uC: Frequenzen vergleichen

Gast #3296322
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Guten Abend,
ich müsste mit einem Mikrocontroller 2 verschiedene Frequenzen 
(rechteck, 5-10kHz) messen und miteinander vergleichen. Wie kann ich das 
am besten machen?
externen Interrupt?
Könnte mir vielleicht jemand einen Tipp dazu geben, Würde mir sehr 
helfen!

mfg,
avvf
Gast #3296403
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ich möchte mit dieser Schaltung die Luftfeuchtigkeit von draußen mit der 
herinnen vergleichen, haben mir daher von Pollin 2 Module mit I^2C Bus 
gekauft.

Ich dachte dass ich einfach nur die Frequenz messen müsste. Aber im 
Zettel der dabei war steht..
Pins:
* I^2C Clock Input
* I^2C data input and output
* Frequency output
* VDD
* GND

Leider steht im Zettel nicht viel mehr dabei. Kenne mich jetzt nicht 
ganz aus. Dachte ich müsse einfach nur an Frequency out die Frequenz 
messen.
Kann mir das vielleicht jemand kurz erklären?

handelt sich um dieses Modul:
http://www.pollin.de/shop/dt/OTc4OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Module/Luftfeuchtigkeits_Modul_HH10D.html
#3296421
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http://www.pollin.de/shop/downloads/D810120D.PDF
Da haben sie extra einen EEPROM mit Kalibrierungsdaten für den Sensor 
verbaut :-)
Das heisst wahrscheinlich grottige Sensoren. Habe aber mit 
Feuchtigkeitssensoren noch nie gearbeitet. Kann durchaus sein, dass die 
von Hause aus grosse Toleranzen haben. Mit einem einfachen 
Frequenzvergleich wirste wohl nicht weit kommen.
Gast #3296568
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H.Joachim Seifert schrieb:
> Kann durchaus sein, dass die
> von Hause aus grosse Toleranzen haben.

Hängt in der Natur der Sache. Eine geringe Temperaturänderung verursacht 
eine große Änderung der relativen Feuchte.
Gute Sensoren habe so 2-3% Toleranz. Aber nur wenn auf demselben Chip 
sowohl Temperatur als auch Feuchte gemessen werden.

Gruß Anja
#3297250
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avvf schrieb:

> Ich muss einen Lüfter damit einschalten wenn die Luftfeuchtigkeit
> draußen höher ist. Dabei sollte ich Toleranz und Hysterese über ein Poti
> einstellen können.

http://thinksilicon.de/65/HH10D-Feuchtigkeitssensor.html

wurde weiter oben schon genannt und versucht genau das gleiche Problem 
zu lösen.

> Genauen Luftfeuchte-Werte brauche ich nicht.

Wenn du dich da mal nicht irrst. Für die Entscheidung "(be)lüften oder 
nicht" ist nämlich die absolute Luftfeuchte entscheidend und nicht die 
relative. Zumindest solange man voraussetzt, daß

a) sich die Temperaturen innen und außen unterscheiden; dann ist bei 
gleicher absoluter Luftfeuchte die relative Luftfeuchte trotzdem 
verschieden. Und

b) das Temperaturgefälle drinnen/draußen sich trotz eingeschalteten 
Lüfters nicht wesentlich ändert.

Beispiel: drinnen sei es kälter als draußen (Kellerraum, Sommer). Die 
relative Luftfeuchte sei gleich. Die warme Luft enthält aber absolut 
mehr Wasser als die kalte. Wenn wir jetzt warme Luft von draußen 
ansaugen und die sich drinnen abkühlt, dann steigt dabei die relative 
Luftfeuchte. Bis hin zur Kondensation an kühlen Flächen (z.B. Wände).

Brillenträgern ist das Phänomen bekannt: wenn man aus dem Kalten ins 
Warme kommt, dann kühlt die warme Luft an den Brillengläsern ab und die 
Brille beschlägt. Auch dann wenn die Luftfeuchte im warmen Raum absolut 
normale Werte um 50% hat.

Die korrekte Vorgehensweise wäre also:

1. Frequenz für beide Sensoren messen
2. Meßwerte RH anhand der Kalibrierdaten (EEPROM) normalisieren
3. Temperatur innen/außen messen
4. absolute Luftfeuchte innen/außen berechnen (aus RH * 
Sättigungsfeuchte(T))
5. entscheiden ob gelüftet werden soll; evtl. gibt es ja auch 
Nebenbedingungen wie T_außen < 0 etc.


XL

PS: http://de.wikipedia.org/wiki/Luftfeuchte

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