Gast
#3271574
Ahoi. Ich bin mal so frei und komme mal wieder mit einer supergenerellen Frage die sicher schon tausend mal gestellt wurde, aber so richtig beantwortet wurde sie nicht. Ich habe hier einen Prototypen einer Schaltung die Leuchtstoffröhren mittels Relais schaltet und danach den Leistungsfaktor berechnet. Funktioniert alles, soweit so gut. Vielleicht zunächst ein paar Infos, Schaltplan kann ich leider nicht anbieten: Controller: STM32 Spannungssignal über Trafo abgesampelt. Strom über Stromwandler (galvanisch getrennt) Spannungsversorgung über AC-DC und danach Schaltregler. Mein Prototypenaufbau besteht aus etlichen unterschiedlichen Leiterplatten mit kleinen Kabelchen dazwischen und einem LCD zum Informationen anzeigen (und zwar seriell angeschlossen via Schieberegister) Wunderlicherweise geht der MCU sogar nichtmal in Reset wenn man einige LS-Röhren daneben andreht, das LCD_Display zeigt aber Käse an. War ja auch zu erwarten (bei den ganzen Drahterln). Jetzt aber mach ich mir eine Leiterplatte für das alles. Vorschriften und Normen sind fürs erste egal, funktionieren soll es. Was ich mich also frage: - Welcher Natur sind denn die Störsignale von LS-Röhren und wie entgegne ich denen? - Muss ich bei den Abmessungen der Leiterplatte etwas beachten? Evt Moden dämpfen? - Das ganze kommt in ein Metallgehäuse. Soll das Metallgehäuse auf den Schutzleiter oder nicht? (again: Egal was die Vorschrift sagt!) - Soll die Masse auf den Schutzleiter? - Reichen herkömmliche Suppressordioden um Impulse abzufedern oder brauch ich da noch was schnelleres? Vielleicht ein bisschen dreist da so zu fragen, ich gebe zu ich habe noch kein EMV-Buch komplett durchgelesen. Morgen werde ich mich diesbezüglich weiterbilden, heute ist es eindeutig zu heiss dafür. Vielleicht bringt mich jemand netter auf den richtigen Weg? Meine Dankbarkeit wäre unendlich.