Durchlassspannung von LED's

Gast #3257861
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Verwunderter schrieb:
> LED weden mit einem Konstantstrom betrieben, so dass sich die
> Durchlassspannung von selbst einstellt. Bei den 5mm LED vermute ich mal
> so um die 20mA.
> Im übrigen kauft man Halbleiter da wo man auch ein Datenblatt oder
> wenigstens die Betriebsparameter genannt kriegt.

Ja aber ich brauch die Durchlassspannung für die Berechnung des 
Vorwiderstandes. Ich denke mal das ich mit einer Durchlassspannung von 
2V rechnen kann ?
Gast #3257868
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> Wie hoch ist die Betriebsspannung und der Betriebsstrom ?

Wie kommt man auf die hirnrissige Idee,
Ausschuss in Tüten ohne jegliche Daten zu kaufen,
und sich dann HINTERHER Gedanken um den Einsatz zu machen ?

Dabei sind die Dinger nicht mal billig.

Es könnten 2mA LEDs sein, die bei 20mA verrecken,
obwohl das unwahrscheinlich ist,
Es werden auf jeden Fall Schummerlicht-LEDs sein,
die auch bei 10 mal so hohem Strom wie er für richtige
LEDs nötig ist weniger Licht liefern als diese richtigen LEDs.

Benutze sie mit 20mA/2.1V und wenn sie kaputt gehen,
weisst du, warum der Kauf eine blöde Idee war.
Gast #3257884
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MaWin schrieb:

> Es könnten 2mA LEDs sein, die bei 20mA verrecken,
> obwohl das unwahrscheinlich ist,
> Es werden auf jeden Fall Schummerlicht-LEDs sein,
> die auch bei 10 mal so hohem Strom wie er für richtige
> LEDs nötig ist weniger Licht liefern als diese richtigen LEDs.
>
> Benutze sie mit 20mA/2.1V und wenn sie kaputt gehen,
> weisst du, warum der Kauf eine blöde Idee war.

Kaputt gehen sie nicht. Nach dem Ohmschen Gesetzt (5V-2,2V / 0,02A) 
macht 140Ohm, also nehme ich einfach mal nen 220Ohm Vorwiderstand. Die 
LED leuchtet schön hell.
Gast #3257960
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Dieter H. schrieb:
> Ja aber ich brauch die Durchlassspannung für die Berechnung des
> Vorwiderstandes. Ich denke mal das ich mit einer Durchlassspannung von
> 2V rechnen kann ?

Was hält dich davon ab, die Kennlinie auszumessen, indem du einen 1kΩ 
Widerstand davor hängst und dann die Spannung von 0 bis 20V (oder mehr) 
hoch drehst. Der Spannungsabfall am Widerstand verrät dir den Strom und 
dazu mißt du die Spannung über der LED. Je nach Farbe und Typ bekommst 
du dann die unterschiedlichen Kennlinien.
Gast #3257981
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Wolfgang schrieb:
> Dieter H. schrieb:
>> Ja aber ich brauch die Durchlassspannung für die Berechnung des
>> Vorwiderstandes. Ich denke mal das ich mit einer Durchlassspannung von
>> 2V rechnen kann ?
>
> Was hält dich davon ab, die Kennlinie auszumessen, indem du einen 1kΩ
> Widerstand davor hängst und dann die Spannung von 0 bis 20V (oder mehr)
> hoch drehst. Der Spannungsabfall am Widerstand verrät dir den Strom und
> dazu mißt du die Spannung über der LED. Je nach Farbe und Typ bekommst
> du dann die unterschiedlichen Kennlinien.

Weil ich derzeit kein solches Messgerät per Hand habe ;)
Gast #3257983
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Wolfgang schrieb:
> Was hält dich davon ab, die Kennlinie auszumessen, indem du einen 1kΩ
> Widerstand davor hängst und dann die Spannung von 0 bis 20V (oder mehr)
> hoch drehst. Der Spannungsabfall am Widerstand verrät dir den Strom und
> dazu mißt du die Spannung über der LED. Je nach Farbe und Typ bekommst
> du dann die unterschiedlichen Kennlinien.

und wie soll man dann an der Kennlinie ablesen für welchen Strom die LED 
auf Dauer ausgelegt ist?
Gast #3258292
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Wolfgang-G schrieb:
> Sag lieber, warum es wesentlich größere Widerstandswerte sein sollen.

Damit der Strom (so gut wie) unabhängig von der Variabilität von Vf 
wird. Wenn man dann Vf bei den gewünschten Betriebsbedingungen bestimmt 
hat und sich z.B. über den Einsatztemperaturbereich im Klaren ist, kann 
man den Widerstand immer noch verringern. Dann wird der Strom aber 
wesentlich abhängiger von den LED Eigenschaften.
Gast #3258356
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Wolfgang schrieb:
> Damit der Strom (so gut wie) unabhängig von der Variabilität von Vf
> wird.

Das ist hier nicht die Fragestellung.
Ich gebe ja zu, dass ich hier provokativ gefragt hatte, zumal Dein Name 
meinen zu sehr ähnelt.
Es ging um die Aufnahme der Kennlinie bzw. um die Durchlassspannung 
einer LED.
Mein Vorschlag zur Kennlinienaufnahme: Mit einem Labornetzgerät, wo man 
einen konstanten  Strom einstellen kann, einen gewünschten Strom 
vorgeben und die Spannung über die LED messen.
Wer es noch besser machen will, kann bei konstanter Temperatur arbeiten.

@Dieter H.
>Ich denke mal das ich mit einer Durchlassspannung von
>2V rechnen kann ?
Richtig, es kommt ja nicht auf einen Schnaps an.
Gast #3259436
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Wolfgang-G schrieb:
> Mein Vorschlag zur Kennlinienaufnahme: Mit einem Labornetzgerät, wo man
> einen konstanten  Strom einstellen kann, einen gewünschten Strom
> vorgeben und die Spannung über die LED messen.

So etwas ähnliches hat Wolfgang mit den 20V + 1kOhm vorgeschlagen, 
allerdings unter Berücksichtigung gängiger Eigenschaften real 
existierender Labornetzgeräte. Die Strombegrenzung im Bereich 0...20mA 
auf 1mA genau einstellen zu können, ist eher unüblich, 0...20V 
Spannungsbegrenzung auf 0,1V aber meist kein Problem. Der Widerstand 
verwandelt die einstellbare Konstantspannung in einen einstellbaren 
Konstantstrom.
#3260196
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Geht auch noch besser:

1 Plastikbeutel voll SMD Keramik Kondensatoren kaufen (Sortiment)
und dann im Forum fragen, welche Kapazität und Spannung diese haben.

Und dann nach 6 hilfreichen Posts antworten:
> Weil ich derzeit kein solches Messgerät per Hand habe ;)

Ok, war jetzt nicht sonderlich hilfreich.

Aber eine Anmerkung hätte ich zu dem Thema doch auf Lager.
Es gibt Hersteller mit anderem Herstellungsprozess, deren
grüne LEDs eine Vf über 3V (statt 2V) haben, z.B. Nichia:
http://www.led-tech.de/de/Leuchtdioden/5mm-LEDs/Ultrabright-LED-LT-17_1_4.html

Umso wichtiger ist hier der eigene Test bei unbekannten Parametern.
#3260290
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Es ist immer wieder erstaunlich, wie schwer man sich das Leben machen 
kann.

In alten Zeiten gab es da mal ein Sprichwort: Probieren geht über 
Studieren.
Schneller ist es allemal.

Nimm deine Spannungsquelle, einen Widerstand von ca 1K und schau wie 
hell sie leuchtet. Wenn sie dir zu dunkel ist, mach den Widerstand 
kleiner, wenn sie zu hell ist, mach ihn größer.

Die 20mA, die für solche Klein-LEDs meist angegeben werden, sind kein 
Muss, damit sie leuchtet, sondern ein empfohlener Grenzwert für eine 
noch annehmbare Lebensdauer.

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