Gast
#3308132
Hallo, ich habe eine allgemeine Frage zu Toleranzbetrachtungen. Wie kann ich ein elektrisches Gerät derart anpassen, dass es möglichst gut mit Produktionsschwankungen zurecht kommt? Als Beispiel vielleicht ein mehrstufiger RLC-Schwingkreis. Grundsätzlich unterliegt sowohl R, als auch L und C jeweils einer Produktionsungenauigkeit. Gerade bei den Spulen lassen sich die Hersteller kaum zu besseren Genauigkeitsangaben als +-20% verleiten, was einfach total schlecht ist, wenn man damit z.B. einen Filter aufbauen möchte. Bei den Kondensatoren ist es schon besser, aber immer noch nahe an 10%. Einzig der Widerstand ist mit relativ niedrigem finanziellen Einsatz im Bereich von 1% zu bekommen. Nun die Frage: Wie findet man nun das optimale Verhältnis zwischen R L und C der jeweiligen Filterstufen, um bei maximaler Bauteilabweichungen eines Bauteils einer Stufe dennoch die geringsten Abweichungen der gewünschten Grenzfrequenzen zu erreichen? mfg