Das hängt von einem selbst ab. Ist der Rücken vorgeschädigt
(Scheuermann? Bandscheibenvorfall?), betreibt man irgendwelchen die
Rückenmuskulatur stärkenden Sport, und was wiegt man?
Das beeinflusst unter anderem den erforderlichen Härtegrad.
Hinzu kommt noch das individuell unterschiedliche Wärmeempfinden -
braucht man ein Bett, das viel Wärme und Feuchtigkeit abführen kann
(sprich: neigt man nachts zum Schwitzen) oder braucht man ein Bett, das
einen vor Frostschäden schützt?
Da spielt die Matratze auch eine Rolle; und hier sind wohl
Federkernmatratzen potentiell "luftiger" als Schaummatratzen (was Latex
mit einschließt).
Wenn das Bett nicht nur von einer Person benutzt werden soll, sind
natürlich auch die Erfordernisse der zweiten Person zu berücksichtigen
(one-night-Stands ausgenommen).
Eine Universalempfehlung kann daher nicht ausgesprochen werden. Es gibt
Menschen, die mit einer einfachen Matratze auf einem einfachen
Lattenrost glücklich werden, es gibt Menschen, die hochkomplizierte
"Tempur"-Matratzen auf feinlattigem Speziallattenrost brauchen - und
eine Menge dazwischen.
Ein echtes Fachgeschäft könnte helfen, diese Fragen zu klären, allein,
die an allen Ecken wie Pilze aus dem Boden sprießenden Matratzenläden
scheinen mir vieles, aber keine Fachgeschäfte zu sein.
Immerhin, ein bisschen kann man sich auch selber helfen, indem man
betrachtet, worauf man bislang geschlafen hat und versucht
herauszufinden, ob da Optimierungsbedarf besteht.