Schleifpapier

Gast #3331924
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Gutes Schleifpapier ist teuer. Billiges hat Körner grösseren 
Durchmessers mittendrin, und zerkratzt erst mal die Oberfläche. Will man 
kontinuierlich glatter schleifen, macht das also Riefen rein, die man 
mit dem gröberen Papier schon raus hatte, und müsste eigentlich weieder 
das gröbere Papier nehmen.
Ich bin zu geizig für gutes Schleifpapier, schleife aber mit dem 
billigen Papier (u.a. von Pollin) erst mal ein Opferstück damit eben 
diese gröberen Körner runtergehen, bevor ich es am wertvollen Objekt 
anwende (wenn ich dran denke).
#3332784
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MaWin schrieb:
> billigen Papier (u.a. von Pollin)

Naja, also das Pollin-Schleifpapier ist aber auch wirklich selten 
schlecht. Ich hatte auch mal den Fehler gemacht, einen Stapel 100er zum 
vorschleifen dort zu bestellen. Das wurde schon vom Ansehen rissig und 
hat Körner verloren. Nachdem eine halbstündig vorbereitetes Werkstück 
durch ein Riesenkorn eine Riesenriefe nochmal die doppelte Arbeitszeit 
gebraucht hat, kam der Stapel in den Müll.

Dann lieber die teuren Einzelblätter bei Obi (gibt es mindestens bis 
680).

Viele Grüße
Nicolas

P.S.: Für richtig rauhe Bearbeitung eignen sich übrigens Reste von 
Bandschleiferbändern, die haben ein stabiles Gewebe darunter.

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