LED weden mit einem Konstantstrom betrieben, so dass sich die
Durchlassspannung von selbst einstellt. Bei den 5mm LED vermute ich mal
so um die 20mA.
Im übrigen kauft man Halbleiter da wo man auch ein Datenblatt oder
wenigstens die Betriebsparameter genannt kriegt.
Verwunderter schrieb:> LED weden mit einem Konstantstrom betrieben, so dass sich die> Durchlassspannung von selbst einstellt. Bei den 5mm LED vermute ich mal> so um die 20mA.> Im übrigen kauft man Halbleiter da wo man auch ein Datenblatt oder> wenigstens die Betriebsparameter genannt kriegt.
Ja aber ich brauch die Durchlassspannung für die Berechnung des
Vorwiderstandes. Ich denke mal das ich mit einer Durchlassspannung von
2V rechnen kann ?
> Wie hoch ist die Betriebsspannung und der Betriebsstrom ?
Wie kommt man auf die hirnrissige Idee,
Ausschuss in Tüten ohne jegliche Daten zu kaufen,
und sich dann HINTERHER Gedanken um den Einsatz zu machen ?
Dabei sind die Dinger nicht mal billig.
Es könnten 2mA LEDs sein, die bei 20mA verrecken,
obwohl das unwahrscheinlich ist,
Es werden auf jeden Fall Schummerlicht-LEDs sein,
die auch bei 10 mal so hohem Strom wie er für richtige
LEDs nötig ist weniger Licht liefern als diese richtigen LEDs.
Benutze sie mit 20mA/2.1V und wenn sie kaputt gehen,
weisst du, warum der Kauf eine blöde Idee war.
MaWin schrieb:> Es könnten 2mA LEDs sein, die bei 20mA verrecken,> obwohl das unwahrscheinlich ist,> Es werden auf jeden Fall Schummerlicht-LEDs sein,> die auch bei 10 mal so hohem Strom wie er für richtige> LEDs nötig ist weniger Licht liefern als diese richtigen LEDs.>> Benutze sie mit 20mA/2.1V und wenn sie kaputt gehen,> weisst du, warum der Kauf eine blöde Idee war.
Kaputt gehen sie nicht. Nach dem Ohmschen Gesetzt (5V-2,2V / 0,02A)
macht 140Ohm, also nehme ich einfach mal nen 220Ohm Vorwiderstand. Die
LED leuchtet schön hell.
Dieter H. schrieb:> Kaputt gehen sie nicht. Nach dem Ohmschen Gesetzt (5V-2,2V / 0,02A)> macht 140Ohm, also nehme ich einfach mal nen 220Ohm Vorwiderstand. Die> LED leuchtet schön hell.
Wenn Du es eh schon weisst und nichts kaputt geht, warum fragst Du dann?
Dieter H. schrieb:> Ja aber ich brauch die Durchlassspannung für die Berechnung des> Vorwiderstandes. Ich denke mal das ich mit einer Durchlassspannung von> 2V rechnen kann ?
Was hält dich davon ab, die Kennlinie auszumessen, indem du einen 1kΩ
Widerstand davor hängst und dann die Spannung von 0 bis 20V (oder mehr)
hoch drehst. Der Spannungsabfall am Widerstand verrät dir den Strom und
dazu mißt du die Spannung über der LED. Je nach Farbe und Typ bekommst
du dann die unterschiedlichen Kennlinien.
Wolfgang schrieb:> Dieter H. schrieb:>> Ja aber ich brauch die Durchlassspannung für die Berechnung des>> Vorwiderstandes. Ich denke mal das ich mit einer Durchlassspannung von>> 2V rechnen kann ?>> Was hält dich davon ab, die Kennlinie auszumessen, indem du einen 1kΩ> Widerstand davor hängst und dann die Spannung von 0 bis 20V (oder mehr)> hoch drehst. Der Spannungsabfall am Widerstand verrät dir den Strom und> dazu mißt du die Spannung über der LED. Je nach Farbe und Typ bekommst> du dann die unterschiedlichen Kennlinien.
Weil ich derzeit kein solches Messgerät per Hand habe ;)
Wolfgang schrieb:> Was hält dich davon ab, die Kennlinie auszumessen, indem du einen 1kΩ> Widerstand davor hängst und dann die Spannung von 0 bis 20V (oder mehr)> hoch drehst. Der Spannungsabfall am Widerstand verrät dir den Strom und> dazu mißt du die Spannung über der LED. Je nach Farbe und Typ bekommst> du dann die unterschiedlichen Kennlinien.
und wie soll man dann an der Kennlinie ablesen für welchen Strom die LED
auf Dauer ausgelegt ist?
Dieter H. schrieb:> Weil ich derzeit kein solches Messgerät per Hand habe ;)
Elektronik ohne Multimeter? Wie geht das denn?
Dann stocherst du doch nur im Nebel. Pack gleich eins auf die nächste
Bestellliste. Es muss ja kein gelbes 500€ Teil mit Namenszug Fl..e sein.
Gordon Shumway schrieb:> Warum fragst Du nicht einfach beim Lieferanten nach ? Wer soetwas> anbietet sollte auch ein Datenblatt liefern können.
Okay, danke werde ich machen.
@Wolfgang, ich habe ja nicht gesagt das ich keins Besitze. Ich bin grad
nur nicht grad zu hause und habe diesen nicht dabei ;)
Wolfgang schrieb:>indem du einen 1kΩ Widerstand davor hängst und dann die Spannung von>0 bis 20V (oder mehr) hoch drehst.
warum 0-20V?
für grün reichen in der Regel ca. 1.5 bis 2,5V
Dieter H. schrieb:> Kannst du das bitte herleiten?
Früher (TM) hat man die drei Buchstaben "U", "R" und "I" hingeschrieben
und einen davon zugehalten ;-)
Wolfgang schrieb:> Überleg mal, warum man den Widerstand besser wesentlich größer macht
Mach es nicht so spannend.
Sag lieber, warum es wesentlich größere Widerstandswerte sein sollen.
Wolfgang-G schrieb:> Sag lieber, warum es wesentlich größere Widerstandswerte sein sollen.
Damit der Strom (so gut wie) unabhängig von der Variabilität von Vf
wird. Wenn man dann Vf bei den gewünschten Betriebsbedingungen bestimmt
hat und sich z.B. über den Einsatztemperaturbereich im Klaren ist, kann
man den Widerstand immer noch verringern. Dann wird der Strom aber
wesentlich abhängiger von den LED Eigenschaften.
Wolfgang schrieb:> Damit der Strom (so gut wie) unabhängig von der Variabilität von Vf> wird.
Das ist hier nicht die Fragestellung.
Ich gebe ja zu, dass ich hier provokativ gefragt hatte, zumal Dein Name
meinen zu sehr ähnelt.
Es ging um die Aufnahme der Kennlinie bzw. um die Durchlassspannung
einer LED.
Mein Vorschlag zur Kennlinienaufnahme: Mit einem Labornetzgerät, wo man
einen konstanten Strom einstellen kann, einen gewünschten Strom
vorgeben und die Spannung über die LED messen.
Wer es noch besser machen will, kann bei konstanter Temperatur arbeiten.
@Dieter H.
>Ich denke mal das ich mit einer Durchlassspannung von>2V rechnen kann ?
Richtig, es kommt ja nicht auf einen Schnaps an.
Wolfgang-G schrieb:> Mein Vorschlag zur Kennlinienaufnahme: Mit einem Labornetzgerät, wo man> einen konstanten Strom einstellen kann, einen gewünschten Strom> vorgeben und die Spannung über die LED messen.
So etwas ähnliches hat Wolfgang mit den 20V + 1kOhm vorgeschlagen,
allerdings unter Berücksichtigung gängiger Eigenschaften real
existierender Labornetzgeräte. Die Strombegrenzung im Bereich 0...20mA
auf 1mA genau einstellen zu können, ist eher unüblich, 0...20V
Spannungsbegrenzung auf 0,1V aber meist kein Problem. Der Widerstand
verwandelt die einstellbare Konstantspannung in einen einstellbaren
Konstantstrom.
Dieter H. schrieb:> Ja aber ich brauch die Durchlassspannung für die Berechnung des> Vorwiderstandes.
Die Durchlassspannung ist grundsätzlich von der Lichtfarbe
abhängig. Bei "grün" wird sie wohl ca. 2...2,5V betragen.
Gruss
Harald
Wolfgang schrieb:>> Weil ich derzeit kein solches Messgerät per Hand habe ;)> Elektronik ohne Multimeter?
...ist wie Nägeleinschlagen ohne Hammer. :-(
Gruss
Harald
Nosnibor schrieb:> Die Strombegrenzung im Bereich 0...20mA> auf 1mA genau einstellen zu können, ....
und wie wäre es mit:
>> Elektronik ohne Multimeter?>...ist wie Nägeleinschlagen ohne Hammer. :-(
Geht auch noch besser:
1 Plastikbeutel voll SMD Keramik Kondensatoren kaufen (Sortiment)
und dann im Forum fragen, welche Kapazität und Spannung diese haben.
Und dann nach 6 hilfreichen Posts antworten:
> Weil ich derzeit kein solches Messgerät per Hand habe ;)
Ok, war jetzt nicht sonderlich hilfreich.
Aber eine Anmerkung hätte ich zu dem Thema doch auf Lager.
Es gibt Hersteller mit anderem Herstellungsprozess, deren
grüne LEDs eine Vf über 3V (statt 2V) haben, z.B. Nichia:
http://www.led-tech.de/de/Leuchtdioden/5mm-LEDs/Ultrabright-LED-LT-17_1_4.html
Umso wichtiger ist hier der eigene Test bei unbekannten Parametern.
Harald Wilhelms schrieb:> ...ist wie Nägeleinschlagen ohne Hammer. :-(> Gruss
Geht aber!
Entweder mit dem eigenen Schädel oder mit einem Tieftonlautspreche und
50Hz.
Und wenn man mit 15mA rechnet, ist es wurscht ob es rot, grün oder gelb
ist.
Das Ding leuchtet reichlich.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie schwer man sich das Leben machen
kann.
In alten Zeiten gab es da mal ein Sprichwort: Probieren geht über
Studieren.
Schneller ist es allemal.
Nimm deine Spannungsquelle, einen Widerstand von ca 1K und schau wie
hell sie leuchtet. Wenn sie dir zu dunkel ist, mach den Widerstand
kleiner, wenn sie zu hell ist, mach ihn größer.
Die 20mA, die für solche Klein-LEDs meist angegeben werden, sind kein
Muss, damit sie leuchtet, sondern ein empfohlener Grenzwert für eine
noch annehmbare Lebensdauer.