Quarz mit spezieller Frequenz

#3335291
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Welche Anbieter für Quarze schleifen gibt es in Europa.
Der eine Anbieter den ich weiss, gilt als unzuverlässig.
Ich habe mir den 2m-Empfänger Oberon5 von Helpert nachgebaut. Ich würde 
einen Quarz für 145,000MHz brauchen, habe zwar mehrere bekommen, 
allerdings sind alle etwas daneben. Angeblich braucht man dafür einen 
speziell geschliffenen Quarz.
Einen Synthesizer würde ich nur ungern verwenden.

Hubert
#3335329
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Da steht aber, Du brauchst einen 45 MHz Obertonquarz, dessen Frequenz 
dann nochmal verdreifacht wird.

http://www.brementourist.de/DK5BD-FJ/Technik/Helpert_2m_Empfaenger.pdf

Der Obertonquarz muss auf folgender Frequenz schwingen:

f_oberton = (Empfangsfrequenz - 10,7 MHz) / 3

Im Original-Empfänger können 3 Quarze bestückt werden. Du kannst also 
drei für Dich interessante Frequenzen auswählen und benötigst dann die 
entsprechenden Quarze.
#3335854
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> Angeblich braucht man dafür einen speziell geschliffenen Quarz.

Anscheinend sind das nur keine handelsüblichen Computerquarze. Aber 
eventuell gibts doch welche in einer Bastelkiste? Diese Topologie wird 
bestimmt nicht zum ersten mal verwendet.

> Einen Synthesizer würde ich nur ungern verwenden.

Erzeugt nicht ein Si570 sofort nach dem Einschalten eine zuvor 
eingestellte Frequenz? Dann könnte später irgendwann sogar der Kanal 
gewechselt werden.
#3335908
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Hubert G. schrieb:
> Es sind leider keine handelsüblichen Quarze.
> Der Empfänger wäre für einen sehr exponierten Standort gedacht, daher
> sollte er so einfach wie möglich sein, das wäre mit Quarz gewesen und
> nicht mit Synthesizer.

Warum versuchst du es denn nicht mal bei der Fa Quarztechnik Daun?

Die haben mir schon sehr spezielle Quarze hersgestellt. Man kann denen 
sogar einen Schaltbildauszug des Oszillators zumailen, damit die daraus 
selbst die Quarzersatzdaten herleiten.

Ich habe schon mehrmals Quarze bei denen herstellen lassen.

Sie sind zwar teuerer als Andys Funkladen, aber immer noch bezahlbar. 
Gerade für solche Anwendungen, wie du sie vorhast. ( Ich nehme an das es 
für eine Relaisfunkstelle gedacht ist ).

Ralph Berres
Gast #3335973
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> die Frage war, ob es außer dem genannten noch jemanden gibt
 > der Quarze schleift.

Wieder eine falsche Fragestellung.
Ein geschliffener Quarz nutzt dir nichts, er muss in ein Gehäuse, also 
musst du nach "Hersteller" fragen.
Hersteller in D. von Quarzen sind:

Geyer Elektronik
Jauch Quarz
KVG Quartz Crystal Techn.
Micro Crystal
N&H Techn.
QT Quarztechnik
QuartzCom
Quarz
Seiko Instr.
Silicon Lab.
Alpharep
auris electronic
Axtal
Comtec Crytals
Digital Electronic S.Lehrer
Epson Europ
Fordahl-FOQ
Freqtech
#3335983
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Einkäufer schrieb:
>> die Frage war, ob es außer dem genannten noch jemanden gibt
>  > der Quarze schleift.

> Wieder eine falsche Fragestellung.
> Ein geschliffener Quarz nutzt dir nichts, er muss in ein Gehäuse, also
> musst du nach "Hersteller" fragen.

Ich kann mir kaum vorstellen das der TE was anderes gemeint hat, als 
einen Quarzhersteller, der die Quarze im Gehäuse liefert. Was anderes 
wäre eher unüblich.
> Hersteller in D. von Quarzen sind:
>
> Geyer Elektronik
> Jauch Quarz
> KVG Quartz Crystal Techn.
> Micro Crystal
> N&H Techn.
> QT Quarztechnik
> QuartzCom
> Quarz
> Seiko Instr.
> Silicon Lab.
> Alpharep
> auris electronic
> Axtal
> Comtec Crytals
> Digital Electronic S.Lehrer
> Epson Europ
> Fordahl-FOQ
> Freqtech

Zu der Liste gehört eben auch die Fa. Quarztechnik Daun.

Diese liefert auch nur Quarze mit Anschlüssen im Gehäuse.

Also was soll die Haarspalterei.

Ralph Berres
#3336141
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Andy hat auf den Amateurfunkmessen immer eine Kiste mit Quarzen auf dem 
Tisch. Die Relaiseingabefrequenz für R0, oder wie das heute sonst 
heissen mag, solte irgendwo zu finden sein.
Alte CB-Funk-Quarze lassen sich auch für das 2m-Band verwenden, Sender 
mit der 16-fachen Grundfrequenz (145 / 16) * 3 = 27,1875 MHz und 
Empfänger mit der 15-fachen (145 - 10,7) / 5 = 26,86 MHz.
#3336160
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> Andy hat auf den Amateurfunkmessen immer eine Kiste mit Quarzen auf dem
> Tisch. Die Relaiseingabefrequenz für R0, oder wie das heute sonst
> heissen mag, solte irgendwo zu finden sein.
> Alte CB-Funk-Quarze lassen sich auch für das 2m-Band verwenden, Sender
> mit der 16-fachen Grundfrequenz (145 / 16) * 3 = 27,1875 MHz und
> Empfänger mit der 15-fachen (145 - 10,7) / 5 = 26,86 MHz.

Wobei man hier höllig aufpassen muss, ob der Oszillator Grundwellen oder 
Oberwellenquarze sehen will. Ich vermute aber eher das es 
Oberwellenquarze sind.

Ralph Berres
#3336506
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Die alten Quarzscanner (CD4017 1-aus-10 Johnson-Zähler mit zehn Quarzen 
die reihum über Dioden umgeschaltet werden) liefen ohne Probleme mit 
CB-Quarzen. Man musste den Oszillatorkreis etwas nachstimmen, natürlich 
schwingen die dann auf der 5-fachen Grundfrequenz bei 45 MHz. Meine 
Formel oben war nur etwas vereinfacht.
Gast #3337923
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Jörg Wunsch schrieb:
> B e r n d W. schrieb:
>> Erzeugt nicht ein Si570 sofort nach dem Einschalten eine zuvor
>> eingestellte Frequenz?
>
> Ja, aber du musst davon schon eine Kleinserie bestellen, wenn er die
> von dir gewünschte Vorzugsfrequenz erzeugen soll.  Einen EEPROM zum
> Merken der zuletzt programmierten Frequenz hat er nicht.

http://www.box73.de/product_info.php?products_id=1870

http://www.box73.de/product_info.php?products_id=1871
Gast #3338736
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>Ich habe mir den 2m-Empfänger Oberon5 von Helpert nachgebaut.
war evt. nicht die beste Idee, es gibt modernere , bessere 
Bauanleitungen

wer heute noch für viel Geld ne Quarz bestellt (für eine FM Anwendung) 
der ist noch nicht in der heutigen Zeit angekommen, besonders da 
Oberwellenquarze ungern anschwingen und dann auch nicht immer auf der 
richtigen Frequenz

>allerdings sind alle etwas daneben
wieviel daneben ?

ein SI570 kostet vergleichbar und macht weniger Stress
DDS wäre etwas viel Aufwand für FM, aber ein VCO + PLL und µC wäre auch 
ne Idee

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