Hi,
Wenn ein kondensator mit oder ohne widerstand im Wechselstrom ist, dann
ist der Strom immer sin bzw. Cos förmig..
Wenn ich aber ein Dreieck Signal einen kondensator und eine. Widerstand
nehme ist die Spannung entweder parabel oder linear der Strom dann
dementsprechend Dreieck und Rechteck.. Warum ist dass hier so wechselnd?
toto schrieb:> erst nit der differentialrechnung
Hahaha sehr witzig
Naja fouieranalyse kenne ich eigentlich habe erst kürzlich die
fouriertransformation der rechteckfunktion nachgerechnet.
Aber übertragunsfunktionen sind doch meistens mit der Laplace
Transformation gerechnet.
Also s= Sigma + jw
Mach mal Folgendes:
1) Fourieranalyse einer Rechteckfunktion, also wenn die Grundwelle die
Amplitude 1 hat, wie groß sind dann die Oberwellen? Das kannst du in
Tabellenbüchern nachschauen.
2) Übertragungsfunktion des RC-Gliedes berechnen. Undzwar sagen wir,
dass das Signal mit einem 1kHz-Rechteck angeregt wird. Setzte in die ÜTF
nun 2Pi*1kHz für s ein und berechne die Amplitude. Das selbe machst du
für die ersten 10 Oberwellen. Berechne ersteinmal nur die Amplitude und
nicht nioch die Phasenverschiebung.
3) Multiplizieren der Amplituden der Oberwellen aus 1) mit der ÜTF an
den zugehörigen Frequenzen aus 2). vergleiche das Ergebnis hiervon (=das
Ausgangssignal deines RC-Tiefpass) mit dem Eingangssignal aus 1)
Jan R. schrieb:> toto schrieb:>> erst nit der differentialrechnung>> Hahaha sehr witzig
Findest Du?! Würdest Du davon etwas verstehen, wäre Dir die Antwort auf
Deine Frage klar. Dazu braucht es keine Fourieranalyse.
> Naja fouieranalyse kenne ich eigentlich habe erst kürzlich die> fouriertransformation der rechteckfunktion nachgerechnet.
Wenn Du sowas kannst, müsstest Du eigentlich auch etwas von
Differentialrechnung verstehen. Sehr merkwürdig das alles...!
mse2 schrieb:> Jan R. schrieb:>> toto schrieb:>>> erst nit der differentialrechnung>>>> Hahaha sehr witzig>> Findest Du?! Würdest Du davon etwas verstehen, wäre Dir die Antwort auf> Deine Frage klar. Dazu braucht es keine Fourieranalyse.>>> Naja fouieranalyse kenne ich eigentlich habe erst kürzlich die>> fouriertransformation der rechteckfunktion nachgerechnet.> Wenn Du sowas kannst, müsstest Du eigentlich auch etwas von> Differentialrechnung verstehen. Sehr merkwürdig das alles...!
Ja natürlich verstehe ich dass wenn der Strom linear wächst, muss die
Spannung parabelförmig sein. Logisch.
Meine frage war aber, warum die Spannung bis zu einer bestimmten
Kapazität linear ansteigt und der Strom dann konstant ist, und ab einer
gewissen Kapazität der Strom plötzlich linear ansteigt und die Spannung
parabelförmig wird.
Ich kann mit du/dt nur sagen, dass es richtig ist, das der Strom bei
linearem wachsen der Spannung konstant und bei parabelförmigem linear
ist, aber nicht, wieso das RC Glied ab einer gewissen Kapazität
plötzlich von linear u und kons. i auf lineare I und parabelförmigem U
ändert.
Ich weiß, dass man das mit der übertragungsfunktion berechnen kann,
allerdings nicht genau wie. Die übertragsfunktion ist ja im
Frequenzbereich. Ich weiß wie man z.b. Eine Fouier transformierte
Funktion wider zurücktransformiert.
Es bringt ja aber wahrscheinlich nichts, wenn ich die komplette
übertragunsfunktionen in den zeitgerecht zurücktransformiere. Sondern,
ich muss eine rücktransformation an einem bestimmten Punkt durchführen.
Z.b. Für omega = 314 z.b. Wie mache ich das und wie komme ich da dann
auf diesen oben beschriebenen Zusammenhang, ab welcher Kapazität
wechselt die Spannung von linear auf Parabel. Usw.
Jan R. schrieb:> Meine frage war aber, warum die Spannung bis zu einer bestimmten> Kapazität linear ansteigt und der Strom dann konstant ist, und ab einer> gewissen Kapazität der Strom plötzlich linear ansteigt und die Spannung> parabelförmig wird.
Die Formel ist:
Wenn der Strom konstant ist (i(t) = I), dann steigt die Spannung linear:
Wenn der Strom linear steigt (i(t) = k * t), dann ist die Spannung
parabelförmig:
Das ergibt sich alles direkt aus der DGL: du/dt = i(t)/C
Warum sich der Verlauf bei dir "plötzlich" ändert, hängt von deinem
Versuchsaufbau bzw. dem Eingangssignal ab.
>Wenn ich aber ein Dreieck Signal einen kondensator und eine. Widerstand>nehme ist die Spannung entweder parabel oder linear der Strom dann>dementsprechend Dreieck und Rechteck.. Warum ist dass hier so wechselnd?
Bei solchen Hausaufgaben soll man kreativ mit C=Q/U=(dQ/dt)/(dU/dt)
umgehen lernen. Johannes hat dir ja jetzt gezeigt, wie es gemeint war...
Kai Klaas schrieb:>>Wenn ich aber ein Dreieck Signal einen kondensator und eine.> Widerstand>>nehme ist die Spannung entweder parabel oder linear der Strom dann>>dementsprechend Dreieck und Rechteck.. Warum ist dass hier so wechselnd?>> Bei solchen Hausaufgaben soll man kreativ mit C=Q/U=(dQ/dt)/(dU/dt)> umgehen lernen. Johannes hat dir ja jetzt gezeigt, wie es gemeint war...
Johannes hat mir auch nur gezeigt, was ich weis.
Wäre mal ganz nett wenn mir jemand sagt, unter welchen bedingungen der
strom linear wächst wann konstant bleibt.
>Johannes hat mir auch nur gezeigt, was ich weis.>>Wäre mal ganz nett wenn mir jemand sagt, unter welchen bedingungen der>strom linear wächst wann konstant bleibt.
Nein, du hast es eben nicht verstanden, sonst würdest du jetzt nicht
diese Frage stellen...
Poste doch einfach mal den genauen Wortlaut der Hausaufgabe.
Jan R. schrieb:> Wenn ein kondensator mit oder ohne widerstand im Wechselstrom ist, dann> ist der Strom immer sin bzw. Cos förmig..
beim sinusförmigen wechselstrom, ja, sonst nein.
JanR. schrieb:
>Meine frage war aber, warum die Spannung bis zu einer bestimmten>Kapazität linear ansteigt und der Strom dann konstant ist, und ab einer>gewissen Kapazität der Strom plötzlich linear ansteigt und die Spannung>parabelförmig wird.
Kannst Du diesen Satz mal erklären? Die Spannung steigt bis zu einer
gewissen Kapazität linear an? Wechselt dann das Verhalten????
Poste doch mal die Aufgabe im Original.
Kai Klaas schrieb:>>Johannes hat mir auch nur gezeigt, was ich weis.>>>>Wäre mal ganz nett wenn mir jemand sagt, unter welchen bedingungen der>>strom linear wächst wann konstant bleibt.>> Nein, du hast es eben nicht verstanden, sonst würdest du jetzt nicht> diese Frage stellen...>> Poste doch einfach mal den genauen Wortlaut der Hausaufgabe.
Nein, Johannes hat nur die DGL nach Quadrat und linear aufgelöst.
Das ist mir schon klar! Habe ja auch nur gefragt warum der Strom ab
einer gewissen Kapazität von konstant Auf Parabel wechselt. Denn! Bei
einem konstantenmstrom wächst die Spannung ja auch linear an einem rc
Glied. Warum wird die Spannung dann überhaupt mal parabelförmig. Dass
und nur dass war meine Frage. Nicht warum der Strom linear bei
parabelförmiger Spannung wächst.
spontan schrieb:> JanR. schrieb:>>>Meine frage war aber, warum die Spannung bis zu einer bestimmten>>Kapazität linear ansteigt und der Strom dann konstant ist, und ab einer>>gewissen Kapazität der Strom plötzlich linear ansteigt und die Spannung>>parabelförmig wird.>> Kannst Du diesen Satz mal erklären? Die Spannung steigt bis zu einer> gewissen Kapazität linear an? Wechselt dann das Verhalten????>> Poste doch mal die Aufgabe im Original.
Es gibt keine Aufgabe, habe in der Simulation einfach mal einen Dreieck
Generator gemacht. Die Spannung am Kondensator stieg bis zu einer
Kapazität von ca 20uF linear an, der Strom war abgesehen der Oberwellen
konstant. Wenn ich die Kapazität jedoch höher gestellte habe und die
Simulation dann von vorne begonnen habe, verhielt sich der Strom
linearnwachsend und die Spannung warmparabelförmig.
Die frage ist jetzt nur warum die Funktion plötzlich von der
dreieckfunktion und deren Ableitung die Rechteckfunktion auf Parabel und
Dreieck springt.
Ich habe nämlich immer gedacht, dass bei einer dreieckfunktion die
Spannung immer dreieckförmig bleibt und dass rc Glied das Differential
also das Rechteck beim Strom bildet.
Aber ab einer gewissen Kapazität, verhält sich das Glied integrierend.
Denn bei einer konstantstromquelle steigt die Spannung ja auch linear,
oder gilt dass nur bei einer bestimmten Steigung.
Beim Sinus, gibt es aber immer nur phasenberschiebungen, die Grundform
bleibt aber gleich,
Natürlich ist die Spannung am Kondensator zu dessen Strom auch verdreht
um 90* denn auch hier gilt dphi/dt . Oder ist dass beim Dreieck auch
eine phasenberschiebungen, nur dass sich hierbei dann auch die Form des
Signals ändern muss, denn bei Sinus und Cosinus sind die Aufleitungen
und Ableitungen ja immer untereinander sich selbst mal mit nem Minus
vornedran mal nicht.
Ich denke, dass man das ganze Ehr mit der Übertragungsfunktion
mathematisch beschreiben kann warum dass Parabelförmig wird.
Wie kann man so schön sagen dass dphi/dr beschreibt nur das wie zwischen
Strom und Spannung aber nicht das warum ab einer Kapazität sich die Form
ändert, und praktisch um eine Ordnung nach oben Springt.
Jetzt weis ich wie sich ein Schriftsteller fühlen muss.
Hoffe ihr wisst jetzt was ich genau meine.
Danke Schonmal
Und schönen Abend/Nacht noch...
Macman2010
Jan R. schrieb:> Es gibt keine Aufgabe, habe in der Simulation einfach mal einen Dreieck> Generator gemacht. Die Spannung am Kondensator stieg bis zu einer> Kapazität von ca 20uF linear an, der Strom war abgesehen der Oberwellen> konstant. Wenn ich die Kapazität jedoch höher gestellte habe und die> Simulation dann von vorne begonnen habe, verhielt sich der Strom> linearnwachsend und die Spannung warmparabelförmig.
Da wird wohl ein Fehler im Aufbau drin sein. Es gibt keine bestimmte
Kapazität ab wo die Kurvenform umspringt.
Du brauchst Dich nicht mit der Übertragungsfunktion herumzuschlagen, um
dieses Verhalten zu verstehen. Es ergibt sich straightforward aus den
Differentialgleichungen.
Deine Schaltung wird durch diese Gleichungen regiert:
wobei alles außer R und C als Funktionen von t zu verstehen ist. U ist
der Output der Spannungsquelle, q die Ladung auf dem Kondensator und die
restlichen Formelbuchstaben sollten selbsterklärend sein.
Aus (1)...(4) folgen mit einer simplen Rechnung die DGs für uC und uR:
Das Produkt RC hat die Dimension Zeit; man nennt es die Zeitkonstante
des RC-Glieds. Das heißt: Dem guten Stück ist eine ganz bestimmte
Zeitspanne zu eigen, nämlich dieses RC. Soetwas ist stets von großer
Bedeutung.
Nun kommst Du daher und klemmst das RC-Glied an ein periodisches U(t).
Damit bringst Du eine weitere Zeit ins Spiel, nämlich die Periodendauer
T von U(t).
Zwei voneinander unabhängige Zeiten in einem System? Klar, dann gibt es
automatisch zwei Extremfälle, und zwar hier:
(a) T >> RC, d. h. U(t) ist viel langsamer als das RC-Glied (salopp
gesagt),
und
(b) T << RC, d. h. U(t) ist viel schneller als das RC-Glied.
Wenn Du in Deiner Simulation die Kapazität C in einem genügend weiten
Bereich veränderst, wirst Du zwangsläufig irgendwann von der (a)-Region
in die (b)-Region wechseln, bzw. umgekehrt.
Was genau passiert nun in diesen beiden Extremen?
Im Fall (a) ist wegen des sehr kleinen RC der Faktor 1/RC so groß, dass
die linken Seiten der DGs (5) und (6) vom zweiten Summanden dominiert
werden. Der erste Summand spielt praktisch gar keine Rolle und das
System verhält sich somit näherungsweise gemäß
(5a) bedeutet, dass uC einfach der Spannungsquellenspannung U(t) folgt -
das ist langweilig. (6a) dagegen ist ein Knüller, denn es besagt, dass
die Spannung uR(t) am Widerstand proportional (also "fast identisch")
zur zeitlichen Ableitung von U(t) ist! Ergebnis: Im Grenzfall (a) wirkt
das Ding als Differenzierglied - wenn man die Spannung am Widerstand
abgreift.
Der Fall (b) ist - wie man sich schon denken kann - natürlich genau
invers zu (a): Die linken Seiten der DGs (5) und (6) werden dann vom
ersten Summanden dominiert und das System verhält sich näherungsweise
gemäß
(6b) ist langweilig und (5b) cool, denn (5b) besagt, dass die zeitliche
Ableitung von uC(t) proportional zu U(t) ist, oder anders ausgedrückt:
uC(t) integriert U(t)! Ergebnis: Im Grenzfall (b) lässt sich das Ding
als Integrator verwenden - wenn man die Spannung am Kondensator
abgreift.
Das war die Erklärung.
Bei einer schnellen dreieckförmigen Spannung U(t) siehst Du deshalb
ein ebenfalls dreieckförmiges uC(t) und ein rechteckförmiges uR(t) (ein
Rechteck mit abgeschliffenen Flanken) und bei einer langsamen
dreieckförmigen Spannung U(t) siehst Du ein parabelförmiges uC(t) und
ein dreieckförmiges uR(t). Der Strom I(t) hat natürlich immer dieselbe
Form wie uR(t).
Und was Du bei einer rechteckförmigen Spannung U(t) zu sehen bekommst,
das kannst Du Dir selbst überlegen und mit Deiner Simulation nachprüfen.
Viel Spaß! :-)
Vielm dank, was mich noch interessieren würde, warum ist das beim Sinus
nicht so?!
Bzw. Da ist bei sehr kleinen Werten von R r das Differential aber nie
u,gekehrt...
LostInMusic schrieb:> Du brauchst Dich nicht mit der Übertragungsfunktion herumzuschlagen, um> dieses Verhalten zu verstehen. Es ergibt sich straightforward aus den> Differentialgleichungen.
Wobei es mit der Übertragungsfunktion auch relativ anschaulich ist:
Ein Tiefpass (RC-Glied) hat diese Übertragungsfunktion:
Für
kann man den Teil "1 +" im Nenner weglassen und es gilt die Näherung:
Das entspricht bis auf den Faktor omega_g der Übertragungsfunktion eines
Integrierers.
Das bedeutet also dass sich eine Tiefpassfilter 1. Ordnung wie ein
Integrierer verhält, wenn die Signalfrequenz deutlich größer als die
Grenzfrequenz ist.
Jan R. schrieb:> Vielm dank, was mich noch interessieren würde, warum ist das beim Sinus> nicht so?!
Das ist immer so, nur beim Sinus-Signal sieht man das nicht so deutlich.
Beim Sinus-Signal bleibt der Ausgang immer sinus-förmig, weil das
Integral von sin(t) auch wieder sinusförmig ist, nur die Phasenlage
ändert sich.
>Wobei es mit der Übertragungsfunktion auch relativ anschaulich ist:
Ja - vorausgesetzt, man kennt sich in der Theorie der
linear-zeitinvarianten Systeme aus und weiß insbesondere, was eine
Übertragungsfunktion überhaupt ist. Ein Mathe- oder Physik-LKler besitzt
dieses Wissen i. a. noch nicht, aber der Argumentation über die
Differentialgleichungen dürfte er problemlos folgen können.
>[...] warum ist das beim Sinus nicht so?! Bzw. Da ist bei sehr kleinen>Werten von R r das Differential aber nie u,gekehrt...
Wie bitte? Kannst Du das mal so formulieren, dass man Deine Frage
versteht?
LostInMusic schrieb:>>Wobei es mit der Übertragungsfunktion auch relativ anschaulich ist:>> Ja - vorausgesetzt, man kennt sich in der Theorie der> linear-zeitinvarianten Systeme aus und weiß insbesondere, was eine> Übertragungsfunktion überhaupt ist. Ein Mathe- oder Physik-LKler besitzt> dieses Wissen i. a. noch nicht, aber der Argumentation über die> Differentialgleichungen dürfte er problemlos folgen können.>
Oh das würde ich bezweifeln. Das Lösen von Differentialgleichungen,
gehört nicht zum schulstoff ich würde sagen ein Student nach Einführung
von Differntialgleichungen, kann dem problemlos folgen.
>>[...] warum ist das beim Sinus nicht so?! Bzw. Da ist bei sehr kleinen>>Werten von R r das Differential aber nie u,gekehrt...>> Wie bitte? Kannst Du das mal so formulieren, dass man Deine Frage> versteht?
Vergess es ist erledigt.. Kam selbst drauf ..