Guten Tag,
ich wuerde gerne ein paar Potis gegen Hall-Effekt-Drehgeber austauschen.
Solche gibt es zum Beispiel von Megatron (ENA22), direkt mit Ausgang
0-5V. Leider ist der Preis ausserhalb meines Budgets und ich finde keine
Guenstigeren. Fuer Tips fuer aehnliche Produkte im Bereich bis 10 Euro
pro Stueck waere ich dankbar.
Gruss,
Gaja
Was soll der Hall Sensor am Ende eigentlich bringen?
Prellfreie Kontakte?
Ein mechanischer mit kleinem µC ist viel flexibler und so günstig, dass
man ein paar auf Halde legen kann.
pegel schrieb:> Was soll der Hall Sensor am Ende eigentlich bringen?> Prellfreie Kontakte?>> Ein mechanischer mit kleinem µC ist viel flexibler und so günstig, dass> man ein paar auf Halde legen kann.
In meinem Fall bringt es, dass ich nun mal berührungslos brauche...
Der Drehmoment des Poti würde mein Messwert schon verfälschen.
Christoph db1uq K. schrieb:> Die Forderung nach <10€ war von 2013.> Berührungslos, also Hall oder Lichtschranke macht man eher wegen der> Verschleißfreiheit. Es soll also vor allem leichtgängig sein.>> Eventuell haben die Österreicher was passendes:> https://ams.com/angle-position-on-axis
Guten Morgen,
vielen Dank für die Antwort.
Das Budget von kleiner 10€ ist wäre natürlich ein Traum aber ich weiß
selber, dass es nicht so realistisch ist, die ENA22 kosten um die 22€.
Ich wäre überhaupt nach eine alternative interessiert, wenn die billiger
wäre, wäre es natürlich noch besser. Ich habe schon mal ein Poti
gefunden der leichtgängig genug ist mit 0,05mNm aber das sind
Präzisionspotis die dreistellig kosten. Die Ausgangsschaltung(0-5V) ist
nicht unbedingt erforderlich, die kann ich auch selbst realisieren. Ich
muss nur ein Winkel von 40° messen ohne Eingriff in das Bauteil.
Hätte ja sein können das hier jemand was auf den Schirm hat.
Frederico schrieb:> Ich> muss nur ein Winkel von 40° messen ohne Eingriff in das Bauteil.> Hätte ja sein können das hier jemand was auf den Schirm hat.
Dann musst du ja nach jedem Ausschalten den 0-Punkt neu setzten. Währe
da nicht ein Absolutwertgeber "Graycode" die bessere Wahl? Billiger ist
der warscheinlich aber auch nicht.
Sascha
Sascha W. schrieb:> Frederico schrieb:>> Ich>> muss nur ein Winkel von 40° messen ohne Eingriff in das Bauteil.>> Hätte ja sein können das hier jemand was auf den Schirm hat.>> Dann musst du ja nach jedem Ausschalten den 0-Punkt neu setzten. Währe> da nicht ein Absolutwertgeber "Graycode" die bessere Wahl? Billiger ist> der warscheinlich aber auch nicht.>> Sascha
Danke für deine Antwort.
Also ich habe eine Scheibe, die sich um 35 drehen kann(17,5 nach rechts
und 17,5 nach links) und brauche halt immer den momentanen Winkel. Mache
ich das mit einem Poti, ist das nötige Drehmoment des Potis schon zu
hoch und die Scheibe dreht sich nicht frei und der Messwert stimmt nicht
mehr, die Kräfte in dem Anwendungsfall sind sehr gering. Daher der
Hallgeber. Ein Absolutwertgeber Greycode wäre auch vom Anlaufdrehmoment
zu hoch und kostet natürlich über 300€, das ist etwas zu teuer :D
Vielleicht bestelle ich mir mal einen AS5200 und probier damit was zu
machen, der scheint ganz passable zu sein.
das geht auch unter 10Euro möcht ich wetten.
0-5V ideal (0.4-4.7V realistisch) rotationabhängige Halleffekt sensoren
sind unglaublich üblich... leider etwas grösser als man sie für ein
EinbauPoti brauchen könnte...
Daumen- oder Drehgasgriffe für Elektroscooter nämlich sind exakt solche.
Und die werden auf Alibaba und Co für 4-7Euro verscherbelt.
Du kannst Dir einen rudimentären selber einen basteln,
wenngleich der nicht verschliessfrei oder auch nur wirklich klein sein
wird.
Grundidee:
mit einem SS495A Hallsensor zB und einem Stab-/scheibenmagneten
(Nord/Süd an den Enden 4mmx10 zB)
Kunsstoff Schraube und Mutter dazu (M6x16 zB)
Denn Hallsensor befestigst Du so an der Mutter,
dass das Gewinde ihn so eben nicht berührt,
an das Ende der Schraube klebst Du nun den Magneten
Schraube rein ändert also die Position des Stabmagneten relativ zum
Sensor
in Nord/Süd richtung ohne den Abstand zu verändern.
Wenn alles passt hast Du so durch eindrehen der Schraube vollen
sensorischen Ausschlag den Du analog (oder an A/D Wandler digital)
auswerten kannst.
Du kannst einen 180° Poti auch so in etwa mit einem diametralen
Ringmagneten realisieren, wie genau da allerdings die Auflösung sein
wird könnt ich Dir nicht sagen, aber einen Versuch wäre es vielleicht
wert.
Alles nicht ganz ein professioneller HE-Poti, nicht wirklich
verschleissfrei,
nicht wirklich klein (vielleicht aber klein genug), aber sicherlich
billiger als 10€ (selbst mit selbst-gedrucktem Gehäuse)
Das lässt sich bestimmt weiter verbessern
(entkoppeln des Drehknopfes vom Gewinde, unterschiedliche
Gewindesteigung besseres Material etc.)
Nur so als Idee falls man mal basteln will ;)
Deswegen würde ich vermuten wollen, dass ein HE Drehencoder auch
profesionell gefertigt nicht wirklich viel teurer sein muss als sagen
wir 5€. (die 5 Euro die man als Endverbraucher ausgibt wenn man sich
obiges zusammenprutscht)
'sid
Oh überlesen dass Du nur 35° brauchst...
segmentiert magnetisierter Ringmagnet (10 Segmente wären 36°.. nah
genug?)
Für Ringmagnete brauchst Du auch keine Schraube besser ein
Kugellager/oder ne Lagerbuchse aus ptfe vielleicht, das reduziert auch
weiter den Stellmoment.
(soweit dass ich ne schleifscheibe anbringen würde um es künstlich
erhöhen zu können)
wird teurer weil segmentierte Ringe teurer sind,
und je nach Lager eben auch vom Material (wenig ist billiger als ne
plastik mutter ;))
aber immernoch weniger als 10€ würd ich denken
'sid
> mit einem SS495A Hallsensor zB und einem Stab-/scheibenmagneten> (Nord/Süd an den Enden 4mmx10 zB)> Kunsstoff Schraube und Mutter dazu (M6x16 zB)> Denn Hallsensor befestigst Du so an der Mutter,> dass das Gewinde ihn so eben nicht berührt,> an das Ende der Schraube klebst Du nun den Magneten> Schraube rein ändert also die Position des Stabmagneten relativ zum> Sensor> in Nord/Süd richtung ohne den Abstand zu verändern.> Wenn alles passt hast Du so durch eindrehen der Schraube vollen> sensorischen Ausschlag den Du analog (oder an A/D Wandler digital)> auswerten kannst.
Vielen Dank für den Ansatz, der klingt tatsächlich gar nicht mal
schlecht.
Platztechnisch ist da eigtl. kein Problem, habe Bauraum ohne Ende. Man
müsste nur eine Schrauben / Mutter Kombination finden die ultra
geschmeidig läuft.
Um die Zeigerstellung von Manometern elektrisch abzutasten, werden gerne
kapazitive Winkelsensoren verwendet.
Die dürften vom Preis her aber noch ungünstiger sein.
Frederico schrieb:> Man müsste nur eine Schrauben / Mutter Kombination finden> die ultra geschmeidig läuft.
Naja in dem von Dir gewünschten Stellwinkel (<40°) brauchst Du wie
gesagt weder Schraube noch Mutter,
ein polierter Lagerstift (Achse) in einer PTFE Buchse sollte reichen.
Im Grunde müsste es nichteinmal PTFE sein behaupte ich,
irgendein Lagerkunststoff sollte reichen, klappt ja auch bei Rädern von
Matchbox Autos ;)
Oder eben direkt Sinterbronze die ist schön Langlebig
oder wenn Du overkill magst.. Kugellager;
Du brauchst ja die lineare verschiebung der Schrauben/Muttern
Kombination nicht bei nur 35°
Nur eben den segmentierten Ringmagneten.
Wieviele dieser Encoder würdest Du denn brauchen überhaupt?
'sid
Ich bin fündig geworden.
Durch die Empfehlung zu einem AS5200 +µC von AMS bin ich durch Zufall
auf den AS5600.
Der hat einen eingebauten Analogausgang, sodass ein µC nicht mehr nötig
is und man nur noch 1-2 Widerstände und 1-2 Kondensatoren für die Ein-
und Ausgänge braucht.
Vielen Dank für eure Hilfe.