand dann keinen ungewollt relevanten Spannungsteiler
einhandelst. Es ist also nicht egal, wo du den Pulldown genau
platzierst!)
>> Daniel V. schrieb:>> tippe>> ich mal auf sporadischen Reset des uC, wenn die Spannung einbricht.>> An einem Reset des µC kann es nicht liegen, das Programm würde dann ganz> am Anfang einsetzen, und die LED würde ersteinmal garnicht leuchten.> (Dieser Programmteil ist oben nicht wiedergegeben),
Ja, das lieben wir.
In einem Schmufti-Schaltplan mit einem Programm welches so gar nicht auf
dem µC läuft, Fehler suchen, die der TO selber nicht sieht.
Sorry. Aber meine Glaskugel ist in Reparatur.
Komm wieder, wenn du ordentliche Unterlagen hast, mit denen man auch
arbeiten kann. Wir sind doch keine Hellseher.
...ohh... Karl-Heinz war schneller...
- komplettes Programm posten
- kompletter Schaltplan posten
Dann kann dir sicherlich geholfen werden. Alles andere ist Spekulation.