Michael Bertrandt schrieb:
>> Hat jemand einen Schaltungsvorschlag?
>
> Da die Ausgangsspannung ungeregelt sein darf, kann ein einfacher Trafo
> reichen, und weil der bei höherer Freqeunz kleiner sein kann, sollte man
> einen Ferrittrafo an einen Oszillator hängen. Besonders einfach geht es,
> wenn man keine Wechselspannung braucht, sondern nur 2 Wicklungen
> abwechselnd an eine Gleichspannung legt, wie es TL494 oder SG3525
> machen. Keiner kann allerdings die 10 Watt direkt schalten, daher ist
> der SG3525 besser, er kann wenigstens MOSFETs direkt schalten, ohne
> blöden pull-up. Die Regelung legt man völlig lahm.
>
> Dieses Projekt ist überdimensioniert
> http://sound.westhost.com/project89.htm
> zeigt aber das Prinzip.
> Q1 bis Q4 kannst du weglassen, für M1-M4 reicht jeweils einer, und das
> Relais brauchst du wohl auch nicht, auch reicht dir ausgangsseitig eine
> Wicklung mit einen Brückengleichrichter aus schnellen 'ultra fast
> recovery' Dioden.
>
> Du musst nur einen Trafo wickeln.
>
> Wenn du besonders gut wickeln kannst, kannst du auch mit 2 sich
> gegenseitig sperrenden Transistoren auskommen,
> http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap8_2/Kapitel8_2.html (auch da
> würde dir wieder eine Ausgangswiklcung mit Brückengleichrichter reichen)
>
> Ein step up Schaltregler taugt für ein Übersetzungsverhältnis von 1:10
> eher nicht, es verpufft zu viel Leistung in der Wicklungskapazität des
> Spule, so daß man dabei mindestens ebenfalls einen Flyback-Trafo bauen
> sollte. Der müsste aber doppelt so gross sein wie beim Flusswandler.
Das sieht gut aus, Danke.
Ja, den Trafo könnte ich selber wickeln. Ringkerne habe ich noch da.
Eine Schaltung, die keinen Luftspalt o.ä braucht, und man nicht mit
Induktionsspannungen rechnen muss, sondern einfach nur nach dem
"Trafogesetz" rechnen muss, ist natürlich ideal.