Gast
#3289816
Hallo, kann man in (Heiz-)Öl über 2-3m Entfernung Funksignale (868MHz) übertragen ? Wasser wird ja wohl nicht gehen. Wie ist das mit Öl ? Jürgen
|
Anzeige
|
Funkausbreitung in Öl
Gast
#3289816
Hallo, kann man in (Heiz-)Öl über 2-3m Entfernung Funksignale (868MHz) übertragen ? Wasser wird ja wohl nicht gehen. Wie ist das mit Öl ? Jürgen Müsste funktionieren, da Öl ja im Normalfall ein Isolator ist. Falls die Antenne(n) ins Öl eintauchen, haben sie aber eine andere Länge als in Luft um auf Resonanz zu kommen.( Dielektrikum ). Aber bei der kleinen Reichweite spielt das eher eine untergeordnete Rolle.
Gast
#3289882
Hallo, Öl sollte unkritischer als Wasser sein, solange die Leitfähigkeit gering ist. Zu berücksichtigen wäre noch, bei welcher Frequenz die Übertragung erfolgen soll, da durch das Epsilon R des Öls die Antenne (Grösse) beeinflusst werden dürfte. Auch kann die Dämpfung bei höheren Frequenzen ansteigen. Weiterhin ist bei Heizöl sicherlich auch Brand-/Explosionsschutz gefordert. Gruss ich würde gegebenen Falles über Interferenzen wegen der Mehrfachreflexion an Grenzflächen nachdenken.
Gast
#3290164
Nicht jedes Öl ist sauber. Es könnte funktioniern, solange definierte Bedingungen herrschen. Praktisch werden jedoch z.B. Reflexionen und Abschirmung bei Stahltanks einige Tücken haben. Hänge Dein Handy in den Tank und rufe es zum Test an :-)
Gast
#3290450
>Dein Handy in den Tank und rufe es zum Test an :-)
Kann ja auch das vom Kollegen nehmen.
Ich bin Zwar kein Funkprofi aber wenn man den Sender in ein Dichtes Gehäuse baut denke ich das es selbst unter Wasser ein paar meter weit funktionieren könnte ;) Hallo Jürgen1979. > kann man in (Heiz-)Öl über 2-3m Entfernung Funksignale (868MHz) > übertragen ? > Wasser wird ja wohl nicht gehen. Wie ist das mit Öl ? Wasser ginge wohl, solange es Süsswasser ist, und halbwegs sauber. Öl hängt im Detail von der Sorte ab, und da sind halt mehr Variationen als bei Wasser möglich, weil Öle Gemische aus sehr unterschiedlichen Molekülen sein können. Da bei dem ganzen Kram die relative Dielektrizitätskonstante und der Verlustfaktor beteiligt sind, spielen eben auch z.B. die Länge der Moleküle und ihre Form eine Rolle. Siehe den Beitrag von vorgestern: Beitrag "Re: Nachrichtensendung unterwasser?" Ich finde es übrigens irgendwie auffällig, das sich inerhalb von zwei Tagen zwei Threads mit der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in Flüssigkeiten beschäftigen. ;O) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Gast
#3291048
>Ich finde es übrigens irgendwie auffällig, das sich inerhalb von zwei >Tagen zwei Threads mit der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in >Flüssigkeiten beschäftigen. ;O) Hat aber nichts miteinander zu tun. Bei mir geht es weniger um Nachrichtenübertragung, als vielmehr darum, Sensorwerte zu übermitteln. Hallo Jürgen1979. > Hat aber nichts miteinander zu tun. Bei mir geht es weniger um > Nachrichtenübertragung, als vielmehr darum, Sensorwerte zu übermitteln. Auch ein Sensorwert ist eine Nachricht. ;O) Auch eine leere Kommunikation per Handskake (Lebse noch? Ich leb noch!) ist eine Nachricht. Und eine "fehlende" Nachricht, wenn sich der Sensor nicht mehr meldet, kann sogar sehr wichtig sein. Auch wenn Theoretiker jetzt einwänden mögen, dass die Einschätzung eine kontextabhängige Interpretation ist und auf einer anderen Stufe des Schichtmodells abläuft. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
Anzeige
|