Mir ist heute ein Kärcher 580 zugelaufen. Einziges Manko (bisher) ist,
daß er sich nicht ausschalten läßt.
Jetzt wollte ich mir den Schalter mal genauer angucken und habe zu
diesem Zweck die Gummifüße unten abegeschraubt und die 6 Schrauben
rausgedreht welche das gelbe Oberteil mit der Pumpe verbinden. Bloß, ich
bekomme das Oberteil nicht ab, weil die Druckanzeige im Weg ist.
Ich habe schon dran gezogen und gedreht, aber das Teil sitzt bombenfest.
Und da nach fest ab kommt wollte ich erst mal nachfragen ob es da evtl
einen Trick gibt.
Der Trick von Kärcher: Wegschmeißen und neu kaufen. Die wollen das so,
deshalb lassen sich deren Geräte schlecht reparieren (zumindest ist es
so bei den einfachen Geräten).
jonatan schrieb:> Der Trick von Kärcher: Wegschmeißen und neu kaufen. Die wollen das so,> deshalb lassen sich deren Geräte schlecht reparieren (zumindest ist es> so bei den einfachen Geräten).
Naja, eigentlich ist der sehr demontagefreundlich. Ordentliche
Schrauben, keine Sollbruchstellen oder versteckte Clips oder so.
Deswegen wundert es mich daß die olle Anzeige sich als Problem
herausstellt.
Rababer schrieb:> Mach doch einfach einen wasserdichten Schnurschalter in die Zuleitung.
Werde ich in Betracht ziehen. Aber reingucken würde ich schon gerne mal
:)
Geert H. schrieb:> In das Dokument stehen auf Seite 3 noch die Nr. 15 Schrauben...
Nene, die habe ich draußen. Das sind die, mit denen die Füße (1.3-14)
angeschraubt sind. Wenn die raus sind, kann man die Unterschale (1.3-11)
abnehmen. 1.2-5 habe ich auch alle raus.
Ich müßte irgendwie noch 2.1-1 (Handle) abbekommen. 2.1-2 sollte dann
eigentlich durch das Loch in der Oberschale passen. Bloß wie geht das
ab?
Ich vermute du kannst das (Kunststoff?)Teil Handle nr 2.1-1 in ein Tuch
wickeln und mit ein Wasserpumpenzange herausdrehen.
Die Beschreibung ist "Handle", aber ist es eigentlich nicht die
Bekleidung der Druckanzeiger?
Geert H. schrieb:> Ich vermute du kannst das (Kunststoff?)Teil Handle nr 2.1-1 in ein Tuch> wickeln und mit ein Wasserpumpenzange herausdrehen.> Die Beschreibung ist "Handle", aber ist es eigentlich nicht die> Bekleidung der Druckanzeiger?
Mit der WaPu läßt sich das ganze Teil etwa eine halbe Umdrehung
rausdrehen, dann sitzt es aber wieder fest. Die Mutter (2.1-33) dreht
sich da auch mit.
Muss man da nicht erst die Stoßkappe 1 HANDLE 5.321-306.0 1 abmachen?
(Teil 1 auf Seite 4) Die ist doch sicher nur drauf geklipst.
Ich habe den 570er hier und da ist das kein Problem, weil die
Messanzeige unterhalb des Deckels ist. Den Einstellknopf für den Druck
daneben kann man auch einfach abziehen.
Allerdings kann man mit vier Schrauben bei 570 auch den
Schaltkasten öffnen bzw. abnehmen und kommt so an den Schalter dran.
Hat man anscheinend beim 580 geändert.
Im 570 ist nur so ein Wippschalter mit Gummischutzkappe eingebaut,
der sich auch von außen aus dem Gehäuse ziehen lässt ohne das Gehäuse
zu öffnen oder zu zerlegen. Kärcher will wohl auch an Ersatzteilen
kräftig verdienen?
Geert H. schrieb:> Und Mutter 2.1-33 ist vielleicht zu fixierung gemeint. Festhalten mit> Stichschlüssel und dann der Knopf-mit-Drückanzeiger losdrehen...?
Sieht nicht so aus. An die Mutter kommt man nicht ran solange das
Oberteil drauf it.
Meine Güte! schrieb:> Muss man da nicht erst die Stoßkappe 1 HANDLE 5.321-306.0 1 abmachen?> (Teil 1 auf Seite 4) Die ist doch sicher nur drauf geklipst.
Dachte ich auch. Ich werde morgen wohl mal etwas kräftiger vorgehen.
> Ich habe den 570er hier und da ist das kein Problem, weil die> Messanzeige unterhalb des Deckels ist. Den Einstellknopf für den Druck> daneben kann man auch einfach abziehen.> Allerdings kann man mit vier Schrauben bei 570 auch den> Schaltkasten öffnen bzw. abnehmen und kommt so an den Schalter dran.> Hat man anscheinend beim 580 geändert.>> Im 570 ist nur so ein Wippschalter mit Gummischutzkappe eingebaut,> der sich auch von außen aus dem Gehäuse ziehen lässt ohne das Gehäuse> zu öffnen oder zu zerlegen. Kärcher will wohl auch an Ersatzteilen> kräftig verdienen?
Scheint der 570er war da etwas wartungsfreundlicher. Der leicht als
Fußschalter zu verwendente Schalter macht das nicht besser.
Hallo,
genau an der Stelle habe ich mir auch die Karten gelegt. Der Trick ist,
man muss vom Manometer die äußere schwarze Kappe abziehen. Das geht mit
sanfter Gewalt na oben runter. Danach passt das eigentliche Manometer
dann auch durch die Gehäuseöffnung.
Den Schalter kann man vorsichtig zerlegen, auch das habe ich durch.
Danach etwas reinigen, säurefreies Fett verwenden und wieder zumachen.
Dann schaltet der wieder Jahrzehnte ;-)
Old-Papa
Old Papa schrieb:> Das geht mit sanfter Gewalt
Sehr sanfter Gewalt. An der Kappe mußte ich ganz schön wuchten.
Der Schalter geht nun (vorerst) wieder. Bei mir war die Spiralfeder
etwas verdrückt; umgedreht tut die es erst mal. Herzlichen Dank!
Vielen Dank für Eure Beiträge. Ich hatte heute auch Probleme mit dem
Ein- /Ausschalter, nachdem ich schon ca. 2 Stunden mit dem Gerät
gearbeitet hatte. Beim Runterdrücken des Ein-Ausschalters war Strom da,
beim Loslassen war der Strom wieder weg. Interessanterweise bin ich bei
der Demontage auf die gleichen Hürden gestoßen. Die Schutzkappe des
Manometers ging nachdem ich den Hinweis gelesen hatte, vergleichsweise
leicht ab. Beim Schalter selbst habe ich die Kontakte etwas zurecht
gebogen, so dass der Ein-/Ausschalter wieder seine Aufgabe erfüllt.
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