Bastler-Smartphone zum rooten

Gast #3329878
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Hi,

da ich mich bisher nicht sonderlich für Smartphones interessiert hab, 
habe ich praktisch keine Ahnung vom aktuellen Stand des Markts und der 
Technik. Für meine Elektronik-Basteleien finde ich ein SPhone mit 
bluetooth, WLAN und Internetz und GPS mittlerweile doch ganz spannend. 
Allerdings stell ich ein paar Bedingungen an so ein Teil:

- günstig
- GPS, WLAN, Bluetooth
- Prozessorleistung und Auflösung sind nicht sonderlich wichtig
- Touch sollte einigermaßen flüssig bedienbar sein
- ich will das Teil auf alle Fälle rooten und mit einem 
selbstgebastelten Android (Cyanogen) versehen. Keine 
Hersteller-angepasste Klamotte
- angeblich verletzt rooten die Garantie. Gibt es Hersteller, die sowas 
erlauben?
- am Besten erst mal vertragsfrei. Gibt es brauchbare Prepaid-Angebote, 
mit denen man einigermaßen Internet-Surf-Kontinget bekommt?

Ich weiß, dass das kein Handyforum ist. Aber in solchen haben die Leute 
i.d.R. andere Anforderungen. Surfen und Telefonieren ist für mich eher 
nebensächlich :-)

Würd mich freuen, wenn wer ein paar gute Tipps hat
#3329905
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Nicht jedes Gerät wird von CyanogenMod unterstützt. Neben den 
offiziellen Ports gibts auch einige inoffizielle, aber auch viele 
Geräte, bei denen man entweder keine Portierungen findet, oder völlig 
andere.

Wenn CynogenMod wichtig ist, dann kann es folglich sinnvoll sein, sich 
ein davon unterstütztes Gerät zuzulegen. Siehe Webseite.

Fürs Rooten und Custom-Firmware gibts verschiedene Wege.

(1) Die Google-Geräte kann man ganz offiziell freischalten, wobei da der 
bisherige Inhalt flöten geht, d.h. man hat anschliessend ein frisches 
Gerät.

Rooten und Custom-Firmware lassen sich bei noch funktionierendem Gerät 
auch wieder rückgängig machen. Dann ist aber essentiell, dass das 
originale System-Image verfügbar ist. Bei den Google-Geräten war das 
bisher ganz offiziell der Fall, aber aufgrund von Paranoikern bei 
Qualcomm ist darauf mittlerweile kein Verlass mehr. Aufgrund ähnlicher 
Probleme hat eine der zentralen Figuren beim Open Source Quellcode von 
Android unlängst frustriert die Flucht ergriffen.

(2) Manche sind vor vorneherein offen, müssen also nicht erst 
freigeschaltet werden. Das dient nicht unbedingt der Sicherheit der 
Daten geklauter Geräte, ist aber bequem. China-Marken scheinen sich 
dadurch gern auszuzeichnen.

(3) Manche lassen sich mit einem vom Hersteller auf Anfrage zu 
erhaltenen Code freischalten. Das weiss der dann natürlich. Sony macht 
das m.W. so.

(4) Manche werden schlicht per Exploit geknackt.

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