Hier ist im Buch wird ein Bild gezeigt wie sich die Spannungen im Buch
verhalten, ich bin der Meinung das die Pfeile vom Author falsch
angezeichnet wurden, stimmt das, oder hab ich hier einen Denkfehler?
Der Author zeichnet nämlich dort in dem unteren Bild den Pfeil von Minus
nach Plus und gibt gleichzeitig eine positive Spannung an. Das würde
heißen der negative Pol wäre positiver als der Plus Pol... und das
widerspricht sich doch, oder nicht?
Seb schrieb:> Das würde heißen der negative Pol wäre positiver als der Plus Pol... und> das widerspricht sich doch, oder nicht?
Warum? Das heißt nur, das die durch das Sinken des Stromes induzierte
Spannung größer als U0 ist.
Mr. Tom schrieb:> Seb schrieb:>> Das würde heißen der negative Pol wäre positiver als der Plus Pol... und>> das widerspricht sich doch, oder nicht?> Warum? Das heißt nur, das die durch das Sinken des Stromes induzierte> Spannung größer als U0 ist.
Der Spannungsverlauf stellt aber U0 dar! Zumindest ist das
Koordinatensystem mit U0 auf der y - Achse gekennzeichnet, und
normalerweise zeigen die Spannungspfeile doch immer von der größeren zur
kleineren Spannung.
... schrieb:> Was steht denn als Begleittext daneben?> Ich schätze, dass eines die "Ladung" der Spule darstellt und das andere> Bild die "Endladung".
Klar, das tuts ja auch, aber die Diagramme stellen ja den
Spannungsverlauf von U0 dar. Oben ist der Pfeil von Unten nach Oben
gerichtet, während von einer negativen Spannung ausgegangen wird. Das
ist in Ordnung, weil das Vorzeichen negativ ist, nur etwas verwirrend.
Aber das Bild dadrunter passt ja nicht mehr. Weil die Spule dort die
Polung wie eine zusätzliche Spannungsquelle hat, was er ja auch
eingezeichnet hat, nur das der Pfeil definitiv in die falsche Richtung
meiner Meinung nach zeigt, wenn es richtig sein sollte müsste das
Vorzeichen der Spannung jetzt entweder negativ sein, oder eben der Pfeil
umgedreht werden.
> normalerweise zeigen die Spannungspfeile doch immer von der größeren zur> kleineren Spannung.
Das ist prinzipiell Quatsch. Du kannst den Spannungspfeil einzeichnen
wie du möchtest.
Am besten immer das gleiche System beibehalten und das Vorzeichen der
Spannung über die Beziehung u(t)=L * di(t)/dt d.h. positiv bei
steigendem Strom (positive Ableitung) und umgekehrt.
> Ich schätze, dass eines die "Ladung" der Spule darstellt und das andere> Bild die "Endladung".
Wie wäre es mit dem Begriff "Feldaufbau" und "Feldabbau"
David P. schrieb:>> normalerweise zeigen die Spannungspfeile doch immer von der> größeren zur>> kleineren Spannung.>> Das ist prinzipiell Quatsch. Du kannst den Spannungspfeil einzeichnen> wie du möchtest.> Am besten immer das gleiche System beibehalten und das Vorzeichen der> Spannung über die Beziehung u(t)=L * di(t)/dt d.h. positiv bei> steigendem Strom (positive Ableitung) und umgekehrt.
Mh, ja aber jetzt auf das Bild bezogen, sagt der Autor ja, ich hab hier
einen Pfeil der geht von oben nach unten, und von oben nach unten
herrscht eine Spannung von + x Volt. Aber eigentlich müsste eine
negative Induktionsspannung entstehen und keine positive, wenn der Strom
abfällt.
@Seb (Gast)
> Spannung-Spule.png> 101,8 KB, 68 Downloads
Das Bild ist sehr klein, nur 300x225 Pixel. Absicht?
>verhalten, ich bin der Meinung das die Pfeile vom Author falsch>angezeichnet wurden, stimmt das, oder hab ich hier einen Denkfehler?>Der Author zeichnet nämlich dort in dem unteren Bild den Pfeil von Minus>nach Plus und gibt gleichzeitig eine positive Spannung an. Das würde>heißen der negative Pol wäre positiver als der Plus Pol... und das>widerspricht sich doch, oder nicht?
Stimmt, das ist falsch. Meisten nutzt man das Verbraucherpfeilsystem.
Sind Strom und Spannung in gleicher Richtung, wird Leistung verbraucht
(Widerstand) bzw. gespeichert (Spule, Kondensator). Sind sie
verschieden, ist es eine Energiequelle.
Wahrscheinlich wolle der Autor die Gegeninduktionsspannung darstellen,
welche der Ursache entgegen wirkt. Ist hier aber kontraproduktiv. Wenn
ich eine Spannunng von aussen an eine Spule anlege, so steigt der Strom
in gleicher Richtung.
Seb schrieb:> Oder komm ich hier jetzt mit den Spannungspfeilen ducheinander?!
Nicht nur damit sondern auch mit der Wahl des passenden Bildformates.
Wieso konvertierst du nach png und wieso eine Auflösung wo man fast
nichts erkennt?
Falk Brunner schrieb:> Wahrscheinlich wolle der Autor die Gegeninduktionsspannung darstellen,> welche der Ursache entgegen wirkt. Ist hier aber kontraproduktiv. Wenn> ich eine Spannunng von aussen an eine Spule anlege, so steigt der Strom> in gleicher Richtung.
Also quasi sind die Pfeile nicht als Potentialunterschied sondern als
alleinige Darstellung der Wirkrichtung aufzufassen?
Paul M. schrieb:> Seb schrieb:>> Oder komm ich hier jetzt mit den Spannungspfeilen ducheinander?!>> Nicht nur damit sondern auch mit der Wahl des passenden Bildformates.> Wieso konvertierst du nach png und wieso eine Auflösung wo man fast> nichts erkennt?
Ich hab das Bild in einem anderen Forum hochgeladen und da sind nur 150
kbyte erlaubt.
Seb schrieb:> Falk Brunner schrieb:>>> Wahrscheinlich wolle der Autor die Gegeninduktionsspannung darstellen,>> welche der Ursache entgegen wirkt. Ist hier aber kontraproduktiv. Wenn>> ich eine Spannunng von aussen an eine Spule anlege, so steigt der Strom>> in gleicher Richtung.>> Also quasi sind die Pfeile nicht als Potentialunterschied sondern als> alleinige Darstellung der Wirkrichtung aufzufassen?
Komisch ist auch, das der Author für die Induktionsspannung
1
U_L = -L * di / dt
angibt.
Im Elektronikkompendium wird sie mit
1
L = L * di / dt
angegeben, genauso wie in Wikipedia.
Also schon ganz schöner murks, dafür das es die 9. Auflage des Buches
ist.
Würd dem Author ja gerne mal schreiben, aber leider keine E-Mail Adresse
oder so im Buch...
@ Seb (Gast)
>> Nicht nur damit sondern auch mit der Wahl des passenden Bildformates.>> Wieso konvertierst du nach png und wieso eine Auflösung wo man fast>> nichts erkennt?>Ich hab das Bild in einem anderen Forum hochgeladen und da sind nur 150>kbyte erlaubt.
Dann lies mal was über Bildformate.