Erkennung ob Stromkabel Strom führt

OP #3322257
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Ich würde gerne die Einschaltdauer meiner Tauchpumpe im Tiefbrunnen 
messen.

Wie stelle ich ohne direkt an die Leiter zu gehen fest ob Strom durch 
das Kabel fließt.  Auswertung könnte ich durch einen analogen oder 
digitalen Eingang vornehmen. Wenn die Pumpe aus ist, ist das Kabel 
Stromlos.

Danke

Jörg
Gast #3322306
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Hmm, warum du da nicht dran gehen möchtest versteh ich nicht.
Zurück zur frage, ja ein Hallsensor erkennt Magnetfelder.

Eine andere Möglichkeit wäre ein Stromwandler und entsprechender Wandler 
auf ein Normsignal.
Gast #3322322
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Du musst uns verraten um welchen Spannungs und Strombereich es sich 
handelt. TKPs in " Tiefbrunnen" werden mit Mittelspannung betrieben.

Je nach Definition von "tief"

Ich bezweifle, das wir von einer solchen Maschine reden!?
Gast #3322512
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Und um nicht nur rumzuunken - es gibt Stromwandler, die die Höhe des 
fließenden Stromes in Spannung umwandeln. Diese finden sich u.a. in 
jeder USV. Das sind im Prinzip kleine Trafos, deren eine Wicklung aus 
einem Draht bestehen, der durch eine Spule gesteckt ist. Die Spule 
liefert eine Spannung, die dem Wicklungsverhältnis folgt. Es ist also 
notwendig, einen Eingriff in deiner Installation vorzunehmen, um diese 
Wicklung in den Pumpenstromkreis einzupflegen. So habe ich es mit meiner 
Drainagenpumpe gemacht, um festzustellen, ob das Ding hin und wieder 
anspringt. Ohne ein Lösen der elektr. Verbindung bleibt dir nur übrig, 
um einen Leiter etlich Windungen Kupfer-Lackdraht zu wickeln und dessen 
Spannung hochohmig auszuwerten.
Gast #3322608
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Eine Stromzange um die Leitung im ganzen (er will ja nichts auftrennen) 
wird ganz sicher nicht gehen weil sich die Magnetfelder der drei Phasen 
gegenseitig aufheben. Würden sie es wegen eines Fehler nicht würde 
sofort der FI abschalten.

Was je nach Leitung funktionieren kann ist eine kleine Spule direkt 
außen an die Isolierung zu halten. Das Streufeld kann über ein paar mm 
groß genug sein.

Eine geeignete Spule würde z.B. so aussehen 
http://www.oppermann-electronic.de/assets/images/Bild6678a.jpg (wahllos 
herausgesuchtes Bild)
Gast #3322658
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Jörg B. schrieb:
> Michael schrieb:
>> Na, das ist doch mal eine klare Aussage. Vielleicht ist dein
>> Druckspeicher zu klein ...
>
> so ein Quatsch, außerdem geht es nicht darum wie oft die Pumpe läuft
> sondern wann...

Was soll man sonst zu der Angabe "kurze Zeit" sagen.

Wenn es nur darum geht, wann die Pumpe läuft, muss man vielleicht noch 
eine Uhr bemühen, um die Einschaltzeit zeitlich zu verorten.

Das angehänge Bild zeigt den Temperaturverlauf eines 3x1²mm Kabels 
(L,N,PE) mit einem 2kW Verbraucher. Rate mal, in welchem Zeitintervall 
der Verbraucher eingeschaltet ist. Aufbau mit DS18B20 und ATmega8.
Angehängte Dateien:
OP #3322678
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Michael schrieb:
> Das angehänge Bild zeigt den Temperaturverlauf eines 3x1²mm Kabels
> (L,N,PE) mit einem 2kW Verbraucher. Rate mal, in welchem Zeitintervall
> der Verbraucher eingeschaltet ist. Aufbau mit DS18B20 und ATmega8.

Ok, ich hätte einen so schnellen Temperaturanstieg nicht erwartet.
Wäre mit Aufwand wohl machbar, aber mir zu anfällig gegen 
Umwelteinflüsse.
Gast #3322764
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Jörg B. schrieb:
> Wäre mit Aufwand wohl machbar, aber mir zu anfällig gegen
> Umwelteinflüsse.

Warum? Ein zweiter Sensor mit etwas Abstand zum Kabel (Stichwort 
Wärmeübergangskoeffizient) liefert bei mir eine Referenztemperatur und 
es wird nur die Differenz ausgewertet. Wenn man da nicht mit einem 
Heißluftlötkolben direkt in der Nähe rumfuhrwerkt, reicht das völlig.

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