Was treibt sich rum im Stromnetz?

Gast #3338027
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Hallo zusammen,

es ist ja bekannt daß unser Hausstromnetz durch Schaltnetzteile, 
Energiesparlampen, Powerline usw. erheblich HF-verseucht ist. Ich suche 
Meßergebnisse oder sonstige Hinweise was sich da quantitativ eigentlich 
so  "rumtreibt" in einem üblichen Haushalt, und zwar welche Frequenzen 
und welche Amplitude. Dass das stark unterschiedlich ist, ist klar, aber 
ich will einfach mal eine Vorstellung was da so realistischerweise 
abgeht.
Gast #3338047
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>  was sich da quantitativ eigentlich so  "rumtreibt" in einem üblichen Haushalt

Nicht viel, weil das nächste Haus weit ist und die Zuleitung zu deinem 
Haus durchaus eine Induktivität besitzt.

Eher stören die nicht-sinusförmige Stromaufnahme vieler Geräte 
(Netzteile ohne PFC) durch die die Sinuskurve oben abgeplattet wird.

Höherfrequente Störungen kommen alle aus deinem eigenen Haus, dafür bist 
du verantwortlich und kannst euch andern, beispielsweise Geräte 
absichtlich auf unterschiedliche Phasen legen.
Gast #3338068
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"Kauf dir ein Oszi mit Akku oder nen Trenntrafo dazu...und guck nach..."

Das ist genau der Aufwand den ich vermeiden wollte.
Trotzdem Danke für die Antworten. Mir ging es um Meßergebnisse mit 
Amplitude und Frequenz.
#3338090
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Mit den Programmen SAQrx.exe oder  SpectrumLab  und der Soundkarte kann 
das Frequenzspektrum angezeigt werden (bis 20kHz). Spannungen passen 
nicht zusammen. Also den Soundeingang an das Antennenkabel, die Heizung 
oder wo sonst noch gefahrlos gemessen werden kann.
Gast #3338367
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>> ... was sich da quantitativ eigentlich so  "rumtreibt" in einem
>> üblichen Haushalt

>  Nicht viel, weil das nächste Haus weit ist und die Zuleitung zu deinem
>  Haus durchaus eine Induktivität besitzt.

Irgendwo stand mal geschrieben, dass wider Erwarten auch 
Starkstrom-Kabel passabel HF übertragen kann, nur die Dämpfung ist 
grösser (PVC-Isolierung).

Auch NYM-Kabel hat eben nicht nur Induktivitätsbelag, wie jedes Kabel, 
sondern auch genauso Kapazität; der Wellenwiderstand ist sicher ähnlich 
gross, wie z.B. bei Netzwerkkabeln.
Gast #3338720
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kennie schrieb:
> Ich suche  Meßergebnisse oder sonstige Hinweise was sich da quantitativ
> eigentlich so  "rumtreibt" in einem üblichen Haushalt, und zwar welche
> Frequenzen und welche Amplitude.

Hier treibt sich jedenfalls vor allem abends und nachts ein 
Rundsteuersignal rum, Frequenz ist, wenn ich mich richtig erinnere, 
irgendwo bei 2500 Hz. Meßergebnis hab' ich keines, aber die Amplitude 
ist jedenfalls so hoch, daß man es aus diversen elektrischen Geräten 
(insbesondere Radiowecker) mit bloßem Ohr hören kann. Das liegt aber 
nicht an meinem Billig-Radiowecker oder an der schrottigen 
Hausinstallation, sondern das Phenomän ist in der ganzen Region bekannt. 
Einen Vorteil hat's jedoch: Man muß im Bett wenigstens nicht den Kopf 
drehen und die Augen öffnen, um zu wissen, wie spät es ist, weil das 
Signal immer ziemlich (sogar sehr!) genau zur vollen Stunde kommt.

Ansonsten gibt's manchmal noch das erst langsame, dann schließlich immer 
schneller werdenede (bis schließlich in der Nichtwahrnehmbarkeit 
untergehende) Flackern des Lichts bei der 25W-Glühbirne. Ich vermute, 
daß das dadurch zustande kommt, wenn irgendjemand einen großen Motor 
anwirft.

Und schließlich sieht man am frühen Morgen noch das ziemlich 
unregelmäßuge und unverhersehbare Schalten eines Stufentransformators 
(nehme ich zumindest an). Frequenz der Schaltvorgänge zwischen 1 mHz und 
100 mHz (grob geschätzt). Ist meistens aber nach einer halben Stunde 
vorbei. Am besten erkennbar, wenn die Glühbirne so weit heruntergedimmt 
ist, daß der Glühfaden nur dunkelorange ist, wie's meistens bei mir in 
der Nacht bis zum Morgen der Fall ist.

LG, NOR.

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