Bascom Entwickelung tot?

#3322663
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Gibt es denn Mängel, daß es weiter entwickelt werden muß?
Ein Compiler sollte doch irgendwann mal einen stabilen Stand haben.

Ich benutze z.B. noch einen Keil C51 von 1995 und er tuts zu meiner 
vollsten Zufriedenheit. Er ist ohne Banking, aber ich habe auch nicht 
vor, 8051-Programme >64kB zu schreiben.

Und beim AVR benutze ich noch den WINAVR von 2010. Warum ein gut 
laufendes System wechseln?
Und falls mal wirklich 100 Byte Flash fehlen sollten, kann ich ja dann 
einen neueren AVR-GCC ausprobieren.
#3322672
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Bascom schrieb:
> Hallo,
>
> wird Bascom eigentlich noch weiter entwickelt?
>
> Sieht irgendwie nach Stillstand aus.


Neue (Beta-)version ist, etwas versteckt, hier angekündigt:
http://www.mcselec.com/index2.php?option=com_forum&Itemid=59&page=viewtopic&t=11744&highlight=2077

Und hier deutsche 2.0.7.7-Diskussion:
http://bascom-forum.de/showthread.php?5482-Bascom-avr-2-0-7-7
Gast #3322831
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Da die Mikrocontroller sich nicht von selbst verändern, sehe ich kein 
Problem darin, wenn sich die zugehörige Entwicklungsumgebung im 
Stillstand befindet. Bei WinAVR versus Atmel Toolchain bevorzuge ich 
sogar WinAVR eben weil es stabil ist (trotz diverser Bugs, die ich 
umgehen kann).

Blöd wäre nur, wenn die Entwicklungsumgebung auf meinem neuen Computer 
nicht mehr lauffähig ist. Dagegen gibt es wiederum Emulatoren und 
Virtualisierung. Selbst alte DOS Programme laufen auch heute noch 
irgendwie. Ich mache mir daher wenig Sorgen.
Gast #3323632
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Ok,

ist denn nicht der GNU Avr Compiler auch "eingestampft" worden?

Ausgereifte Software benötigt auch m.E. keine Weiterentwicklung mehr, 
wozu auch.
Aber wie sieht es mit neuen Devices aus?

Oder ist das bei GNU Avr alles konfigurierbar?
Gast #3323694
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Wilhelm F. schrieb im Beitrag #3323660:

> Wieso sollte das tot sein, wenn es auf einem guten ausgereiften
> Entwicklungsstand angekommen ist?

Richtig, kein Fortschritt bei einer Software kann natürlich auch 
bedeuten, daß kein Fortschritt mehr nötig ist, weil alle wünschenswerte 
Funktionalität abgebildet wurde und alle Bugs beseitigt wurden.

Das Problem ist bloß, daß das zumindest im Bezug auf Bascom ganz sicher 
nicht zutrifft, keins von beidem...

Und wenn es in so einer Situation keine Updates mehr gibt, ist das Ende 
vorprogrammiert. Da wird dann bloß noch abgezockt. Bascom ist sicher 
nicht die erste Programmierumgebung, die auf diese Weise unwürdig stirbt 
und wird höchstwahrscheinlich auch nicht die letzte sein.

Das System, in dem wir alle leben, wird dafür sorgen.
Persönliche Seite #3323728
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Wilhelm F. schrieb im Beitrag #3323708:
> Ich verwende gelegentlich noch einen ASM51 von 1991, der war völlig
> ausgereift, und braucht nie mehr Updates.
Das heißt weder, dass die Software ohne Bugs ist, noch, dass früher die 
Software besser war und auch nicht, dass die Anzahl Bugs pro Codezeile 
kleiner war.

Wenn überhaupt, war die Software weniger komplex und konnte demnach auch 
weniger. Das nennt man Fortschritt, Wilhelm.
Gast #3323740
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Peter Dannegger schrieb:
> Ein Compiler sollte doch irgendwann mal einen stabilen Stand haben.
Stabil ja. Es gibt aber z.B. noch keinen vollständigen Compiler (inkl 
libstdc++) für C++. Außerdem gibt es immer noch offene 
Optimierungsmöglichkeiten, da kann man eigentlich nie wirklich sagen 
dass ein Compiler "perfekt" wäre. Für den AVR-GCC gibts hier ja 
gelegentlich Diskussionen darüber, beim ARM-GCC besteht definitiv noch 
Potential und beim x86 mit Hinblick auf Dinge wie SSE etc. auch.
Gast #3323751
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Wilhelm F. schrieb im Beitrag #3323708:

> Allerdings brauche ich dafür das Programm DOSbox0.74, was es kostenlos
> im Internet gibt. Auf Vista läuft es sonst nämlich nicht mehr.
>
> Mit sowas arbeitet aber heute kaum noch jemand.

Och, DOSBox benutze ich auch gelegentlich, z.B. um mal eine Runde Epic 
Pinball zu spielen, wenn mich mal völlig die Lust verlassen hat, 
irgendetwas Sinnvolles zu machen. Kommt zwar selten vor, aber passiert.

Aber zum Enwickeln (und sei es für das 8051-Urgetüm) benutze ich doch 
lieber moderne IDEs mit komfortablen Editoren, die einem die halbe 
Arbeit abnehmen.Nur Masochisten oder sonstig Gestörte verzichten da 
freiwillig und ohne Not drauf.

Andersrum verzichten normale Menschen allerdings auch gern auf Vista...
Moderator Persönliche Seite #3323858
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Bascom schrieb:
> Oder ist das bei GNU Avr alles konfigurierbar?

Mir ist nicht bekannt, dass GNU neuerdings einen AVR herausgebracht
hätte.  Bislang machen die immer noch Software und keine Hardware. :)

Aber die Aufnahme neuer AVR-Typen in den AVR-GCC ist seit einiger Zeit
recht stark vereinfacht worden.  Es gibt nur noch eine zentrale
Tabelle, aus dieser wird der Rest generiert.

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