Vielen Dank für die guten Ratschläge.
Die Begrifflichkeiten sind mir klar, auch wenn ich oben etwas zu
umgangssprachlich (und damit nicht korrekt) war.
Richtig ist: die Platine soll Niederspannung schalten und die Relais
sollen mit schützender Kleinspannung (PELV) oder Schutzkleinspannung
(SELV) betrieben werden.
Um Verschmutzungsgrad und Sicherheitsabstände hatte ich mir Gedanken
gemacht. Daher kommen auch die 3 und 6mm, großzügig aufgerundet.
Insofern - kein Problem, alles sicher. Trotzdem danke, es hätte ja
genausogut sein können, dass ich diese Begriffe noch nie gehört hätte.
Mir ging es nur um die Idee einen zusätzlichen Schutz zu erreichen. Die
6mm zwischen Nieder- und Schutzkleinspannung würde ich im Prinzip ja
trotzdem einhalten, aufgeteilt auf 2 x 3mm, dazwischen eine
Äquipotentialfäche mit PE-Niveau, die im Fall des Falles ein
zusätzliches Schutzorgan (den FI) auslöst. (FI ist da, privat und nur
bei mir)
Schlechter gestellt wäre ich mit der PE-Zwischenschicht nur, falls
irgendein Depp an die PE-Klemme einen Außenleiter anschließt. Dann habe
ich nur noch 3 statt 6 mm zur Abstand zur Kleinspannung.
Das wäre aber immer noch 3mm besser als bei einem klassischen
Schutzklasse-I-Gerät.
@ Lothar S.:
Die Platine soll von extern mit Kleinspannung (+Daten) versorgt werden.
Die lokale Verbindung GND-PE habe ich verworfen, weil ich das
Kleinspannungsnetz, wenn überhaupt, nur zentral an einer Stelle mit dem
PE verbinden will.
Optokoppler scheiden im Prinzip auch aus, weil ich dann zusätzlich eine
lokale Versorgung Stromversorgung oder einen DC-DC-Wandler brauche.
Beides erhöht den Ruhestromverbrauch mehr als mir lieb ist.
Grüße, Herbert