Hallo!
Ich muss vorweg sagen, dass ich ein absoluter Neuling bin was
Microcontroller angeht und ich durch ein konkretes Projekt erst den Weg
hierher gefunden habe.
ich stehe vor dem Problem, dass ich einen bisher rein mechanischen
Drehschalter der 6 verschiedene feste Positionen hat (Positionen A-F
max. Drehwinkel ca. 120 Grad) ansteuern möchte, aber gleichzeitig die
Möglichkeit erhalten will diesen Umschalter alternativ auch per Hand zu
drehen. Der Drehschalter löst rein mechanisch je nach Postion der Achse
im Gerät eine andere Aktion aus
Mein Gedanke geht dahin, im Gehäuse ein Zahnrad auf die Achse des
Drehschalters zu setzen und das Zahnrad in irgendeiner Form mit Motor
anzusteuern aber vieleicht gibt es ja auch eine ganz andere Möglichkeit.
Die Ansteuerung soll derart sein, dass aus jeder vorhandenen Position
immer in die gewünschte Zielposition (A,B,C,D,E oder F) gedreht wird -
auch wenn zwischendurch manuell gedreht wurde.
Ich bin nicht auf der Suche nach einer kompletten Lösung, sondern nur
nach Ideen und Komponenten die man verwenden könnte, um das Projekt
umzusetzen.
Als Microcontroller soll bevorzugt ein Arduino eingesetzt werden.
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe
Harald
Hallo Harald
Ich würde dir empfehlen dass du den Drehschalter ersetzt durch z.B. 5
Relais und dann diese Relais mit dem Arduino ansteuern...
Den Drehschalter kannst du dann anschließend auf die digitalen Eingänge
verdrahten und somit in der Software entscheiden wann der Mensch oder
das Programm Priorität hat...
Ich denke dies ist sicher einfacher als die Lösung mit einem Motor.
Viel erfolg beim Basteln...
Die Lösung mit den Relais scheidet glaub ich aus weil ich als Ergebnis
der Schaltung die Drehbewegung der Achse benötige die eine mechanische
Funktion ausführt.
Das mit der Waschamschine find ich schon ganz spannend - ob man den
Schalter dort programmieren kann auf definierte Stellungen? Dort
schaltet aber der Schalter jeweils nur in Uhrzeigerrichtung ins nächste
Programm wenn ich das so überlege - das wäre leider nicht einsetzbar -
es muss schon eine Links- oder Rechtsdrehung möglich sein.
Kannst Du denn die Doppeldeutigkeit auflösen?
Wenn Du den Schalter "automatisierst", so hast Du auch automatisch zwei
Instanzen, die das sagen haben.
- Du, der Du vor dem Schalter stehst und dran drehst und
- der Antrieb dahinter, der seine eigene Vorstellung davon hat was
angesagt ist.
Amateur schrieb:> Kannst Du denn die Doppeldeutigkeit auflösen?>> Wenn Du den Schalter "automatisierst", so hast Du auch automatisch zwei> Instanzen, die das sagen haben.> - Du, der Du vor dem Schalter stehst und dran drehst und> - der Antrieb dahinter, der seine eigene Vorstellung davon hat was> angesagt ist.
Der TE möchte wahrscheinlich etwas,wie die Motorpotis aus dem
Audiobereich, ich weiß aber nicht, wer dort die höhere Prio besitzt.
(Wenn eine Rutschkupplung vorhanden ist, dann natürlich die Person, die
diesen bedient, was auch Sinn macht)
Harald schrieb:> Mein Gedanke geht dahin, im Gehäuse ein Zahnrad auf die Achse des> Drehschalters zu setzen und das Zahnrad in irgendeiner Form mit Motor> anzusteuern
Das ist die eine Hälfte der Lösung.
> Die Ansteuerung soll derart sein, dass aus jeder vorhandenen Position> immer in die gewünschte Zielposition (A,B,C,D,E oder F) gedreht wird -> auch wenn zwischendurch manuell gedreht wurde.
Und dafür braucht's die andere Hälfte: einen Sensor für die aktuelle
Stellung. Damit's keinen Stilbruch im Projekt gibt, kommt natürlich nur
ein Nockenschaltwerk dafür in Frage.
Sag' mal: kann es sein, daß du nicht 2013 lebst, sondern 1913?
c-hater schrieb:> Und dafür braucht's die andere Hälfte: einen Sensor für die aktuelle> Stellung. Damit's keinen Stilbruch im Projekt gibt, kommt natürlich nur> ein Nockenschaltwerk dafür in Frage.
Ja, das hört sich gut an. Welchen Senor könnte ich nehmen um die
Position der Achse zu ermitteln?
>> Sag' mal: kann es sein, daß du nicht 2013 lebst, sondern 1913?
Deine Frage macht durchaus Sinn :-)
Das ganze Projekt ist eine Art "Zeitkapsel" - es wird ein Gerät
angesteuert was vor über 50 Jahren gebaut wurde - aber erst mit den
elektronischen Möglichkeiten von heute wird es wieder zum Leben erweckt
und. Als Endziel wird es digitale PC-Daten empfangen und sie
verarbeiten. Meine Fragestellung ist nur der erste Schritt. Eine
spannende Sache.
Habe gerade was gefunden. Wäre dieser Sensor evtl einsetzbar?
http://www.bourns.com/data/global/pdfs/3382.pdf
Wie genau funktioniert er? Erkennt er die korrekte Drehposition der
Achse auch nach Stromunterbrechung?
>Welchen Senor könnte ich nehmen um die>Position der Achse zu ermitteln?
Na letztlich reicht doch, wenn du zum Zeitpunkt des Feststellens der
Schalterposition die Pins abfragst, welcher Eingang deines Controllers
gerade den jeweiligen Zustand hat?!
Hallo Harald, hier mein Vorschlag:
Mechanische Seite:
Scheibe auf den Wahlschalter setzen mit 6 Bolzen. Daneben einen
Getriebemotor mit 3-spitziger Mitnehmerscheibe anordnen, die dann mit
einer 1/3 Umdrehung den Wahlschalter für eine Stellung mitnimmt.
Sensoren:
Für jede Stellung des Wahlschalters eine Gabellichtschranke, durch die
eine Zunge durchfährt, die am Wahlschalter angebracht ist.
Grüße von tschoeatsch
Alles hochgeheim?
Oder kann man vieleicht mal erklären was für ein Schalter das ist, wie
er aussieht und was geschaltet wird.
100MHz Signale, oder vieleicht 50kV, oder doch 10kA?
Harald schrieb:> Das ganze Projekt ist eine Art "Zeitkapsel" - es wird ein Gerät> angesteuert was vor über 50 Jahren gebaut wurde - aber erst mit den> elektronischen Möglichkeiten von heute wird es wieder zum Leben erweckt
Ein Kunstprojekt?