Thomas schrieb:
> ..dann waren alle Vorängerversionen wohl nicht korrekt? :-b
Nicht korrekt wäre übertrieben, aber jedenfalls nicht optimal - das
gibt/gab es in vielen anderen Systemen auch, dass Routes
übereinandergelegt waren, z.B. eine von U2 nach U9, eine weitere von U2
nach U3, die drüber oder drunter lag. Das war akzeptabel, weil es den
richtigen Output erzeugt, aber fehleranfällig und lästig: entweder man
muss beim Ändern beide verlegen, oder U2-U3 ist garnicht geroutet, dann
ist U3 beim Ändern von U2-U9 wieder unconnected - daher wurde generell
dahingehend weiterentwickelt, ein Merging vorzusehen oder gleich ein
Automerge beim Routen, so dass die Routen minimiert werden auf Ux-Ux+1.
Das ist auch vorteilhaft für die Ausgabe, die CAM-Station beim
LP-Hersteller kann sonst aufgrund der Gerberdaten nicht entscheiden, ob
die Route U2-U9 korrekterweise U2, U3 usw. anschliesst oder ob das ein
Kurzschluss ist.
Bei meinem CadStar ist es so, dass eine Verbindung an eine durchgehende
Leiterbahn (T) dazu führt, dass das entstehende T aus 3 Routen besteht,
also der Querbalken des T teilt sich automatisch in 2 Teile. Fasst man
eine der beiden Strecken an, so ist der Verbindungspunkt des T ein
(virtueller) Fixpunkt.
Man kann durchaus auch alles anders machen, besonders wenn man vom
Kleben und Malen ausgeht, aber vielleicht können wir uns drauf einigen,
dass die von dir beanstandete Funktion zumindest kein Fehler ist.
Gruss Reinhard