Erklärung der Induktivität aus Buch - Fehler?

Gast #3267705
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Hier ist im Buch wird ein Bild gezeigt wie sich die Spannungen im Buch 
verhalten, ich bin der Meinung das die Pfeile vom Author falsch 
angezeichnet wurden, stimmt das, oder hab ich hier einen Denkfehler?

Der Author zeichnet nämlich dort in dem unteren Bild den Pfeil von Minus 
nach Plus und gibt gleichzeitig eine positive Spannung an. Das würde 
heißen der negative Pol wäre positiver als der Plus Pol... und das 
widerspricht sich doch, oder nicht?
Angehängte Dateien:
Gast #3267733
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Mr. Tom schrieb:
> Seb schrieb:
>> Das würde heißen der negative Pol wäre positiver als der Plus Pol... und
>> das widerspricht sich doch, oder nicht?
> Warum? Das heißt nur, das die durch das Sinken des Stromes induzierte
> Spannung größer als U0 ist.

Der Spannungsverlauf stellt aber U0 dar! Zumindest ist das 
Koordinatensystem mit U0 auf der y - Achse  gekennzeichnet, und 
normalerweise zeigen die Spannungspfeile doch immer von der größeren zur 
kleineren Spannung.
Gast #3267740
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... schrieb:
> Was steht denn als Begleittext daneben?
> Ich schätze, dass eines die "Ladung" der Spule darstellt und das andere
> Bild die "Endladung".

Klar, das tuts ja auch, aber die Diagramme stellen ja den 
Spannungsverlauf von U0 dar. Oben ist der Pfeil von Unten nach Oben 
gerichtet, während von einer negativen Spannung ausgegangen wird. Das 
ist in Ordnung, weil das Vorzeichen negativ ist, nur etwas verwirrend.

Aber das Bild dadrunter passt ja nicht mehr. Weil die Spule dort die 
Polung wie eine zusätzliche Spannungsquelle hat, was er ja auch 
eingezeichnet hat, nur das der Pfeil definitiv in die falsche Richtung 
meiner Meinung nach zeigt, wenn es richtig sein sollte müsste das 
Vorzeichen der Spannung jetzt entweder negativ sein, oder eben der Pfeil 
umgedreht werden.
#3267766
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> normalerweise zeigen die Spannungspfeile doch immer von der größeren zur
> kleineren Spannung.

Das ist prinzipiell Quatsch. Du kannst den Spannungspfeil einzeichnen 
wie du möchtest.
Am besten immer das gleiche System beibehalten und das Vorzeichen der 
Spannung über die Beziehung u(t)=L * di(t)/dt d.h. positiv bei 
steigendem Strom (positive Ableitung) und umgekehrt.
Gast #3267771
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David P. schrieb:
>> normalerweise zeigen die Spannungspfeile doch immer von der
> größeren zur
>> kleineren Spannung.
>
> Das ist prinzipiell Quatsch. Du kannst den Spannungspfeil einzeichnen
> wie du möchtest.
> Am besten immer das gleiche System beibehalten und das Vorzeichen der
> Spannung über die Beziehung u(t)=L * di(t)/dt d.h. positiv bei
> steigendem Strom (positive Ableitung) und umgekehrt.

Mh, ja aber jetzt auf das Bild bezogen, sagt der Autor ja, ich hab hier 
einen Pfeil der geht von oben nach unten, und von oben nach unten 
herrscht eine Spannung von + x Volt. Aber eigentlich müsste eine 
negative Induktionsspannung entstehen und keine positive, wenn der Strom 
abfällt.
#3267773
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@Seb (Gast)

>    Spannung-Spule.png
>    101,8 KB, 68 Downloads

Das Bild ist sehr klein, nur 300x225 Pixel. Absicht?

>verhalten, ich bin der Meinung das die Pfeile vom Author falsch
>angezeichnet wurden, stimmt das, oder hab ich hier einen Denkfehler?

>Der Author zeichnet nämlich dort in dem unteren Bild den Pfeil von Minus
>nach Plus und gibt gleichzeitig eine positive Spannung an. Das würde
>heißen der negative Pol wäre positiver als der Plus Pol... und das
>widerspricht sich doch, oder nicht?

Stimmt, das ist falsch. Meisten nutzt man das Verbraucherpfeilsystem. 
Sind Strom und Spannung in gleicher Richtung, wird Leistung verbraucht 
(Widerstand) bzw. gespeichert (Spule, Kondensator). Sind sie 
verschieden, ist es eine Energiequelle.

Wahrscheinlich wolle der Autor die Gegeninduktionsspannung darstellen, 
welche der Ursache entgegen wirkt. Ist hier aber kontraproduktiv. Wenn 
ich eine Spannunng von aussen an eine Spule anlege, so steigt der Strom 
in gleicher Richtung.
Gast #3267779
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Falk Brunner schrieb:

> Wahrscheinlich wolle der Autor die Gegeninduktionsspannung darstellen,
> welche der Ursache entgegen wirkt. Ist hier aber kontraproduktiv. Wenn
> ich eine Spannunng von aussen an eine Spule anlege, so steigt der Strom
> in gleicher Richtung.

Also quasi sind die Pfeile nicht als Potentialunterschied sondern als 
alleinige Darstellung der Wirkrichtung aufzufassen?
Gast #3267902
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Seb schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>
>> Wahrscheinlich wolle der Autor die Gegeninduktionsspannung darstellen,
>> welche der Ursache entgegen wirkt. Ist hier aber kontraproduktiv. Wenn
>> ich eine Spannunng von aussen an eine Spule anlege, so steigt der Strom
>> in gleicher Richtung.
>
> Also quasi sind die Pfeile nicht als Potentialunterschied sondern als
> alleinige Darstellung der Wirkrichtung aufzufassen?

Komisch ist auch, das der Author für die Induktionsspannung
1
U_L = -L * di / dt
 angibt.
Im Elektronikkompendium wird sie mit
1
 L = L * di / dt
angegeben, genauso wie in Wikipedia.

Also schon ganz schöner murks, dafür das es die 9. Auflage des Buches 
ist.
Würd dem Author ja gerne mal schreiben, aber leider keine E-Mail Adresse 
oder so im Buch...

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