Kurze Frage zur Emitterschaltung

Gast #3258182
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Hi,


die Emitterschaltung braucht doch um AC zu verstärken einen 
Koppelkondensator, wenn ich jetzt allerdings einen emitterwiderstand 
einpflanze, verzerrt das den Sinus furchtbar, dass liegt daran, dass der 
kondensator beim Entladen einen anderen widerstand sieht als bei der 
Ladung. denn bei der ladung liegt emitterwiderstand parallel. bei 
entlade in reihe, was mache ich nun um das problem zu beheben??
#3258277
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Jan R. schrieb:
> wenn ich jetzt allerdings einen emitterwiderstand
> einpflanze, verzerrt das den Sinus furchtbar, dass liegt daran, dass der
> kondensator beim Entladen einen anderen widerstand sieht als bei der
> Ladung. denn bei der ladung liegt emitterwiderstand parallel.

Ehrlich gesagt, ich weiss nicht wovon Du sprichst.

Wenn ich einer Emitterschaltung einen Emitterwiderstand spendiere, dann 
verbessert dies grundsätzlich die Schaltung. Der Eingangswiderstand 
erhöht sich, der Arbeitspunkt wird stabiler. Lediglich der 
Verstärkungsfaktor verringert sich was u.U. auch besser ist, weil er 
definierter ist.

Wo siehst Du denn da Verzerrungen?
Zeichne mal einen Plan.

Gruss Klaus.
#3258302
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Hallo,
noch eins, bist Du sicher das Du "nur" 230V hast????

Wenn Du tatsächlich an das Stromnetz mit 230V Wechselstrom gegangen bist 
dann musst Du wissen das die 230V nur der Effektivwert sind. Auf dem 
Oszi wirst Du die Spannung um den Faktor 1,414 mal höher sehen.

Ausserdem sollte man gewisse Erfahrungen bei diesen Spannungen 
mitbringen. Für Anfänger ist das in keiner Weise empfehlenswert!!!

Gruss Klaus.
Gast #3258312
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Dein Simulator ist nicht viel besser. Der dürfte nur eine Halbwelle 
verstärkt zeigen. Und die nur solange sie Ube+Ure übersteigt.
BTW, Transistoren hat man erfunden, damit weniger Ings. in die 250V 
beißen müssen (Gras wäre irgendwie der falsche Begriff), sonder mit 12V 
arbeiten können. Vielleicht war das aber auch von der Netztrafo-Lobby 
gesponsert worden, da Röhren notfalls ohne einen solchen laufen. Ich 
Sage nur Pxnn(n) Serie.
#3259187
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Klaus Ra. schrieb:
> Wenn Du tatsächlich an das Stromnetz mit 230V Wechselstrom gegangen bist
> dann musst Du wissen das die 230V nur der Effektivwert sind. Auf dem
> Oszi wirst Du die Spannung um den Faktor 1,414 mal höher sehen.

Noch hat er ja vermutlich nur simuliert.

Das Problem wird sich sicherlich auf biologische Weise erledigen, 
nachdem er die schaltung tatsächlich aufgebaut hat und direkt am 230V 
Netz betreiben will  :-)


Ganz im Ernst.

Brauchst du wirklich 230V ( oder sind es Gar 310V ?) Betriebsspannung?

Und ohne eine exakt definierte Gleichspannung an der Basis wird die 
Schaltung ohnehin keine Sinus sauber verstärken.
Der Arbeitspunkt sollte so liegen, das am Kollektor etwa die halbe 
Betriebsspannung liegt. Und mit einen Kollektorwiderstand von 3Mohm habe 
ich auch so meine Probleme.

Ralph Berres

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