12 Ohm an Autoradio - Lautstärke

#3239411
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Hallo,

Ich habe aus einer alten Stereo-Anlage zwei Mittel- bis Hochtöne, die 
beide 12 Ohm haben (steht drauf). Außerdem einen Subwoofer mit zwei 
Wicklungen, auf dem steht 6 Ohm drauf.
Aus den Lautsprechern wollte ich mir jetzt ein Kofferradio bauen. Als 
Verstärker etc. sollte mMn ein Autoradio genügen. Allerdings sind die ja 
meist für 4 Ohm Lautsprecher. Dass die Leistung, die an den 
Lautsprechern überhaupt ankommen kann, dadurch geringer wird, ist mir 
klar. Aber wie viel macht das bei der Lautstärke aus?

Schonmal danke für die Antworten!
#3240143
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Kevin K. schrieb:
> Mit einer Vollbrücke kannst du aus 12V Versorgungsspannung 12V Amplitude
> kriegen. Ansonsten hast du recht und es wäre die halbe Spannung.

Bei einer Vollbrücke bekommst du realistisch ( also unverzerrt ) bei 12V 
und 4 Ohm Last etwa 10 bis maximal 12 Watt raus. Bei einer normalen 
Endstufe 1/4 der Leistung.

Diese ganzen Angaben der Autoradioindustrie, was Ausgangsleistung 
betrifft, ist einfach Wunschdenken.

Was den Wirkungsgrad der Lautsprecher betrifft. Sie ist allgemein um so 
geringer, je besser der Klang ist, ( ohne dafür jetzt physikalische 
Zusammenhänge suchen zu wollen ).

Normale Vollbrückenendstufen sind bei 4 Ohm Lautsprecher für den 
normalen Gebrauch im Stadtverkehr ausreichend.

Wer allerdings Hifi-Eigenschaften mit richtigen Tiefbass verlangt, 
braucht dickeres Kaliber mit Schaltnetzteilen in den Endstufen, die 
entsprechend hohe Betriebsspannungen intern zur Verfügung stellen.

Es gab mal ICs die intern mit einer Ladungspumpe die Betriebspannung der 
Endstufe erhöht hat. Diese geben ion der Tat mehr Leistung ab. TDA1562 
heisen diese ICs glaube ich. Aber im Bassbereich geht denen schnell dir 
Puste aus.

Ralph Berres

Ralph Berres
#3240307
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Harald Wilhelms schrieb:
> Ralph Berres schrieb:
>
>> Diese ganzen Angaben der Autoradioindustrie, was Ausgangsleistung
>> betrifft, ist einfach Wunschdenken.
>
> Man kann die erzielbare Ausgangsleistung schon mal deutlich steigern,
> indem man den Verstärker statt mit Sinus mit eine Rechteckspannung
> ansteuert. :-)
> Gruss
> Harald


Dabei aber das übersteuern bis zur Unkenntlichkeit nicht vergessen :-)

Ralph Berres
#3240348
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Ralph Berres schrieb:

>> Man kann die erzielbare Ausgangsleistung schon mal deutlich steigern,
>> indem man den Verstärker statt mit Sinus mit eine Rechteckspannung
>> ansteuert. :-)
>> Gruss
>> Harald
>
>
> Dabei aber das übersteuern bis zur Unkenntlichkeit nicht vergessen :-)

Das meinte ich damit. So kann man die (messbare) Ausgangsleistung
bequem verdoppeln. Selbst die oft angegebene Ausgangsleistung bei
10% Klirrfaktor ist wegen des Klippens schon deulich höher als
die Ausgangsleistung bei einem reinen Sinus.
Gruss
Harald
PS an den TE: Die aus den bekannten Formeln ausgerechnete Faust-
formel für die Leistung lautet U*U / 8*R für normale, und U*U /
2*R für Brückenendstufen. Wobei "R" der Lautsprecherwiderstand
und "U" die Betriebsspannung minus die Restspannung an den
Transistoren ist.

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