mit etwas Rechnen kann man als Frequenztoleranz für eine RS-232
Schnittstelle abschätzen:
Bei idealer Abtastung beginnt der Empfänger bei t=0 abzutasten und
tastet in der Mitte der bits ab. Beim zehnten bit wird er, wenn er zu
schnell ist, zu früh abtasten. Ist die Frequenz 1/20 zu hoch, trifft er,
ein halbes bit zu früh, gerade die Vordergenze des zehnten bit.
Toleranz, wenn nur der Empfänger ungenau ist also 5%.
Wenn Sender UND Empfänger ungenau sind, muss also 2,5% eingehalten
werden, da können ja die beiden Fehler aufeinander zulaufen.
Die RC-Oszillatoren der AVRs haben, dank OSCAL-Einstellung etwa 1%
Toleranz, sind also bei üblichen Bedingungen (keine extreme
Spannungsunterschiede, keine extreme Temperaturunterschiede) für
UART-Einsatz brauchbar.
Im Moment weiß ich aber nicht auswendig, ob diese enge Toleranz (1%) bei
Auslieferung besteht oder erst durch Abgleich der OSCAL-bits erreicht
wird.
(siehe Datenblatt).
Ich selbst fühle mich mit Quarz wohler, brauche aber auch nicht für
Serie Sorge zu tragen.
In der Luft zerreißen würde ich einen Einsatz des atmega ohne Quarz aber
nicht.